Kulturbüro SOPHIEN
 
Archiv: Kulturveranstaltungen in Sophien
2003 / 2004 / 2005 / 2006
19.12.2006

Golgathakirche

Weihnachtliches Schulkonzert

des John Lennon Gymnasiums.

Dienstag, 19. Dezember 2006, 19.00 Uhr

Golgathakirche
Borsigstr. 12 / 10115 Berlin

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

16.12.2006

Sophienkirche

Benefiz-Konzert

Traditionelle und moderne Roma-Lieder
Gesang: Ida Kelarova / Band: Roma Rat / apsora-Chor
- zugunsten von Roma-Straßenkindern in Tschechien -

Sonnabend, 16. Dezember 2006, 17.00 Uhr

Sophienkirche
Große Hamburger Straße 29 / 10117 Berlin

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

15.12. - 17.12.2006

Villa Elisabeth, St. Elisabeth-Kirche

3&33

3&33 in Villa Elisabeth und St. Elisabeth-Kirche In der Villa Elisabeth wird vom 15. - 17.12.2006 ein Weihnachtsmarkt der besonderen Art stattfinden: 3&33 lädt zur Begegnung ein.

In der Villa bieten 66 Designer und Künstler ihre selbstproduzierten Waren feil. Es werden Accessoires, Kunst, Mode, Tonträger, Geschenkartikel und Touristen-Ausrüstung für € 3 bis € 33 angeboten. Eine schöne Möglichkeit, ein einmaliges Weihnachtsgeschenk für die Liebsten einzukaufen.

Der Markt ist in ein liebevolles Rahmenprogramm eingebettet: Livemusiker und DJs bieten spannende und entspannende Musik: Klassik, Soul, Funk, Jazz und moderne Musikrichtungen wie Hiphop und Electronica. Videokünstler, Raum und Sound Designer sorgen für ein einmaliges visuelles Erlebnis in der Villa Elisabeth und St. Elisabeth-Kirche. An einer riesigen Tafel im Saal der Villa werden italienische, koreanische und japanische Köstlichkeiten angeboten. Im Foyer bietet ein lebensgroßer Geschenkebaum den Besuchern die Möglichkeit miteinander zu wichteln.

Auch die Kleinen kommen nicht zu kurz: 3&33 stellt dieses Jahr erstmalig einen eigenen Raum für Kinder zur Verfügung. Hier können Sie toben, spielen, lachen und Ihren Liebsten kleine Geschenke basteln.

Das Designbüro Kaluza + Schmid, der Architekt David Moritz und der Sound Designer Teloy zaubern (exklusiv für den 3&33 Event) den Kindern eine wundervolle Illusion herbei: Berlin ist grün, ein kleines Dorf und liegt am Meer.

Weitere Informationen: www.3und33.de

Freitag, 15.12. - 16.00-23.00 Uhr
Samstag, 16.12. - 10.00-23.00 Uhr
Sonntag, 17.12. - 10-23.00 Uhr

Villa Elisabeth und St. Elisabeth-Kirche
Invalidenstrasse 3 / 10115 Berlin

Erwachsene € 3 pro Tag
Kinder bis 9 Jahre Eintritt frei
(Kinderland: € 3 für die Betreuer und das Material zum Geschenke basteln)

14.12.2006

Golgathakirche

Weihnachtliches Schulkonzert

der Papageno-Grundschule.

Donnerstag, 14. Dezember 2006, 18.00 Uhr

Golgathakirche
Borsigstr. 12 / 10115 Berlin

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

10.12.2006

Sophienkirche

Vorweihnachtskonzert

Solisten und Ensembles des Musikgymnasiums C.Ph.E.Bach
Spielen Werke aus Barock, Klassik und Romantik
- zugunsten des Sophienkirchturms -

2. Adventssonntag - 10. Dezember 2006, 16.00 Uhr

Sophienkirche
Große Hamburger Straße 29 / 10117 Berlin

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

9.12.2006

Golgathakirche

Weihnachtliches Benefizkonzert

zugunsten der durch den Bürgerkrieg in der westsudanesischen Krisenprovinz Darfur flüchtenden und traumatisierten Kinder.

Mitwirkende:
ein Holzbläser-Ensemble, ein Blechbläser-Ensemble, das Sadako-Kinder- und Jugendensemble, das Kammerorchester der Musikschule Friedrichshain/Kreuzberg musizieren internationale Weihnachtslieder und Werke aus dem "Weihnachtsoratorium" von J.S. Bach. Leitung: Frau Doz. Renate Koñas.

Sonnabend, 9. Dezember 2006, 16.00 Uhr

Golgathakirche
Borsigstr. 12 / 10115 Berlin

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

03.12.2006

Sophienkirche

Kathedrale, dreischiffig

Romantische und Zeitgenössische Musik für Blechbläser:
Anton Reicha, Friques Hidas, Falk Hübner, Francesc Xavier Piquer, Bernhard Krol

Berliner Blechbläsertrio
Stefan Launer (Waldhorn), Bernhard Meier (Posaune / Tenorhorn), Erhard Schwartz (Tuba / Ophicleide)

1. Adventssonntag - 3. Dezember 2006, 19.30 Uhr

Sophienkirche
Große Hamburger Straße 29 / 10117 Berlin

Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

30.11. - 03.12.2006

Villa Elisabeth

Heimatkisten, Prolog
Tanztheater

Heimatkisten, Prolog. Einheimische lieben Fenster zur Welt, Türen dagegen nicht so sehr...

Was ist Heimat? Ein Ort? Ein Gefühl? Ein Geruch? Wo lässt man sie, wenn man weggeht? - In einer Kiste, gut verschlossen. Man schleppt sie mit sich herum, holt hin und wieder das eine oder andere Ritual heraus, pfeift ein Kinderlied oder tanzt zu einer fernen Melodie.

Drei Performer, alle nicht aus Berlin, öffnen einen Abend lang ihre "Heimatkisten" und erzählen von dem, was sie nach Berlin, der Stadt der Heimatlosen, der Begegnungsstätte der unterschiedlichsten Heimatkulturen, mitgebracht haben. Es geht um Verborgenes und Verlorenes, um Weggehen und Ankommen, um Kindheit und Erwachsensein.

Britta Pudelko eröffnet mit "Heimatkisten. Prolog" ein längerfristiges Projekt zum Thema Heimat und Herkunft, das seinen Stoff vor allem aus dem bezieht, was die Mitwirkenden an Erlebtem und Erinnerten mitbringen. Deshalb soll "Heimatkisten" im Jahr 2007 auch auf eine internationale Reise gehen und die unterschiedlichsten Heimatpartikel zusammensammeln, um Ende 2007 in Berlin eine erneute Bestandsaufnahme zu präsentieren.

Konzept & Regie: Britta Pudelko www.britta-pudelko.com

Von und mit: Jannis Arampatzis, Ruth Geiersberger und Klaus Janek

Eine Produktion von Britta Pudelko in Kooperation mit Kulturbüro Sophien. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste e.V.

30. November - 3. Dezember 2006, 20.30 Uhr
Premiere 30. November, 20.30 Uhr

Villa Elisabeth
Invalidenstrasse 3 / 10115 Berlin

Tickets 12,-€ / erm. 8,-€
Bestellung und Information: 36 46 58 02

28.11. + 29.11.2006

St. Johannes-Evangelist-Kirche

Gramma - Gärten der Schrift

Gramma - Gärten der Schrift Vor Ihnen liegt Schrift. Was Sie hören, entsteht aus Schrift. Musiker sind über Ihren Köpfen. Sie sind nicht das Gegenüber einer Bühne, von der aus Ihnen zugespielt und -gesungen wird. Als Zuschauer und Hörer werden Sie in die Erfahrung des Lesens gebeten. Zeichen des Lichts fordern still, mit der Musik die Gärten der Schrift virtuell zu durchwandern. Gärten - das sind poetische Stationen der Musik, Klangszenen von ausgeprägter Eigenart, verbunden durch Zeichen der Erinnerung, manchmal durchzogen von Klangspuren des Schreibens selbst.

Gärten, das sind Stationen der Geschichte, des Wissens, der Mythen, von denen wir ohne Schrift keine Kenntnis hätten. Sie reflektieren sich im Text, in Zeichen, in Klängen. Es sind Stationen des Erinnerns und Vergessens, des Urkonflikts am Anfang der Schrift: Dient sie unserem Erinnern, weil wir in ihr niederlegen und weitergeben können, was wir wissen, denken, glauben, fühlen? Oder dient sie dem Vergessen, weil wir in ihr veräußern, was in uns war?

José M. Sánchez-Verdú verwendet die Metapher "Gärten" gern für seine Kompositionen. Gärten sind Eintragungen der Menschen ins Buch der Natur, labyrinthisch, exzentrisch, schön; manchmal wie Zeichen einer Schrift, die wir noch nicht decodiert haben. Wie eine Passage durch Denk-, Kommunikations- und Geschichtswelten ist GRAMMA angelegt, der heutige Hörer inmitten.

Weitere Informationen: www.zeitgenoessische-oper.de.

Musik, Werkkonzeption, Libretto von José M. Sánchez-Verdú - zusammen mit dem Kammerensemble Neue Musik Berlin - eine Koproduktion der Münchener Biennale mit dem Luzerner Theater und der Zeitgenössischen Oper Berlin in Zusammenarbeit mit der Deutschen Oper Berlin

Gefördert durch die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur, unterstützt vom Instituto Cervantes Berlin.

28. November 2006 - 20.00 Uhr
29. November - 18.00 und 20.00 Uhr

Villa Elisabeth
Invalidenstrasse 3 / 10115 Berlin

Ticket-Hotline Deutsche Oper: 0700-67 37 23 75 46
Karten 20,- €
/ mit Kulturkarte ermäßigt bitte im Kulturbüro SOPHIEN bestellen Tel. 4404 3644

11. Oktober 2006

Zionskirche

Pictoplasma Character Walk

“We only come out at night”
Videoinstallation von Jiacong Jay Yan

We only come out at night - Videoinstallation von Jiacong Jay Yan Die zweite Pictoplasma Conference bringt über 1.000 internationale Künstler, Designer und Kritiker aus aller Welt zusammen, um die gemeinsame Sprache reduzierter Figurendarstellung zu zelebrieren.

Präsentationen, Vorträge, Diskussionen und ein Animationsfilmfestival im Haus der Berliner Festspiele beleuchten das Phänomen aus unterschiedlichen Perspektiven.

Zur Eröffnung führt am 11. Oktober ein öffentlicher Rundgang durch über 20 Galerien und Projekträume in Berlin-Mitte / Prenzlauerberg, in denen Ausstellungen, Installationen und Happenings unterschiedliche Manifestationen von Character Design in der zeitgenössischen Kunst zeigen.

Weitere Veranstaltungsorte: Sparwasser HQ (Torstraße), Circle Culture (Gipsstraße), Neurotitan (Haus Schwarzenberg am Hackeschen Markt), Galerie Engler & Piper (Kastanienallee), Ballhaus Ost (Pappelallee), u.a.

www.pictoplasma.com
www.weonlycomeoutatnight.com

Mittwoch, 11.10.2006
19.00 bis 22.00 Uhr
Zionskirche, Zionskirchplatz, 10435 Berlin-Mitte

10. Oktober 2006

St. Elisabeth-Kirche

BERLIN ist aus ZIEGELN erbaut - Vortrag

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz und die Evangelische Kirchengemeinde Sophien laden Sie herzlich zu einem Vortrag des Industriearchäologen und Photographen Karl-Ludwig Lange am Dienstag, dem 10. Oktober 2006 um 19 Uhr in den Kirchraum der St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstraße 3 in Berlin-Mitte ein.

Die großen Mietskasernen, mit 40 Wohnungen und drei Läden, wie sie um die Jahrhundertwende in Berlin üblich waren, sind aus etwa 1,4 Millionen Ziegeln erbaut. Ebenso bestehen die Kanäle, auf denen die Ziegel aus dem Umland in die Stadt transportiert wurden, wie auch die Schleusen, Fabriken, Schulen, Kasernen, Kirchen, Krankenhäuser, Wasserwerke und die sich unter der Stadt hindurchziehende Kanalisation aus Ziegelsteinen - Milliarden waren nötig. Der Bau des Anhalter Bahnhofs brauchte allein 16 Millionen.

1873, zur Zeit der Reichsgründung, sind 550 Millionen handgestrichene Ziegel auf Kähnen über die Havel in die Stadt getreidelt und gestakt worden. Für das Jahr 1905 verzeichnet die Landeskunde der Provinz Brandenburg in der Umgebung Berlins 227 große, industriell fertigende Ziegeleien, die 1.775 Milliarden Ziegelsteine in die Stadt lieferten. Insgesamt, mit den sogenannten landwirtschaftlichen Nebenerwerbsbetrieben, werden es wohl 1000 Ziegeleien zwischen Elbe und Oder gewesen sein, die Berlin versorgten.

BERLIN ist aus ZIEGELN erbaut -
Vortrag Dienstag, 10. Oktober 2006, 19.00 Uhr

St. Elisabeth-Kirche
Invalidenstraße 3
10115 Berlin-Mitte

23.09. - 29.10.2006

St. Johannes-Evangelist-Kirche

ART FRANCE BERLIN
Kunst aus Frankreich

Art France Berlin Im Herbst 2006 findet ein umfassendes Ausstellungsprojekt zur zeitgenössischen Kunst aus Frankreich in Berlin statt,
organisiert von der Botschaft der Republik Frankreich in Berlin (Kulturabteilung und Bureau des Arts Plastiques) sowie von Culturesfrance in Zusammenarbeit mit dem Institut Fran&ccdil;ais von Berlin. Einbezogen in dieses Projekt sind Museen, Kunstzentren und führende Kunstinstitutionen der Stadt, Projekträume, Galerien, Ateliers, Off-Räume und der öffentliche Stadtraum.

ART FRANCE BERLIN zeigt eine Reihe von Ausstellungen, die in Zusammenarbeit mit Berliner Institutionen zeitgenössischer Kunst konzipiert wurden. Ziel ist es, die Vielfalt französischer Kunstproduktion der Öffentlichkeit näher zu bringen. Die Ausstellungen « Notre Histoire » im Palais de Tokyo und « La Force de l´Art » im Grand Palais haben dieses Jahr große Neugier für französische Künstler bei den Medien und in der internationalen Kunstszene geweckt. Um einem breiten Berliner Publikum die Möglichkeit zu geben, Frankreichs Kunstszene zu entdecken, zeigt die Veranstaltung im Herbst neben zahlreichen aufstrebenden Künstlern auch “historische” Künstlerpositionen der Malerei seit den 70er Jahren.

ART FRANCE BERLIN bietet außerdem und ganz nach Berliner Manier einen Rundgang mit Einzel- und Gruppenausstellungen durch die ganze Stadt. Abgerundet wird dieser Parcours durch eine verstärkte Präsenz französischer Galerien auf dem ART FORUM BERLIN, der Berliner Messe für zeitgenössische Kunst.

Berlin erwartet damit ein einmaliges Ereignis: Werke von mehr als 150 französischen Künstlern werden hier zeitgleich ausgestellt.

Habibi - Skulptur von Adel Abdessemed Im Rahmen des Ausstellungsprojektes ART FRANCE BERLIN zeigt die französische Botschaft in Kooperation mit dem Kulturbüro SOPHIEN die monumentale Skulptur “Habibi” des zeitgenössischen französischen Künstlers Adel Abdessemed.

Das 17m lange, menschliche Skelett ist eine Leihgabe des Mamco in Genf und wurde bereits im Palais de Tokyo in Paris und im Frac Champagne-Ardenne, Reims ausgestellt.

In der Verbindung mit dem sakralen und leeren Raum der St. Johannes-Evangelist-
Kirche entsteht eine Auseinandersetzung mit den Themen Leben und Tod.

Samstag, 30.09., 19.00 Uhr:
4-Minuten Performance “Concert pour 8 chaises” von Julien Collieux

 
23. September - 29. Oktober
täglich außer Mo 12-19, Do und So 12-21 Uhr
Eröffnung 22. September, 18.00 Uhr

ART FRANCE BERLIN - gesamtes Programm (PDF, 78kB)

Pressekonferenz ( Einladung, PDF, 14kB )
am Freitag, 22. September 2006, um 11 Uhr
im Martin-Gropius-Bau, Kinosaal
Einlass in die Ausstellung ab 10 Uhr

Pressekontakt:
Ute Weingarten - artpress
Tel. : +49 - 30 - 21 96 18 46 / +49 - 175 - 222 15 61
E-Mail: artpress@uteweingarten.de

17.09. - 29.10.06

Zionskirche

PENDEL
Farbinstallation von Elisabeth Sonneck

Zionskirche Einen Dialog zwischen Farbe und Raum inszeniert die Malerin Elisabeth Sonneck mit Sequenzen vielschichtig gefärbter Papiere auf dem rings umlaufenden Emporengeländer in der Zionskirche.

Dabei korrespondieren die Farbtöne der räumlich gegenüberliegenden Flächen miteinander teils konträr, teils minimal verschieden. Im architektonischen Raum entstehen farbige Resonanzen, die die symmetrischen Beziehungen des Baukörpers akzentuieren. Ob der herumgehende Besucher nun den Rhythmus des zirkulierenden Bandes im gesamten Raum wahrnimmt oder von nahem die polychromen Schichtungen einer einzelnen Farbfläche - das "Pendel" entsteht jeweils im Wechsel der Blickrichtung und des Standortes.

Flyer zur Farbinstallation "Pendel" (PDF, 244kB)
Weitere Informationen: www.elisabeth-sonneck.de

17. September - 29. Oktober
So 12-16 Mo 20-22 Do 11-19 Fr 15-17 Uhr
Eintritt frei
Eröffnung am Sonntag, den 17. September um 12.30 Uhr
Zionskirche, Zionskirchplatz, 10435 Berlin-Mitte

29.09. bis 04.10.06

St. Elisabeth-Kirche

Subitus Sanctus - Performative Malerei im Bildraum

Subitus Sanctus 5 Tage / 5 Künstlerinnen / 8h pro Tag

Die St. Elisabeth-Kirche stellt den Bildraum für eine über 5 Tage laufende performative Handlung.

Fünf Künstlerinnen arbeiten in der von Schinkel entworfenen Kirche mit dem tektonischen Material, dem Backstein. Die feste Beschaffenheit des gewählten Materials Backstein sowie sein Größenverhältnis zur Bodenfläche der Kirche erfordern Handlungen, die Zeit gleichzeitig als Dauer und als Vergänglichkeit sichtbar machen. Feinkörniges Pigment verteilt sich langsam zunehmend als Staub im architektonischen Raum. Sowohl die Akteure wie auch die Besucher sind Bestandteil einer dreidimensionalen Malerei.

Eine feststehende Kamera nimmt aus der Vogelperspektive auf - diese Bilder werden auf das Art Forum Berlin übertragen.

Dem Besucher wird der Zugang zum physisch und sinnlich erlebbaren Bildraum mit dem Angebot eines Bus-Shuttles zwischen dem Art Forum und der St. Elisabeth-Kirche erleichtert.

www.subitussanctus.com

Subitus Sanctus Künstlerinnen:
Silke Kästner
Andrea Lauermannowa
Uta Päffgen
Kerstin Polzin
Kristina Sporr

Dauer: 30.9.-4.10. - 12.00-20.00 Uhr
Eröffnung: 29.9. - 16.00-21.00 Uhr

St. Elisabeth-Kirche
Invalidenstraße 3
10115 Berlin-Mitte
       +
       +
Bus-Shuttle
       +
       +
Art Forum Berlin
Messegelände
Halle P, Stand Nr. 105a
U2 Kaiserdamm

26. September 2006

Zionskirche

Die Nationale Front - Neonazis in der DDR

Eine Veranstaltung der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit dem RBB-Fernsehen und Armada Film, dem Förderverein Zionskirche und der Robert-Havemann-Gesellschaft

Die Nationale Front - Neonazis in der DDR Oktober 1987. Überfall auf die Ostberliner Zionskirche. Die Westberliner Band “Element of Crime” gibt ein Konzert. Danach kommen Skinheads auf das Gelände, versuchen das Gotteshaus zu stürmen, schlagen auf junge Frauen und Männer ein. “Juden raus aus deutschen Kirchen!”, “Kommunistenschweine!” und “Sieg heil!” brüllen die “Glatzen”. Der RIAS meldet: “Neonazis in der DDR.”

Die sozialistische Presse ignoriert zunächst den Vorfall, bagatellisiert ihn später und schiebt alles auf westliche Einflüsse. Mit dieser Propaganda kommen Partei- und Staatsführung jedoch nicht weit. Längst werden Fragen laut. Warum sind am Abend des Übergriffes weder Staatssicherheit noch Volkspolizei eingeschritten? Wieso konnte dieser Gewaltausbruch überhaupt geschehen?

Im Gerichtsprozess gegen die Angreifer werden zunächst Bagatellstrafen verhängt. Die Öffentlichkeit in Ost und West ist erschüttert. Der Staat muss reagieren. Erich Honecker stimmt einer Verdoppelung der Strafen zu. Antifaschismus bleibt unumstritten – rechtsradikale Erscheinungen werden als nicht existent betrachtet. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.

In der Dokumentation von Andreas K. Richter und Tom Franke kommen Konzertbesucher, Historiker, Kirchenvertreter wie auch Täter des Überfalls auf die Zionskirche zu Wort.

Uraufführung des Films “Die Nationale Front – Neonazis in der DDR”
von Tom Franke und Andreas K. Richter, Fachberatung Dr. Henning Pietzsch

Podiumsgespräch mit Siegbert Schefke, Tom Franke, Dirk Moldt, Annette Leo, Bernd Wagner. Moderation: Margit Miosga.

Begrüßung: Doris Liebermann, Vorstandsmitglied der Stiftung Aufarbeitung

Der Dokumentarfilm wurde von Armadafilm im Auftrag des RBB-Fernsehens für die ARD produziert, gefördert mit Mitteln der Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Informationsblatt zur Veranstaltung (PDF, 966kB)

Dienstag, 26.09.2006
19.00 Uhr
Eintritt frei
Anmeldung nicht erforderlich
Zionskirche, Zionskirchplatz, 10435 Berlin-Mitte

21. September 2006

Zionskirche

“Gospel-Award proudly presents: Best of Berlin Gospel”

Felicia Taylor - Gospel in der Zionskirche “Gospel-Award proudly presents: Best of Berlin Gospel” – unter diesem Motto steht das Konzert, bei dem mit den Bonisanani Spirituals (ehem. Ndembo Spirituals), den Berlin Star Singers und Spirited drei hochkarätige Berliner Chöre sowie die Solosängerin Felicia Taylor an den Start gehen.

Das Besondere an diesem Event ist die außerordentlich große musikalische Bandbreite:

Während Felicia Taylor für Mahalia Jackson-inspirierten "traditional gospel" steht, präsentieren Bonisanani Spirituals franco-afrikanische Einflüsse; die Berlin Star Singers verwenden mitreißende Popelemente und Spirited mutet soulig-jazzig an. Eine Mischung, die es ins sich hat und das Publikum sicherlich von den Bänken reißen wird.

Gospel Award Hinter “Best of Berlin Gospel” steht der von der evangelischen und der katholischen Kirche sowie dem Hilfswerk WORLD VISION getragene bundesweite Gospel-Wettbewerb “Gospel-Award 2006”

www.gospelaward2006.de

Donnerstag, 21.09.2006
20.00 Uhr
Eintritt frei
Zionskirche, Zionskirchplatz, 10435 Berlin-Mitte

7.+8. September 06

Villa Elisabeth

Preview Tanzperformace “Delirio” von Mikel Aristegui

Delirio In Form einer Preview geben wir Einblick in die Probenarbeit und in Stücke, die in der Villa Elisabeth entstehen - Spenden am Eingang sind für den Erhalt der Villa Elisabeth bestimmt.

Die Previews sind Treffpunkt für Künstler, Freunde und Interessierte gleichermaßen.

Das Duo erzählt die Geschichte ihrer Liebe, achronisch, von der Gegenwart in die Vergangenheit wechselnd, zwischen absurden Vorwürfen und vorgetäuschtem Leid hin und her springend.

Sie glauben, dass sie sich auf der ewigen Suche nach dem Sinn des Lebens gefunden haben. Sie glauben, dass der eine für den anderen existiert. Und dennoch befinden sie sich in dem ständigen Widerspruch, sich ständig gegenseitig auf die Probe stellen zu wollen, zu zweifeln, ob der andere wirklich DER Richtige ist.

Ein Mann und eine Frau außerhalb gesellschaftlicher Normen, die sich in einem anderen Rhythmus von Raum und Zeit als der Rest der Welt bewegen.

Valentina Bordenave und Mikel Aristegui erzählen mit lebhaften Zeitsprüngen und einer extremen Bandbreite künstlerischem Ausdrucks die Odyssee einer “amour fou”.

Konzept und Dramaturgie: Mikel Aristegui
Tanz: Mikel Aristegui, Valentina Bordenave
Regieassistenz: Silvana Suarez, Lorenz Orth
Musik: Johannes Malfatti
Bühnenbild: Anton Lukas
Kostüm: Pascale Mühl
Licht: Veit Gries
Produktion und Administration: Aurel Thurn
Fotografie: Joachim Koch

Dank an:
Mime Zentrum Familie Flöz, Ballhaus Ost, Schaubühne am Lehniner Platz, Sasha Waltz and Guests

Donnerstag, 7. September 20 Uhr
Freitag, 8. September 18 Uhr
in der Villa Elisabeth
Invalidenstrasse 3 / 10115 Berlin

1. - 3., 6., 7.09.2006

St. Elisabeth-Kirche

CAGE meets FARADAY

Monitore - Lose Combo Für FARADAY`S CAGE entstehen in der St. Elisabeth-Kirche maßstabsgetreue Faraday`sche Kupfer-Käfige, in denen das KAMMERENSEMBLE NEUE MUSIK BERLIN inmitten eines 8-kanaligen Klangraums Kompositionen von Cage und Feldman spielt.

Für das Projekt baut die LOSE COMBO dreifach jenen Käfig aus Kupfergewebe nach, in dem Michael Faraday 1834 zufällig das Phänomen des feldfreien Raums entdeckte. Das KAMMERENSEMBLE NEUE MUSIK BERLIN (KNM) spielt in diesen abgeschirmten Freiräumen John Cages Zeitklammernkomposition Seven und Morton Feldmans Durations I, II und IV, zwei Performer präsentieren außerhalb der Kuben Textmaterial zum Magnetismus. Durch die Einbeziehung von John Cages Komposition Variations IV, die den Grundriss des Aufführungsorts zur strukturellen Performance-Matrix erklärt, wird die jüngst renovierte St. Elisabeth-Kirche von Karl Friedrich Schinkel zu einem konstitutiven Moment des Projekts.

Seit mehr als 11 Jahren arbeitet die LOSE COMBO unter der künstlerischen Leitung von Jörg Laue multimediale Kunstprojekte. Die Arbeiten der LOSE COMBO sind dabei immer zugleich Performance, Konzert und Installation und setzen sich kritisch mit abwegigen Verbindungen von Kunst und Wissenschaft auseinander.

FARADAY’S CAGE ist eine Produktion der LOSE COMBO in Zusammenarbeit mit dem KAMMERENSEMBLE NEUE MUSIK BERLIN aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds, unterstützt von der Initiative Neue Musik Berlin, der Ernst von Siemens Musikstiftung und TESLA. FARADAY’S CAGE entsteht in Zusammenarbeit mit dem KNM in der St. Elisabeth-Kirche Berlin und im Festspielhaus Hellerau in Koproduktion mit dem Europäischen Zentrum der Künste Dresden.

Konzeption / Leitung: Jörg Laue
Künstlerische Mitarbeit: Esther Ernst
Klangregie: Hans-Friedrich Bormann
Performer: Nicolai Reher
Performerin: Claudia Splitt
Musiker: Kammerensemble Neue Musik Berlin
Technische Leitung: Götz Dihlmann
Tontechnik: Mattef Kuhlmey
Management / PR: Anke Buckentin

1.-3. und 6., 7. September 2006
St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 3, Berlin (Mitte), U-8 Rosenthaler Platz

Kartentelefon: 030.34624956

25. August 2006

Zionskirche

Konzert
Chris Jarrett - Live am Bechstein

Chris Jarrett Flyer, weitere Infos (PDF, 81kB)

Freitag 25. August 2006
Einlass ab 18.00,
Konzertbeginn ab 19.30 Uhr

Zionskirche,
Zionskirchplatz,
Berlin (Mitte)

Preis: nach eigenem Ermessen
am Ausgang

20. August 2006

Sophienkirche

Michelangelo-Lieder

Julius Reubke, Orgelsonate “Der 94.Psalm” und
Dmitri Schostakowitsch, Michelangelo-Lieder

Der 94.Psalm Reubkes als so visionäre wie plastische Programmmusik ist ebenso ein existenzieller Versuch der Auseinandersetzung mit inneren Nöten wie die Vertonung der Gedichte Michelangelos durch Dmitri Schostakowitsch, die, original mit Klavierbegleitung und von Schostakowitsch selbst auch für Orchesterbegleitung bearbeitet, im Vorfeld seines 100.Geburtstags in einer Version für Orgel vorgestellt werden.

Jörg Schneider, Bariton und Thomas Noll, Orgel

Sonntag, 20. August 2006
19.30 Uhr
Sophienkirche, Große Hamburger Straße
Eintritt frei - um Spenden wird gebeten

22. Juli 2006

Zionskirche

Coral Sinera
dels Lluïsos de Gràcia (Barcelona)

Coral Sinera Katalanische
und argentinische Musik
Madrigalen aus dem 16. und 17. Jhdt.
und eine kleine Hommage an Mozart

Leitung: Eva Martinez
Helena Blanch
Clara Prats

HOLA!!

Wir sind der “Coral Sinera” aus Barcelona. Unser Chor wurde 1968 gegründet, aber wir Sänger und Sängerinnen sind jünger, zwischen 15 und 24 Jahre alt. Der Coral Sinera legt Wert auf ein breites, abwechslungsreiches Repertoire: von Volksliedern und Kirchenmusik aus Katalonien über klassische Chorwerke bis zu Jazz und südamerikanische Musik.

Für das Konzert in der Zionskirche möchten wir Sie mit katalanischer und argentinischer Musik, Madrigalen aus dem 16. und 17. Jh. und einer kleinen Hommage an Mozart beschenken.

Wir freuen uns darauf, Berlin zu besuchen und für Sie zu singen!

PS: An alle Spanischstudenten --- wir werden die Texte der Lieder im Programmheft abdrucken! So könnt ihr zugleich hören, lesen und besser verstehen!

Samstag 22. Juli 2006, 20 Uhr
Zionskirche, Zionskirchplatz, Berlin (Mitte)
Eintritt frei - um Spenden wird gebeten

21. Juli 2006

St. Elisabeth-Kirche
Kino in der Kirche

François Truffaut: “Taschengeld”

Am 21. Juli gibt es Kino in der St. Elisabeth-Kirche,
ab 19 Uhr Brot und Wein im Kirchpark,
ab 22 Uhr von Francois Truffaut “Taschengeld”

Eintritt Kino 8,- / ermäßigt 5,-
Der Erlös geht an den Verein Perspektiven e.V. zur Unterstützung eines Kinderhilfsprojektes in Russland.

Freitag 21. Juli 2006
St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 3, Berlin (Mitte), U-8 Rosenthaler Platz

16.07.06

Sophienkirche

SOPRANISSIMO

3 Stimmen, Orgel, Wein und Park
Das traditionelle Sommerkonzert mit Pause und Wein im Park erlaubt Genuss am freien Spiel der drei Stimmen mit Orgel, Cembalo und Harmonium - und an erwarteten wie unerwarteten Beiträgen von und nach Monteverdi, Purcell, Mozart, Blacher, einem Liebestod-Remix und Live-Elektronik.

Mit Barbara Ehwald, Gesine Nowakowski, Ruth Rosenfeld und Thomas Noll

Sonntag, 16. Juli 2006
19.30 Uhr
Sophienkirche, Große Hamburger Straße
Eintritt frei - um Spenden wird gebeten

14.07.06

Villa Elisabeth

Cristiana Battistella

PREVIEW - Solo “Berlin Souvenir”
In der Villa Elisabeth geben sich viele Tänzer und Choreographen derzeit die Klinke in die Hand, bevor Cristiana Battistella uns verlässt, gibt sie am 14. Juli um 19 Uhr in einer PREVIEW Einblick in ihr Solo “Berlin Souvenir” (45min.) und erzählt nach vier Jahren in dieser Stadt von “ihrem” Berlin - einer Stadt voller Inspirationsquellen und Widersprüche ...

Freitag, 14. Juli 2006
19.00 Uhr
in der Villa Elisabeth
Invalidenstrasse 3 / 10115 Berlin

08.06. - 14.07.06

St. Johannes-Evangelist-Kirche

Andreas Oldörp

ABSEITS 2006

Installation im Rahmen des “festivals für hören und sehen sonambiente berlin 2006”
Andreas Oldörp - Singende Flamme Von der Objekt- und Installationskunst kommend, beschäftigt sich Andreas Oldörp mit den Wechselwirkungen von Klang und Raum. Seit 1988 entwickelt er Klanginstallationen und -skulpturen mit konstanten Klängen, die komplexe und räumlich-variable Klanggewebe erzeugen. Er verwendet dabei u.a. »Singende Flammen«, bei denen Gas- oder Wasserstoff betriebene Brenner die Luftsäulen in Glaszylindern zum Schwingen bringen.

Die sorgfältig gebauten und auch ihre visuellen Aspekte hervorhebenden Konstruktionen orientieren sich an den Linienführungen der gegebenen Architektur, setzen räumliche Markierungspunkte, von denen aus sich die Klänge im Raum ausbreiten. Die obertonreichen Klänge der »Singenden Flammen« produzieren kräftige, Raum füllende Gewebe, sie erschließen sich erst in der Bewegung durch den Raum.

Andreas Oldörp - Skizze 'Abseits' Die zwei»Singenden Flammen« der mit ABSEITS betitelten Installation in der St. Johannes-Evangelist-Kirche sind dialogisch gesetzt, als Akupunkturnadeln im Raum setzen sie Klangenergien frei, die den Raum neu aufschließen. Der umhergehende Besucher bewegt sich in dem Dialog der konstanten Klänge, zwischen Überlagerungen und Veränderungen.

Weitere Informationen unter
www.sonambiente.net
 

Eröffnung 8. Juni 2006, 20.00 Uhr
Laufzeit 8. Juni bis 14.7. 2006
Öffnungszeiten Die- So 15-20.00 Uhr
Eintritt: frei
St. Johannes-Evangelist-Kirche, Auguststr. 90

17.06. - 09.07.06

St. Elisabeth-Kirche

The Image of Sound - Football

bola de cabra 30 bildende Künstler haben auf Einladung des Kurators Felipe Taborda zu ebenso vielen Fußball-Liedern berühmter brasilianischer Sänger neue Werke entworfen. In der interdisziplinären Verbindung von bildender Kunst, populärer Musik und Sport entsteht ein einzigartiger Zugang zur kulturellen Dimension von Fußball in Brasilien.

Zu sehen sind unter anderem Werke von Alex Flemming, Nazareth Pacheco, Regina Silveira.

Kurator: Felipe Taborda

The Image of Sound - Football
Eröffnung 16. Juni 18 Uhr
Ausstellung 17.06.-09.07.2006

In der St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 3, Berlin (Mitte), U-8 Rosenthaler Platz
Di, Mi, Fr, 15-19 h / Do 15-21 h / Sa, So 12-19 h

Im Rahmen des Copa da Cultura
zusammen mit dem Haus der Kulturen der Welt.

02.07.06

Zionskirche

Les femmes fantastiques

Sabine Grofmeier (Klarinette) und Emanuela Simeonova (Violoncello)
Les femmes fantastiques - Sabine Grofmeier und Emanuela Simeonova Sabine Grofmeier ist eine der herausragenden Nachwuchs-
künstlerinnen und Trägerin zahlreicher Förderpreise und Stipendien. Sie ist seit dem Jahr 2000 Soloklarinettistin der Klassischen Philharmonie Bonn und des Kölner Kammerorchesters.

Emanuela Simeonova ist ebenfalls Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, darunter dem 1. Preis beim Internationalen Violoncello-Wettbewerb in Heran in Tschechien. Sie ist derzeit Solocellistin der Philharmonie Magdeburg. Emanuela Simeonova spielt ein Violoncello von Guiseppe Fiorini.

Am Sonntag, dem 2. Juli um 20:00 Uhr spielen beide Musikerinnen in der Zionskirche u.a. Stücke von Ludwig van Beethoven, Johann-Sebastian Bach,
Peter Hristoskov und
Nikolai Rimsky-Korsakoff.

Lassen Sie sich verzaubern vom leidenschaftlichen virtuosen Spiel der Klarinettistin Sabine Grofmeier und der Cellistin Emanuela Simeonova.

Sonntag, 2. Juli 2006
20.00 Uhr
Zionskirche, Zionskirchplatz

02.07.06

Sophienkirche

THE TRUMPETT SHALL SOUND

English Trumpet-Music from Golden Age
Barocktrompeten-Ensemble Berlin In der seltenen Besetzung vier Trompeten, Pauken, Percussion, vier Posaunen, Barockguitarre, Theorbe, Orgel und Violone konzertiert das Spezial-Ensemble (dem unser neuer Posaunenchor-Leiter Ulf Marcus Behrens angehört) für die “Clarinblaskunst” des 16.-18.Jh. am 2. Juli in der Sophienkirche.

Die Musik hat zumeist einen höfisch-repräsentativen Hintergrund, Komponisten wie Byrd, Purcell oder Clarke setzten Strahlkraft und Klangpracht der Bläser ein als “Musick for he Theatre”, als Dances oder als “Concerto”.

Byrd / Shore / Purcell / Keller / Anonymus / Mattheis / Cutting / Clarke
Barocktrompeten-Ensemble Berlin / Ltg. Johann Plietzsch

Sonntag, 2. Juli 2006
19.30 Uhr
Sophienkirche, Große Hamburger Straße

www.zioncitystage.de
21. Juni 2006  
  www.fetedelamusique.de

Zionskirche, Fête de la Musique

21. Juni 2006
13 bis 23 Uhr umsonst + draußen + drinnen

präsentiert von der evangelischen jugend sophien

Dieses Jahr präsentieren wir neben einem Eröffnungsgottesdienst um 13 Uhr und einem Kinder- und Familienprogramm mit Artistik und Musik bis ca. 16:00 Uhr als letzte Band, die Gruppe “Athena” aus der Türkei, die wir nur mit finanzieller Unterstützung von Goethe Institut und Auswärtigem Amt einfliegen können. Dabei ist es kein Zufall, dass wir gerade jetzt als Christen eine Gruppe aus Istanbul einladen, sondern ein Zeichen für Toleranz und Öffnung für kulturelle Vielfalt, was uns nach der teilweise diskriminierenden Stimmung gegen Migrantinnen und Migranten, insbesondere aus muslimischen Ländern, wichtig ist.

Wir freuen uns darauf, Sie und hoffentlich wieder 20.000 weitere Menschen verschiedenster Kulturen am 21.06.2006 auf dem Zionskirchplatz und in der Zionskirche begrüßen zu dürfen.

Los geht es ab 13:00 Uhr bis Punkt 23:00 Uhr. Als Künstler werden auftreten: Zirkus Internationale, Vodoo Moon, Daveman, Ruffians, Paprika Korps (PL), Solitos feat. Mothers Pride, Yellow Umbrella und Athena (TK).

Detailinfos: www.zioncitystage.de
25.03.-04.06.06

St. Johannes-Evangelist-Kirche
4. berlin biennale für zeitgenössische kunst

Die Arbeit MANDI III des belgischen Künstlers Kris Martin wird in der St. Johannes-Evangelist-Kirche zu sehen sein. Von Mäusen und Menschen

KuratorInnen: Maurizio Cattelan, Massimiliano Gioni, Ali Subotnick

Die Ausstellung Von Mäusen und Menschen entfaltet sich wie ein Roman, eine Geschichte mit verschiedenen Charakteren und Persönlichkeiten, die deren private Schicksale und universelle Ängste offen legt.

Um diese Spannungen einzufangen und darzustellen, haben die KuratorInnen der 4. berlin biennale eine Reihe ungewöhnlicher Veranstaltungsorte und Ausstellungsräume gewählt, die sich entlang einer Straße konzentrieren, der Auguststraße im Bezirk Mitte, im Herzen Berlins.

Mit der Wahl einer Straße sowohl als Beispiel als auch als Archetyp führt Von Mäusen und Menschen die BetrachterInnen durch eine Vielfalt von Umgebungen und Erfahrungen, öffnet neben etablierten Kunsträumen wie den KW Institute for Contemporary Art und der St. Johannes-Evangelist-Kirche auch Türen zu vergessenen Gebäuden und versteckten Schauplätzen. Sie präsentiert Kunst an Orten des Alltags, an denen wir normalerweise spielen, essen, beten und arbeiten. Die beteiligten KünstlerInnen sind aufgefordert, mit ihren Arbeiten dort einzugreifen oder Präsenz zu zeigen, wo unser gemeinsamer Alltag stattfindet.

Von Mäusen und Menschen ist weder eine Themenausstellung, noch eine Ausstellung mit These. Die Ausstellung stellt Fragen über Geburt und Verlust, Sterben und Aufgeben, Trauer und Nostalgie.

Die Ausstellung Von Mäusen und Menschen wird mehr als 70 KünstlerInnen aus vier Generationen einbeziehen, die mit verschiedenen Medien und Techniken arbeiten, von Radierung bis Holzschnitt, von Animation bis Fotografie, von Rollenspiel bis Teambildung.

Im Gegensatz zur vorherrschenden Tendenz, auf Biennalen die neuesten Talente und Bewegungen vorzustellen, knüpft diese Ausstellung zeitübergreifende Verbindungen durch die Vergangenheit und Gegenwart, statt sich nur auf den flüchtigen Trend oder Geschmack zu konzentrieren. Und der Ort der Ausstellung im Zentrum von Berlin bringt unweigerlich unzählige Geschichten und Dramen, Triumphe und Fehlschläge mit sich.

Zu Andro Wekuas Installation in der St. Johannes-Evangelist-Kirche
von Stephanie von Spreter, BerlinBiennale:

Die Auseinandersetzung mit Andro Wekuas Werk ähnelt dem Blick in den zersplitterten Spiegel einer wundersamen Welt – den Spiegel nicht klassifizierbarer Träume und der Wirklichkeit. Sein Werk, das der Künstler speziell für die St. Johannes-Evangelist-Kirche konzipiert hat scheint ein mysteriöser, geschlossener schwarzer Kubus zu sein. Doch in seinem Inneren verbinden sich Skulpturen, Gemälde, Photographien und Zeichnungen zu einer Collage - es gibt kein klares Bild und keine klare Geschichte, es entsteht eine fast nostalgische Sehnsucht nach etwas schwer Greifbarem, unterstützt durch den Versuch, die verschiedenen Elemente miteinander zu verbinden und somit die verborgene Geschichte zu begreifen. Der Besucher, der sich sozusagen in einem zweifach kontemplativen Raum – in der künstlerischen Arbeit und in der Kirche – befindet, erfährt eine emotionale und geistige Reflexion und beginnt, nicht nur die eigene Geschichte und die des Künstlers zu verknüpfen, sondern auch eine Verbindung zum Raum herzustellen.

Vernissage 24.3. 19-22 Uhr
Laufzeit vom 25. März bis zum 28. Mai 2006, verlängert bis 04.06.06

Öffnungszeiten:
Dienstag-Sonntag 12.00 - 19.00 Uhr
Donnerstag 12.00 - 21.00 Uhr

Eintritt frei (Spende)
St. Johannes-Evangelist-Kirche, Auguststr. 90

30.05. - 04.06.06

St. Elisabeth-Kirche

Das Dock 11 präsentiert

HAUS/HOME

Haus/Home Eine Tanz-Performance von Kazue Ikeda und post theater [new york / berlin / tokyo]

“Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.”
(Rainer Maria Rilke)

Nachdem Kazue Ikeda und post theater 2005, unabhängig voneinander, mit multi-medialen Tanzperformances Teil des “Deutschland-in-Japan” Programmes des Goethe Institutes waren, präsentieren sie nun erstmalig gemeinsam ein abendfüllendes Stück.

Haus/Home - per_vilion Die aus Japan stammende Kazue Ikeda erforscht in “haus/home” gemeinsam mit einem international besetzten Ensemble, das wie sie selbst das alte Zuhause aufgegeben und in Berlin ein neues gefunden hat, existentielle Fragen zur Vorstellung von Zuhause, Heimat und Häusern.

Ikeda, die über sich selbst sagt, dass sie kein Zuhause im herkömmlichen Sinne mehr besitzt, sondern ihres in sich trägt, und es - solange die Anbindung an dieses innere Zuhause besteht - überall im Außen finden kann, beschäftigt sich mit der Frage, was Menschen Geborgenheit gibt, was Orientierung schafft und wann man irgendwo wirklich Zuhause ist.

In "haus / home" treffen die choreographische Arbeit von Kazue Ikeda auf das “per_vilion”, eine von post theater und dem Architekten Christian Fuchs gebaute Medieninstallation. Das “per_vilion” ist eine Kombination aus Periskop, d.h. einem “Um-die-Ecke-Sehgerät” und einem Pavillon. Aus einer interkulturellen Perspektive untersuchen die beteiligten Künstler die Beziehungen ihrer Körper zu architektonischen Räumen.

Choreographie / künstlerische Leitung: Kazue Ikeda
Tänzer: Joris Camelin, Jorgos Fokianos, Adalisa Menghini, Kazue Ikeda
Musik: Matthias Herrmann
Architektur: ON architektur, Christian Fuchs
Video-Kunst / Installation: Hiroko Tanahashi*
Dramaturgie / Konzept: Max Schumacher*
* post theater [new york / berlin / tokyo]


Premiere: 30.Mai 2006, 21.00 Uhr
Weitere Vorstellungen: 1., 2., 3., 4. Juni 2006 - jeweils um 21:00 Uhr
Publikumsgespräch im Anschluss an die Vorstellung am 1.Juni
Akustisches in der Nacht der Offenen Kirchen am 4. Juni

In der St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 3, Berlin (Mitte), U-8 Rosenthaler Platz
Eintritt € 11,- / 8,-
Reservierungen: Dock 11: Tel. 44041912
Informationen unter www.dock11-berlin.de und www.posttheater.com

Ermöglicht aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds
Präsentiert vom Dock 11 in Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro Sophien, unterstützt vom Forum Goethe-Institut, der Tanzfabrik, dem Verein zur Kunst- und Kulturförderung in den neuen Ländern (VKF) und Rohkunstbau.

26.05. - 28.05.06

Villa Elisabeth

Inventionen 2006 - Musik im Mai

Installationen - Konzerte - Vorträge in der Villa Elisabeth

Bereits die “Inventionen 2005” waren in der Villa Elisabeth zu Gast, auch in diesem Jahr sind akusmatische Werke sowie Klanginstallationen die Schwerpunkte.

Videoinstallation 'kreisen' Fr. 26.05. bis So. 28.05.
Villa Elisabeth
16.00 - 19.00 Uhr

“Kreisen”
Interaktive Videoinstallation (2005)

Kotoka Suzuki, Komposition
Claudia Rohrmoser, Video
Thomas Seelig, Audioprogrammierung
Rainer Kohlberger, Videoprogrammierung

“kreisen” ist eine audiovisuelle Komposition, in die der Betrachter im wahrsten Sinne des Wortes eingreifen kann. Ursprünglich als interaktive Installation konzipiert, leitet ein sensitiver Bereich vor der Leinwand Signale an die Ton- und Bildsteuerung, wodurch der Betrachter Reaktionen auf seine Bewegungen erfährt. Diese Konzertversion zeigt die Aufnahme eines solchen interaktiv gesteuerten Ablaufes.
Villa Elisabeth - Foto Folkmar Hein Fr. 26.05.
Villa Elisabeth
19.00 Uhr

Akusmatische Werke aus dem Sonic Arts Research Center (SARC), Belfast:
Ian McCurdy Molten “Liquid” (2006, UA), Jason E. Geistweidt “Combine (after Rauschenberg)” (2006), Paul Wilson “Through the Rain” (2006, UA), Damian O’Riain “Sekher’s Clock” (2006, UA), Ricardo Climent “Wall Woodpeckers” (2005), u.a.

Sa 27.05.
Villa Elisabeth
16.00 Uhr

Vorträge von Axel Röbel (IRCAM Paris), Xavier Serra (Barcelona), Stefan Bilbao (SARC Belfast), Ludger Brümmer (ZKM Karlsruhe), u.a.

19.00 Uhr

Björn Gottstein “Die Edgard-Varèse-Gastprofessoren des DAAD an der TU Berlin”.
Pfau-Verlag, ISBN 3-89727-313-6, Buchvorstellung, Kees Tazelaar (UA)

So, 28.05.
Villa Elisabeth
19.00 Uhr

Akusmatische Werke von Christian Calon, Mario Verandi (UA), Robert Normandeau, Gilles Gobeil, Francis Dhomont, Ludger Brümmer, Lucia Ronchetti (UA)
 

Veranstalter: Berliner Künstlerprogramm des DAAD, Elektronisches Studio der TU Berlin, in Zusammenarbeit mit TESLA im Podewils'schen Palais

Mit freundlicher Unterstützung durch die Botschaft von Kanada, die Botschaft von Portugal, Instituto das Artes, Ministerio da Cultura, Portugal, SARC und die Evangelische Kirchengemeinde Sophien.

Weitere Informationen demnächst unter www.inventionen.de
Programm (PDF, 12kB)

Eintritt: Konzerte 10 € / ermäßigt 5 €
Installationen/Vorträge: Eintritt frei
Karten an der Abendkasse
Vorbestellungen: musik.berlin@daad.de
in der Villa Elisabeth
Invalidenstrasse 3 / 10115 Berlin.
19. Mai 2006

Villa Elisabeth
Kammerchor Nikolassee e.V.:

Wahn! Wahn! Überall Wahn!

Wagner in sieben Kapiteln
mit Texten von F. Nietzsche, gelesen von Prof. Dr. Volker Mertens

Richard Wagner

Begegnen Sie dem Marxisten, Schopenhauerianer, Zukunftsmusiker, Antisemiten, deutschen Meister und unerlösten Erlöser Richard Wagner in vielen seiner widersprüchlichen Facetten.

Der Kammerchor Nikolassee e.V. gestaltet gemeinsam mit Prof. Dr. Volker Mertens in Wort, Bild und Ton nicht weniger als ein Gesamt-
kunstwerk mit Bearbeitungen für Chor und Kammerensemble aus Wagners Opern Tristan, Meistersinger, Rheingold und Parsifal mit Zwischentexten von Friedrich Nietzsche

1. Konzert:
So, 14. 5. 2006, 17 Uhr
Lindenkirche, Johannisberger / Homburger Straße
(U Rüdesheimer Platz)

2. Konzert:
Fr, 19. 5. 2006, 19.30 Uhr
Villa Elisabeth
Inavalidenstraße 3
(U Rosenthaler Platz / S Nordbahnhof)
Eintritt frei (Spende)

3. Konzert:
So, 21. 5. 2006, 16 Uhr
Heilig-Kreuz-Kirche, Zossener Straße
(U Hallesches Tor)

7. Mai 2006

Zionskirche
Frühlings- und Liebeslieder der Renaissance
This sweet and merry month of may the birds do sing and beasts do play

Gabi Bultmann und Johanne Braun

Das Berliner Ensemble
Vocaliter a 6”, das sich auf die solistische Darstellung von a-capella Musik der Renaissance spezialisiert hat, präsentiert weltliche Musik der Renaissance, in der sich die Themen von Liebeslust und Liebesleid kontrastierend gegenüber stehen.

Dabei vereint das Programm sowohl große zeitliche als auch geographische Distanzen:

Während das 15. Jahrhundert in der weltlichen Musik vornehmlich durch die mehrstimmige Vertonung französischer Lyrik bestimmt war (hier vertreten Josquin Desprez), ist das 16. Jahrhundert von einer großen stilistischen als auch besonders sprachlichen Vielfalt geprägt. Mit John Wilbye und William Byrd ist das England des ausgehenden 16. Jahrhunderts vertreten, mit Orlando di Lasso das italienische Madrigal der Hoch-Renaissance.

Neben diese reine Vokalmusik tritt das Duo Chiaroscuro mit Gabi Bultmann und Johanne Braun, das instrumental/vokal besetzte weltliche Duette und Trios der Renaissance sowie Improvisationen mit Flöte, Organetto, Oboe und Stimme darbietet.

Die polyphonen musikalischen Gewebe der Renaissancezeit werden kontrastiert von meditativen, obertonreichen Monochord- und Streichrohrklängen, gespielt von dem Berliner Instrumentenbauer Bernhard Deutz.

Sonntag, 7. Mai 2006 19:00 Uhr
Eintritt frei
Zionskirche, Zionskirchplatz

05.04.-03.05.06

St. Elisabeth-Kirche
RAUM und RELIGION
Europäische Positionen im Sakralbau
Deutschland | Österreich | Polen

Raum und Religion

Die Ausstellung gibt einen Überblick über den europäischen Kirchenbau seit 1989. Neben Neubauten werden zeittypische Beispiele wie Kirchenumbauten, Erweiterungen vorhandener Gebäude, Krankenhauskapellen, Räume der Stille oder City-Stationen präsentiert.

Architektonische Qualität, innovative pastorale Konzepte, Lösungen mit neuen immobilienwirtschaftlichen oder kirchenrechtlichen Ansätzen sind die zentralen Themen dieser Ausstellung. Anhand von Modellen, Skizzen und Fotos werden über 30 Beispiele dokumentiert, die für die in den vergangenen Jahren entstandenen Kirchenbauten repräsentativ sind.

Rahmenprogramm der Ausstellung in der St. Elisabeth-Kirche:

Mittwoch 5. April, 18:00 Uhr
Eröffnung mit Bischof Dr. Wolfgang Huber

Mittwoch 26. April, 19.30 Uhr
Raum und Musik - “Saxofonquadrat”
Clemens Arndt (as); Clemens R. Hoffmann (ss); Christian Raake (ts); Hinrich Beermann (bs); Musik von M. Kagel, A. Piazzolla, S. Barber und eigene Werke;
Eintritt 10,-/ 8,- Euro, Kartenvorverkauf in der Ausstellung

Mittwoch 3. Mai, 19.00 Uhr
“Vom Umgang der Kirche mit ihren Räumen”. Podiumsdiskussion.
U.a. mit Ulrich Seelemann, Konsistorialpräsident der EKBO, Berlin; Jochen Sandig, Direktor Sasha Waltz&Guests, Berlin; Gerhard Schlotter, Architektenkammer Berlin; Marcus Nitschke, Kurator, Berlin/Krems

Eröffnung 5. April 18 Uhr mit Bischof Wolfgang Huber
Laufzeit 6. April - 3. Mai 2006

Di-Fr 15-19, Donnerstag 19-21, Sa+So 12-19 Uhr
Eintritt 3,- €, erm. 1,50 €
St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 3, Berlin-Mitte

31.03.-02.04. /
06.04.-09.04.06

Villa Elisabeth
Die Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” präsentiert:
Unterbrechen Sie mich nicht, ich schweige!

Unterbrechen Sie mich nicht, ich schweige!

Vladimir Kasakovs verrückte Meisterstücke eines metaphysischen Lachtheaters haben den großen Vorteil, dass sie nur drei Minuten dauern und in jedem Kopf mühelos aufzuführen sind. Wer es nicht glaubt, muss selbst dran glauben.

Darsteller:
Machalz Nina, Meilinger Thaddäus, Lampka Lasse Timo, Liebich Karl Sebastian, Becker Peter, Fränzel Thomas, Breitkreiz Margarita, Penner Julia, Seifert Gabriele

Regie: Martin Engler; Musik: Dieter Fischer; Training: Tony De Maeyer (B); Kostüme: Olivia Etter (CH)

Premiere 31.3. 20.00 Uhr
Weitere Vorstellungen 1.-2.4., 6.-9.4. jeweils 20 Uhr

Eintritt:
13€ / 7€ ermäßigt, 5€ Gemeindemitglieder, Mitglieder der HfS, Steuerkarte
Karten unter: 030 - 4401 89 - 12
Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3, Berlin-Mitte

Collegium Vocale
07.04.06

Sophienkirche
Neue Deutsche Welle - Oratorium
Dietrich Buxtehude: Membra Jesu Nostri

“Membra Jesu Nostri”, eine siebenteilige Betrachtung über die Gliedmaßen des gekreuzigten Jesu, zählt zu den großartigsten oratorischen Werken des 17. Jahrhunderts.

Erstaunlicherweise liegt der Komposition ein mystischer mittelalterlicher Text in lateinische Sprache zugrunde. 1680 komponiert, findet Buxtehude musikalische Bilder von großer Zärtlichkeit und Intimität.

Das Collegium Vocale Gent – seit 20 Jahren das führende Vokalensemble für Alte Musik – wird durch zwei Geigen und eine Continuogruppe verstärkt, die in der letzten Kantate noch durch vier Gamben ergänzt wird – der Höhepunkt der Intimität.

Ein einzigartiges Stück Musik von höchster emotionaler Dichte, das leider fast nie zu hören ist.

Dorothée Mields Sopran I, Cécile Kempenaers Sopran II, Matthew White Alt, Jan Kobow Tenor, Markus Volpert Bass, Chor und Orchester Instrumentalensemble des Collegium Vocale Gent, Hans-Christoph Rademann Leitung

Freitag 7.4. 20.00 Uhr
Sophienkirche, Große Hamburger Straße 28, Berlin-Mitte

03.04.06

St. Elisabeth-Kirche
zeitfenster – III. Biennale Alter Musik
“Dafne – dreimal neu”

Heinrich Schütz

1626 wurde die erste deutschsprachige Oper der Musikgeschichte geschrieben: die sagenumwobene “Dafne” von Heinrich Schütz nach einem Libretto von Martin Opitz. Der gedruckte Text blieb erhalten, die Musik gilt als verschollen.

zeitfenster versteht diesen Ausgangspunkt als Chance: Drei junge Komponisten wurden beauftragt, sich dem historischen Libretto aus heutiger Sicht anzunähern. zeitfenster präsentiert drei etwa halbstündige Kurzopern, die Wege des zeitgenössischen Musiktheaters aufzeigen.

Uraufführungen von
Adrian Pavlov,
Benjamin Schweitzer,
Tobias Schwencke

Kammerensemble Neue Musik, Titus Engel (Dirigent), Katia Guedes, Ksenija Lukic, Sylvia Nopper, (Sopran), Herman Wallén (Bariton)

Vocalconsort Berlin

Weitere Informationen unter “www.zeitfenster.net”

Montag 3.4. 20.30 Uhr
Eintritt: 20,- €
Karten unter (030) 203 09 - 2101 oder unter ticket@konzerthaus.de
St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 3, Berlin-Mitte

14./21./28.03.06

Café der Villa Elisabeth
Miss Marple -
Ein Hörspiel zum Zugucken frei nach Agatha Christie

Mrs. Marples roter Daumen

Agatha Christies berühmte Kriminalstories werden vom Ensemble der "Hörspiele zum Zugucken" zwischen spannendem Krimi und ulkiger Krimi-Parodie balanciert.

In der Titelrolle: Angelika Mann

14./21./28. März
20.00 Uhr
Kartentel. 281 71 63

Café der Villa Elisabeth,
Invalidenstr. 3, Berlin-Mitte

19.02.-19.03.06

Sophienkirche,
St. Johannes-Evangelist-Kirche,
Villa Elisabeth,
Heiligkreuzkirche,
Museum Nikolaikirche,
Herz-Jesu-Kirche

Das Rheinberger-Projekt

Josef Gabriel Rheinberger. 1869.

Den spätromantischen Komponisten Josef Gabriel Rheinberger (1839-1901) gilt es neu zu entdecken: noch zu Lebzeiten galt er als unzeitgemäßer Klassizist, der durch die beginnende Moderne bald in Vergessenheit geriet. Seit einigen Jahren wird seine Musik wieder ediert, wahrgenommen und geschätzt.

Mit unserem Rheinberger-Projekt wollen wir das gesamte Orgelwerk im Kontext seines komplexen Œuvres und unter Aspekten romantischer Ästhetik vorstellen.

Solisten und Ensembles aus der Gemeinde bereiten sich seit langem darauf vor, und einzelne Werke haben sich im Gottesdienst und im Konzert schon bewährt.

Es gibt Besonderes zu erleben in dieser Konzertreihe:

  • die Zusammenarbeit zweier Chöre in St. Johannes-Evangelist (und die wundervolle Akustik dieser Kirche),
  • die Annäherung an ein fülliges Repertoire mit thematischen Schwerpunkten in der Sophienkirche,
  • die Orgel-Passagen durch die Stadtmitte, die einen Klang- (und Raumklang-) Vergleich (mehrerer historischer Instrumente) ermöglichen (und die Hörer bewegen),
  • ein Fest im stilvollen Ambiente der Villa von 1907,
  • die erste Präsentation der Kinderchorarbeit von Sophien in der Evangelischen Schule Berlin-Mitte (ESBM) mit einem von Rheinberger vertonten Märchen „für die jugendliche Welt“
  • und zum Abschluss ein recht unbekanntes aber gewichtiges romantisches Oratorium, das Requiem b-moll op.60 aus dem Jahre 1867.

Zum Austausch und Erholen wird ein Rheinberger-Café in der Sakristei der Sophienkirche geöffnet sein. Und es gibt natürlich eine Fülle wunderschöner romantischer (Kirchen-)Musik zu hören, die eine erstaunliche Vitalität, Vielseitigkeit und Tiefe birgt.

Konzerte am 19.02., 25./26.02., 04./05.03., 11./12.03. und 19.03.2006

Das Programm im Detail (PDF, 41kB)
Weitere Informationen zu Josef Gabriel Rheinberger: www.rheinberger.li

Sophienkirche, St. Johannes-Evangelist-Kirche, Villa Elisabeth,
Heiligkreuzkirche, Museum Nikolaikirche, Herz-Jesu-Kirche
Eintritt frei bzw. Spende

25./26.02.06

St. Johannes-Evangelist-Kirche
Ustwolskaja REMIX 4.Symphonie

Ustwolskaja-Ensemble

Die russische Komponistin Galina Ustwolskaja transportiert in ihren Werken tiefe Religiösität und Avantgarde zugleich. Durch den Einsatz von harmonischen und expressiven Mitteln wird sie dieser Spannung gerecht. Nicht zuletzt deshalb ist sie auch der Ansicht, dass ihre Musik am besten in einer Kirche zu erklingen habe und nicht in einem Konzertsaal.

In einer ungewöhnlichen Mischung aus Konzert und Klanginstallation spürt ein Ensemble aus Musikern diesen Vorgaben und dem Gehalt der 1987 entstandenen 4. Symphonie Ustwolskajas nach.

Die Idee zu diesem Projekt entstand, als der Schweizer Musikbearbeiter Marco Maria (Werksatt für Frei Improvisierte Musik WIM) und der klassische Pianist (russischer Prägung) Hans Brandner ihr gemeinsames Interesse für die Werke Ustwolskajas bemerkten. Mit der Mezzosopranistin Cécile van Bethum wurde schließlich die ideale Stimme für die Umsetzung dieses musikalischen Gebets gefunden.

Ensemble:
Cécile van Bethum, Gesang
Hans Brandner, Flügel
Marco Maria, Tam Tam
Peter Hofer, Trompete

Klangkonzept und Bearbeitung:
Brandner/Maria

Samstag 25.02. - 21 Uhr
Sonntag, 26.02. - 19 Uhr

Eintritt frei (Spende)
St. Johannes-Evangelist-Kirche, Auguststr. 90

14.02.06

Villa Elisabeth
 
Rückblick
Zu Gast in der Villa Elisabeth:
INDEPENDENT FILM PARTY ZUR BERLINALE

Independent Film Party

Anlässlich der 56. Internationalen Filmfestspiele Berlin veranstaltete good!movies, das gemeinsame DVD-Label von Arsenal Filmverleih, Piffl Medien, Neue Visionen, Kool Film, Pegasos Filmverleih, Ventura Film, Real Fiction und GMfilms die

INDEPENDENT FILM PARTY
am Dienstag, 14. Februar / 22 Uhr
in der Villa Elisabeth
Invalidenstrasse 3 / 10115 Berlin.

Die Independent Film Party war das einzige Indepen?dent-Event, das sich im Rahmen der Berlinale ausdrücklich dem unabhängigen Film widmet. Die Independent Film Party bot Gelegenheit, Regisseure, Schauspieler, Produzenten, Verleiher und Kinobetreiber zu feiern, die sich immer wieder erfolgreich für Projekte jenseits des Mainstream engagiert haben. Ihr gemeinsamer Anspruch und ihre Fähigkeit, das unabhängige Filmschaffen mit all seinem Ideenreichtum und seiner facettenreichen Formensprache in das öffentliche Interesse zu rücken, war guter Grund zum Feiern.

Independent Film Party - St. Elisabeth-Kirche

Gerade in den letzten krisenanfälligen Kino-Jahren war es die Fähigkeit des unabhängigen Films zu Erneuerung und Veränderung, die ihn zu einer ernstzunehmenden Größe in der Filmlandschaft werden ließ.

Im Herbst 2005 gründeten acht unabhängige Filmverleiher das gemeinsame DVD-Label good!movies.

Pressemitteilung Independent Film Party (PDF, 39kB)

03.-05.02.06

Villa Elisabeth
UNDER - Matanicola vs. Yasmeen Godder

UNDER. Photo by Sandra Rubies.

Aufgrund der großen Nachfrage: Wiederaufnahme unserer Produktion “UNDER”!

Für alle, die das Stück noch nicht gesehen haben, ist vom
3.-5. Februar um 20 Uhr
noch einmal die Gelegenheit!
Karten an der Abendkasse, bitte
eine halbe Stunde vorher da sein!

 

Ein Stück. Zwei Tänzer. Drei Choreografen.

Nicola Mascia aus Italien und Matan Zamir aus Israel sind "matanicola". Die beiden Tänzer trafen in Berlin aufeinander, wo sie seit Jahren mit Sasha Waltz arbeiten.

In ihrem ersten abendfüllenden Stück "under" begeben sie sich gemeinsam mit der israelischen Choreografin Yasmeen Godder auf die Suche nach all den Widersprüchen und Gemeinsamkeiten ihrer kulturellen und religiösen Herkunft. Wer oder was bestimmt, wer wir sind? Wie beeinflusst die Fremdwahrnehmung unsere eigene Sicht auf unser Selbst? Lösen wir uns von unserer Persönlichkeit, löschen wir unsere Identitäten, entkleiden wir uns unserer Haut, um neu zu definieren, wer wir sind.

“Under” ist eine Produktion von matanicola in Koproduktion mit SW&G Sasha Waltz & Guests, Grand Theatre Groningen und Sophiensæle.

In Kooperation mit dem Kulturbüro SOPHIEN. Mit freundlicher Unterstützung von der European Association for Jewish Culture, der Israel Cultural Excellence Foundation (IcExcellence), der Botschaft des Staates Israel, Berlin und der Französischen Botschaft, Berlin

Regie/Choreografie › Nicola Mascia, Matan Zamir, Yasmeen Godder
Tanz › Nicola Mascia, Matan Zamir
Musik › Tal Hadad, Produktionsleitung › Francesca Noia, Regieassistenz › Sebastiano Ferrigni, Francesca Noia, Bühne › Heike van Bentum, Bühnenassistenz › Jan de Lama, Kostüme › Beate Borrmann, Nicola Mascia, Licht › Thorsten Schneider

Pressemitteilung UNDER (PDF, 56kB)

Vorstellungen 3. bis 5. Februar
Jeweils 20 Uhr
Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3, Berlin-Mitte
Eintritt 12,- / 8,- €
Tickets auch unter: tickets@sashawaltz.de

22. Januar 2006

Sophienkirche

ERLESENES

 

Thomas Noll, Orgel

Rheinberger, Fugen und Dramatisches;
Satie, Quatre Ogives;
Yamanouchi, L'Art du Shoshi

Sophienkirche
Große Hamburger Straße 31
Berlin-Mitte

Sonntag, 22. Januar 2006, 19.30 Uhr
Eintritt frei bzw. Spende

Silvester
31.12.2005

Sophienkirche

Silvester-Konzert

Thomas Noll, Orgel

Rheinberger, 20.Sonate „Zur Friedensfeier“; Hummel, „Benedicamus Domino“; Widor, Symphonie VI

Weitere Infos: www.rheinberger.li

Sophienkirche
Große Hamburger Straße 31
Berlin-Mitte

Samstag, 31. Dezember 2005, 20.00 Uhr
Eintritt frei bzw. Spende

20. Dezember 2005

Golgathakirche

Weihnachtskonzert

  Kinder- und Jugendkantorei Frankfurt/Oder

des John-Lennon-Gymnasiums

Weitere Infos: www.jlgym.cidsnet.de

Sophienkirche
Große Hamburger Straße 31
Berlin-Mitte

Sonntag, 18. Dezember 2005, 17.00 Uhr
Eintritt frei bzw. Spende

18. Dezember 2005

Sophienkirche

Vorweihnachtliches Konzert

Kinder- und Jugendkantorei Frankfurt/Oder

Kinder- und Jugendkantorei Frankfurt/Oder
Ltg. Stephan Hardt

Adventskantaten und weihnachtliche Chorwerke barocker und moderner Meister

Weitere Infos: www.frankfurter-kinder-und-jugendkantorei.de

Sophienkirche
Große Hamburger Straße 31
Berlin-Mitte

Sonntag, 18. Dezember 2005, 17.00 Uhr
Eintritt frei bzw. Spende

17. Dezember 2005 Erich-Fried-Gymnasium: Vorweihnachtliches Chorkonzert

Sophienkirche

Vorweihnachtliches Chor-Konzert

Chor des Erich-Fried-Gymnasiums
Berlin-Friedrichshain

Weitere Infos: www.erich-fried-gymnasium.de

Sophienkirche
Große Hamburger Straße 31
Berlin-Mitte

Samstag, 17. Dezember 2005, 17.00 Uhr
Eintritt frei bzw. Spende

16. Dezember 2005

Golgathakirche

Weihnachtskonzert
Amazing Vocals: Soul & Gospel

Golgathakirche, Borsigstrasse 6, Berlin-Mitte
Freitag, 16. Dezember 2005, 19.30 Uhr
Eintritt frei bzw. Spende

15. Dezember 2005 Papageno-Grundschule: Weihnachtskonzert 2005

Golgathakirche

Weihnachtskonzert
der Papageno-Grundschule

Weitere Infos: www.papageno.cidsnet.de

Golgathakirche
Borsigstrasse 6, Berlin-Mitte

Donnerstag, 15. Dezember 2005, 18.00 Uhr
Eintritt frei bzw. Spende

10. Dezember 2005

Sophienkirche

’Nun komm, der Heiden Heiland’

Kantaten zum Advent von J.S.Bach (BWV 61/62) und G.Ph.Telemann
Solisten / cappella berlin-brandenburg / Ltg. Ulrich Weller

Sophienkirche, Berlin-Mitte
Samstag, 10. Dezember, 17.00 Uhr

10. Dezember 2005

Golgathakirche

Weihnachtliches Benefizkonzert

zugunsten der SOS-Kinderdörfer in Afrika

Kammermusikgruppe, Holzbläser-Oktett, Kammerchor der HUB, Kammerorchester der Musikschulen Friedrichshain/Kreuzberg; Ltg. Doz. Renate Koñas

Golgatha-Kirche, Berlin-Mitte
Samstag, 10. Dezember, 16.00 Uhr

10. Dezember 2005

St. Johannes-Evangelist-Kirche

ULRICH MATTHES LIEST.

Ulrich Matthes liest.

Eine Adventslesung in Begleitung des Amaryllis Quartetts.

Ulrich Matthes („Der Untergang“, derzeit zu sehen im Deutschen Theater in „Virginia Woolf“) liest Weihnachtsgeschichten. Dazu spielt das mehrfach ausgezeichnete Schweizer Amaryllis Quartett Streichquartette von Franz Schubert.

Der Erlös des Abends kommt dem gemeinnützigen Verein „Perspektiven e.V.“ zu gute, der sozial benachteiligte und vor allem behinderte Kinder in St. Petersburg unterstützt.

Weitere Infos: www.kinderspiel-berlin.de
Weitere Infos: www.Perspektiven-Verein.de

St. Johannes-Evangelist-Kirche, Auguststr. 90, Berlin-Mitte
Samstag, 10. Dezember, 18.00 Uhr
Eintritt: 15,- / 10,- € bzw. Spende

04. Dezember 2005

Sophienkirche

Norwegische Chormusik

Bergener Domkantorei (Norwegen)
Ltg. Magnar Mangersnes
Zeitgenössische Norwegische Chormusik und Romantische Motetten

Sophienkirche
4. Dezember, 20.00 Uhr

04. Dezember 2005

Sophienkirche

Advents-Konzert

des Musik-Gymnasiums Carl-Philipp Emanuel Bach

Sophienkirche
4. Dezember, 15.00 Uhr

27./28. November 2005

Sophien im Film

Dreharbeiten zu 'Luftbrücke' in der Villa Elisabeth

Für den Film “Die Luftbrücke” wurde die Villa Elisabeth in ein Lazarett zu Kriegszeiten verwandelt - am 27. und 28. November ist der Film in SAT 1 zu sehen!

“Mit dem großen Zweiteiler 'Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei' über die Berlin-Blockade will Sat1 an Erfolge mit TV-Filmen über die deutsche Geschichte anknüpfen. Das Millionenprojekt mit Stars wie Heino Ferch, Bettina Zimmermann, Ulrich Tukur und Ulrich Noethen wird am 27. und 28. November ausgestrahlt. Der Streifen stehe in der Tradition der Event-Zweiteiler wie das 'Wunder von Lengede'.”

Dreharbeiten zu 'Ich leih mir eine Familie' in der St. Elisabeth-Kirche

Im häufiger sind die Kirchen oder die Villa Elisabeth Schauplätze für Dreharbeiten. In und vor der St. Elisabeth-Kirche wurde für einen Fernsehfilm der ARD mit vielen Kindern eine Szene für den Film “Ich leih mir eine Familie” gedreht (mit Hans-Werner Meyer, Lisa Martinek, Sandra Speichert). Der Sendetermin steht leider noch nicht fest.

Die Serie “Bis in die Spitzen” ist bereits im Oktober auf Sat.1 angelaufen - vielleicht haben Sie die Sophienkirche in der Hochzeitsszene erkannt?

Schalten Sie ein, wenn unsere Kirchen und die Villa Elisabeth deutschlandweit im Fernsehen zu sehen sind!

“Die Luftbrücke”
SAT 1
27./28. November 2005

24. - 27. November
und
01. - 03. Dezember 2005

Villa Elisabeth

Jack und Harun

Jack und Harun

Eine Tragikomödie frei nach “Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats ...” von Peter Weiss.

Harun, ein Araber, lebt seit Jahren in einer psychiatrischen Anstalt. Er glaubt Saddam Hussein zu sein. Eines Tages wird der Amerikaner Jack eingeliefert. Jack glaubt, er sei der amerikanische Präsident George W. Bush. Zwischen Jack und Harun entwickelt sich ein Gefühl der Hass-Liebe. Sie streiten sich häufig und drohen sich gegenseitig mit Liebe-, Öl- und Technologieboykott. Sie finden aber auch Gemeinsamkeiten in Bezug auf Gewalt, Disziplin, Moral, Subkultur, Frauenrechte, Homosexualität...

Jack hat eine erwachsene Tochter und Harun einen erwachsenen Sohn. Während sich die Väter Pläne für ihre Eroberungen machen, bahnt sich eine leidenschaftliche Liebe zwischen ihren Kindern an ...

Harun und Jack erscheinen hier nicht als “Protagonisten auf der weltpolitischen Bühne”, sondern als Erlöser, Vater, Ehemann, Symbol der Männlichkeit, “tragischer Held” und “religiöser Liebhaber”.

Pressemitteilung

Text und Regie: Farhad Payar
Gefördert durch Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur

Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3, Berlin-Mitte
24. - 27. November 2005 20 Uhr
01. - 03. Dezember 2005 20 Uhr
Eintritt: 13,-/9,- Euro; Gemeindekulturkarte: 5,- €

26. November 2005

St. Johannes-Evangelist-Kirche

Geistlichweltlich - Weltlichgeistlich

Vokal- und Instrumentalmusik der Renaissance im Spannungsfeld zwischen geistlicher und weltlicher Bestimmung.

Johanne Braun und Gabriele Bultmann

Die Trennung von Musik in U und E, in Ernst und Unterhaltsam, in Geistlich und Weltlich ist eine Erfindung des 19. und 20. Jahrhunderts.

Die Menschen der Renaissance kannten diese Unterscheidung nicht. Die großen Komponisten der Renaissance wie Ockeghem, Dufay oder Lassus haben große Meisterwerke sowohl weltlicher als auch geistlicher a capella Musik geschaffen. Noch ungewöhnlicher erscheint aus heutiger Sicht die in der Renaissance allgemein gültige Praxis der Kontrafaktur (später auch Parodie genannt) - das heißt die geistliche Interpretation einer eigentlich weltlichen Komposition.

Die St. Johannes-Evangelist-Kirche mit seiner wechselhaften Geschichte als Gotteshaus, Bücherarchiv und Kulturort bietet den idealen Raum, dieser ambivalenten Deutung von Melodien, Klängen und ganzen Werken nachzugehen.

Josquins Chanson “Mille Regretz” kehrt in einer sechs-stimmigen Messe des spanischen Komponisten Morales wieder, Claudio Monteverdis erotisches Madrigal “Si chio vorrei morire” begegnet uns in geistlichem Gewand. Vertonungen von Texten aus dem biblischen Hohen Lied, dem Canticum Canticorum, ergänzen das a capella Programm mit dem Gesangsensemble “Vocaliter”.

Vertonungen des alttestamentlichen Hohenliedes ziehen sich durch die gesamte abendländische Musikgeschichte. Die Texte, die als einzige in der Bibel primär nicht vom Verhältnis Gottes zu den Menschen erzählen, sind literarische Kostbarkeiten: Sie erzählen in zarten Bildern von der Liebe zweier Menschen zueinander. Dies wird plastisch umgesetzt in den Gesängen von Dunstable und Cima, wo zwei Stimmen einander umschlingen und durchdringen, sich in Dissonanzen reiben oder verschmelzen.

Die polyphonen musikalischen Gewebe der Renaissancezeit werden kontrastiert von obertonreichen Monochord- und Streichrohrklängen, gespielt von dem Instrumentenbauer Bernhard Deutz. Für klangliche Vielfarbigkeit sorgen außerdem instrumentale Bicinien und Improvisationen mit Gabriele Bultmann (Blockflöte) und Johanne Braun (Englischhorn und Oboe).

St. Johannes-Evangelist-Kirche
Auguststr. 90 / Ecke Oranienburger Str., Berlin-Mitte
26. November 2005, 17.00 Uhr
Eintritt: frei

16. - 19. November 2005

Villa Elisabeth

Herr K und Frau N
Nach Kuprijanov und Natascha von Alexandr Vvedenskij

Herr K und Frau N

Opera mono für Violine, Bratsche, Video

Herr K und seine liebste Frau N haben die Gäste hinausbegleitet und legen sich schlafen. Der Raum, in dem sie das tun, wird auf sich selbst projiziert. Der Herr befindet sich im Film, während die Frau allein auf der Bühne agiert. Dabei entstehen andauernd zauberhafte Verwechslungen von Realität und Virtualität. Man staunt über die instrumentale Beredsamkeit der phantastischen Musiker. Über die medialen Grenzen hinweg versuchen sie sich liebend zu begegnen und scheitern dramatisch.

Die Musik. Es findet eine musikalische Gedankenübertragung über die medialen Räume hinweg statt. So wie „man“ sich zu verschiedenen emotionalen Befindlichkeiten geeignete Platten auflegt, so drückt die Großform, bzw. das Genre der Komposition die jeweils musikalische Form der gedanklichen, emotionalen, oder konkret bewegungsbestimmten Regung aus. Sprachmelodie findet Ausdruck in Motivvariationen bzw. spezifischen Kontrapunkt- und Durchführungstechniken. Sprachrhythmus bleibt sogar teilweise erhalten.

Der Film und seine Tonspur übernehmen verschiedene Aufgaben innerhalb des dramatischen Prozesses. Der Zuschauer soll den Eindruck gewinnen, dass diese spezielle Art der medialen Verbindung möglich und wünschenswert ist. Ein Trug, der über die Einsamkeit zweier L(i)ebender aufklärt. Worte werden nicht gesprochen oder gesungen. Sie finden ausschließlich instrumentalen Ausdruck. Situationen werden gegebenenfalls durch Zwischentexte, wie bei einem Stummfilm, verdeutlicht.

Frau N, Violine: Ariadne Daskalakis; Herr K, Bratsche: Sebastian Gottschick; Komposition, Regie, Film: Christoph Coburger; Produktionsleitung: Martina Grillhofer

Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3, Berlin-Mitte
Premiere Mi, 16. November 2005 – 20 Uhr
Weitere Vorstellungen: 17. bis 19. Nov – 20 Uhr
Eintritt: 13,-/9,- €; mit Gemeindekulturkarte: 5,- €
12.11. um 15 Uhr: 8,-/6,- €

Achtung: Zusatzkonzert am 13. November, 20.00 Uhr

Herr K und Frau N in concert
Villa Elisabeth

Konzertprogramm

9. - 12. November 2005

Villa Elisabeth

Der Schatten

Der Schatten

Rätselhaft bezaubernd und schaurig schön ist dieses Märchen von Hans-Christian Andersen und so ganz anders als die bekannten Hauptstücke wie etwa „Schneekönigin“ oder „Meerjungfrau“.

Der Schatten verfolgt den Menschen ständig, er verlockt ihn, gaukelt ihm wandelbare Größe vor und in ihm steckt die Seele, wie schon der Romantiker Adalbert von Chamisso und später auch O. Wilde wussten.

Im reizvollen Zusammenspiel von Schauspiel und Videoanimation werden die Geister, die Schatten, auf der Bühne lebendig und sie treiben ihr Unwesen. Realität, Traum und Wirklichkeit werden neu gemischt. Und der Mensch ist den dunklen Mächten ausgeliefert. Bleibt das Hoffen auf ein Happy End - bis zum bitteren Ende.

Hans-Christian Andersen war ein Reisender, auf seefahrenden Schiffen oder im Reich der Fantasie.
Die Schauspielerin Marlies Ludwig nimmt als quasiA auferstandener ANDERSEN die Zuschauer mit auf eine Traumreise ins Schattenreich. Poesie, Witz, Groteske und Schrecken und Melancholie spielen unermüdlich und einfallsreich und trotzt allem gut gelaunt mit- und gegeneinander.

Weitere Informationen: www.berliner-maerchentage.de

Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3, Berlin-Mitte
(ab 12 J.) Mi 9.11., Do 10.11., Fr. 11.11., Sa 12.11. - 20 Uhr
(ab 8 J.) 12.11. - 15 Uhr
Eintritt: 80 min, Eintritt: 13,-/8,- €
12.11. um 15 Uhr: 8,-/6,- €
Kartentelefon: 030 - 34709478

08/04 bis 09/05

St. Elisabeth Kirche

Inside-out
Eine orts-spezifische Skulptur für die St. Elisabeth Kirche in Berlin Mitte
von Sung-Uk Bradden Hwang

Als ich im Jahr 1991 zum ersten Mal in der St. Elisabeth Kirche war, kam ich mir vor wie auf einer Wanderung: das Dach der Kirche war durch den Krieg zerstört, überall lagen Steine, die Mauern der Ruine beherbergten 16 Ahornbäume. Sträucher wuchsen wild wo einst der Altar stand, auch dort wo Menschen auf Bänken saßen, sangen, beteten und meditierten.
Trotzdem habe ich mich gefühlt wie in einer Kirche.

inside out

Meine Skulptur, 16 Bänke in zwei Reihen, ein Altar und eine Kanzel, alle ausgelegt mit Rasen, ist eine Interpretation meiner ersten Begegnung mit der Kirche und eine Erinnerung an das, was in der Kirche ursprünglich war.
Es ist eine Auseinandersetzung zwischen dem leeren Innenraum und der Grünanlage davor, zwischen Innen und Außen.

Die Skulptur beinhaltet auch eine aktive Beteiligung des Betrachters. Parkbesucher, die sich auf die Bänke setzen, werden so zu Mitgliedern einer Gemeinde. Sie sind also Teil des Kunstwerks und geben einer sonst statischen Skulptur einen performativen Aspekt. Keine Kirche entsteht ohne Gemeinde und ebenso verliert die Kunst ohne Menschenbegegnung ihren Inhalt.

inside out

In einer einmaligen Aktion, in der ein Riesentopf Suppe auf dem Rasen gekocht, an die Besucher verteilt und gemeinsam auf den Bänken sitzend gegessen wurde, verstärkte sich der Grundgedanke dieses Miteinanders.

 
Sung-Uk Bradden Hwang
     CURRICULUM VITAE (PDF, 16kb)

Die Skulptur wurde realisiert im Rahmen des Projektes "Dialoge 04 . St. Elisabeth" von Sasha Waltz & Guests, 20.-29. August 2004 und wurde gefördert vom Hauptstadtkulturfonds.

Ort: St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 3
Zu sehen und zu nutzen täglich von 10 bis 16 Uhr

29. Oktober 2005

Zionskirche

Marc-Antoine Charpentier:
Te Deum D-Dur

Kammerchor Cantiamo

Henry Purcell: Morning Service
Andrés Gaos: Impresión Nocturna

Programm: Die berühmten ersten acht Takte von Marc-Antoine Charpentiers Te Deum kennt in Europa wohl fast jeder: seit 50 Jahren sind sie zur Hymne der Eurovision geworden. In dem Konzert am 29. Oktober präsentiert der Kammerchor Cantiamo das gesamte, mit Pauken und Trompeten brillant instrumentierte Werk gemeinsam mit Henry Purcell's Morning Service, in dem neben dem Jubilate Deo derselbe Text vertont wurde, und Andrés Gaos' Impresión Nocturna, einem Werk für Streicher, das den ruhigen und konzentrierten Kontrapunkt zum Jubel über das uralte Te Deum bildet.

Ensemble: Der Kammerchor Cantiamo - 1986 gegründet - entwickeltete sich unter der Leitung von Carsten Albrecht bald zu einem leistungsstarken Chorensemble. Konzertreisen, erfol??greiche Wettbewerbsteilnahmen sowie Rundfunk- und Fernsehproduktionen machten ihn über die Grenzen Berlins hinaus bekannt. Cantiamo verfügt über ein breites stilistisches Repertoire bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen. Die Arbeit von Cantiamo wurde 1988 mit dem 3. Platz beim Berliner Chorwettbewerb sowie 1998 mit dem 2. Platz bei einem Wettbewerb in Verona (Italien) ausgezeichnet.

Hinweis: In der Zionskirche wird es am 29. Oktober schobn recht kühl sein – bitte warm anziehen! Spenden von Wolldecken nehmen wir für die Winterzeit gern entgegen!

Weitere Informationen: www.kammerchor-cantiamo.de

Kammerchor Cantiamo
Wolf-Ferrari Ensemble (Einstudierung: Wolfram Thorau)
Monica Garcia-Albea (Sopran), Anne Bretschneider (Sopran), Constanze Dörr (Alt), Jan Proporowitz (Tenor), Georg Lutz (Bass). Carsten Albrecht - Leitung.

Zionskirche Prenzlauer Berg
Zionskirchplatz 1 | 10119 Berlin
Nähe U8 Rosenthaler Platz
Samstag, 29. Oktober 2005 | 20 Uhr

Kartenreservierung: Telefon (030) 333 40 22
oder über www.kammerchor-cantiamo.de

Eintrittspreise Abendkasse und Kartenreservierung:
14 Euro | ermäßigt 8 Euro
Eintrittspreise verbilligter Kartenvorverkauf über Chormitglieder:
10 Euro | ermäßigt 6 Euro

26. Oktober 2005

Café der Villa Elisabeth

Die “Zauberflöte” für 20 Finger – Preview!

Achim Freyer

Durch die „Zauberflöte für 2x10 Finger“ wird eine Art Synthese, eine Skelettierung der Geschichte erlebbar gemacht. Es wird gespielt, geturnt, gesprochen und falsch gesungen. Auf diese Weise zeigt die „Zauberflöte“ eines ihrer wahren Gesichter ohne ihr Geheimnis zu verlieren. Ein bisher ungesehenes Kunstvolksstück und Gelegenheit in die Probenprozesse in der Villa Elisabeth Einblick zu erhalten.

Achim Freyer schuf drei berühmt gewordene Zauberflöteninszenierungen in Hamburg, Salzburg und bei den Schwetzinger Festspielen, (die beiden letzten Inszenierungen wurden mehrfach auf Arte und SWR gesendet), mit je einer neuen Sicht und Konzeption auf dieses Werk.

Von: Alexander Zemlinsky
Nach: Wolfgang Amadeus Mozart
Ein Sing und Spiel
Von: Achim Freyer
Über: Geschlechterkampf
Um: Liebe und Macht
Auf: einem Flügel begleitet
Von: Maki Namekawa und Dennis Russell Davies

Es spricht und singt das Freyer – Ensemble
Nyla van Ingen: Königin, Pamina (Sängerin); Antoni Opiela Papageno: (Schausieler, Artist); Michael Hirsch Sarastro, Monostatos (Komponist, Darsteller); Jannis Arabatzis: Sprecher (Schauspieler); Christope, Linéré: Tamino (Kostümdesigner, Darsteller); Chandanna M. Hörmann: Papagena, Knaben, wilde Tiere (Tänzerin)

Weitere Informationen: www.freyer-ensemble.de

Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3, Berlin-Mitte
Mittwoch, 26. Oktober 2005 - 17 Uhr
Spieldauer 2 Stunden, Pause nach dem 1. Akt
Unkostenbeitrag: 5,- €

25. Oktober 2005

Villa Elisabeth

Lesung Berlin Verlag
Ein komplizierter Akt der Liebe
von Miriam Toews

Miriam Toews

Das Buch:
“Unsere halbe Familie, die schönere Hälfte, ist weg”, erzählt Nomi zu Beginn einer der bewegendsten, witzigsten, schrägsten und gleichzeitig anmutigsten Familiengeschichten der letzten Jahre, die im Kanada der siebziger und achtziger Jahre angesiedelt ist.

Nomis Jugend ist ungewöhnlich, denn ihre Eltern sind, wie alle in der Stadt, Mennoniten. Doch plötzlich verschwinden erst Monis Schwester und dann ihre Mutter - wohin, das weiß niemand so genau, und so recht scheint das auch keinen zu interessieren. Angesichts der Sprachlosigkeit der frommen Gemeinde überfällt der überraschende Verlust das Mädchen wie ein Schock - von einem Tag auf den anderen bleibt sie mit ihrem Vater allein zurück, und es dauert eine ganze Weile, bis es den beiden, jedem auf seine Art, gelingt, sich aus den Zwängen der Religion zu befreien.

Die Autorin:
Miriam Toews wurde in Steinbach geboren, einer Mennonitengemeinschaft im Staat Manitoba. Sie studierte Geistenwissenschaften und Journalismus und lebt heute als Journalistin und Autorin in Winnipeg. Für ihre bisherigen Arbeiten erhielt sie zahlreiche Preise und Stipendien.

Ein komplizierter Akt der Liebe, ausgezeichnet mit dem renommierten Governer General’s Literary Award, ist ihr dritter Roman und ihre erste Veröffentlichung in Deutschland.

Weitere Informationen: www.berlinverlag.de

Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3, Berlin-Mitte
Dienstag, 25. Oktober, 20 Uhr
Eintritt: 8,-/6,- €

15. Oktober 2005

Villa Elisabeth

Treppenhausmusik
Anne Bandel & Band

Anne Bandel

Treppenhäuser sind Orte des Kommens und Gehens. Doch sie können auch Orte des Verweilens sein, besonders wenn sich dort eine absolut hochkarätige Jazzband niederlässt. Das unspektakulär eigentümliche Treppenhaus der Villa Elisabeth inspirierten Anne Bandel & Band zu einem Konzert.

Statt eines Treppenhausgeflüsters werden also mit ungewöhnlicher Stimme zelebrierte Jazzstandards zu hören sein. Für ein Beibehalten alter Hörgewohnheiten kann nicht garantiert werden ... aber für ausreichend Sitzgelegenheiten und Getränke!

Vocal: Anne Bandel; Piano: Heiko Kulenkampff; Kontrabass: Jonathan Robinson; Drums: Andrea Marcelli; Saxophon: James Scannell

Weitere Informationen: www.annebandel.de

Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3, Berlin-Mitte
Samstag, 15. Oktober 2005
Eintritt: 9,-/7,- €; mit Gemeindekulturkarte: 5,- €

7., 8. und 9.
Oktober 2005

Villa Elisabeth

RAUMSTÖRUNG
Schönheit des Unbestimmten
MOND/BILD/WIND/KLANG

Raumstörung

Vier Künstler entwerfen vier Raumbilder und vier Klangräume. Das Projekt RAUMSTÖRUNG vereint die Komponisten und Medienkünstler Dietrich Hahne, Roland Pfrengle, Dirk Reith und Ana Maria Rodriguez in einem ungewöhnlichen Vorhaben, bei dem höchst unterschiedliche Raumvorstellungen lebendig werden: Innenraum, Zwischenraum, Aufführungsraum, Luftraum und Weltraum sind die Spielräume der Künstler.

Differierende Raumauffassungen und -dimensionen erzeugen Spannungen. Störungen treten auf. Interferenzen. Brüche. Abbilder erscheinen und verschwinden - Gesichter, Gesten, Mimik.
(Erd)Oberflächen schimmern. Wind klingt. Mondbilder leuchten. Permanente Verwandlung schafft Distanz. In der Ferne glänzt die Schönheit des Unbestimmten. Noch (euklidischer) Raum oder schon Traum?

Ute Wassermann, Stimme; Kirstin Maria Pientka, Viola; Simone Otto, Saxofon; Lucia Mense, Blockflöte; Robin Hayward, Tuba

Weitere Informationen: www.raumstoerung.de

Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3, Berlin-Mitte
7., 8. und 9. Oktober 2005, 20.30 Uhr
Eintritt: 9,-/7,- €; mit Gemeindekulturkarte: 5,- €

19. Mai bis
16. Oktober 2005
sonntags

Zionskirche
Abendgebet in Zion
mit Gesängen von Hildegard von Bingen

Das sonntägliche Abendgebet in Zion wird an folgenden Sonntagen
musikalisch umrahmt:
am 19.05., 19.06., 10.07., 14.08., 18.09. und 16.10.2005

Es beginnt an diesen Tagen bereits 17:55.
Das Abendgebet um 18:00 wird eingebettet in gregorianische Lieder von Hildegard von Bingen, in lateinischer Sprache gesungene Gebete:

Hildegard von Bingen

An Maria

O lichte Mutter der heiligen Heilkunst,
durch deinen heiligen Sohn hast Salböl du gegossen
in Wund und Wehe des Todes.
Den Tod hast du vernichtet
und aufAgebaut das Leben.

Bitt deinen Sohn für uns,
du Meeresstern, Maria!

Mittlerin des Lebens und Freude voll Glanz,
Köstlichkeit jeglicher Wonnen,
die allzeit dir eigen.
Bitte deinen Sohn für uns,
du Meeresstern, Maria!

Dem Vater sei die Ehre, dem Sohn
und dem Heiligen Geist.

Zionskirche, Zionskirchplatz

15.-18.09. und
22.-24.09.05

St. Elisabeth-Kirche

Hugo-Wolf-Projekt (UA)

Hugo Wolf-Projekt. Foto: Björn Reissmann (www.kulturfoto.de)

Ausgangspunkt der neuen Choreografie von Hans-Werner Klohe ist die Auseinandersetzung mit der Musik von Hugo Wolf und Alexandre Skrjabin. In der einzigartigen Atmosphäre der St. Elisabeth-Kirche entsteht ein komplexes und faszinierendes Zusammenspiel zwischen Raum, Tanz, Gesang und Klaviermusik. Es entfaltet sich ein tänzerisch-musikalischer Balanceakt.

Das Projekt nähert sich den Kompositionen der beiden Künstler durch ein offenes Bühnen- und Darstellerkonzept an, in dem die klassische Darbietungsform des Liedes aufgebrochen wird. Tänzerin und Tänzer, Sänger, Pianistin und Bühnenbildner verstehen sich dabei als eigenständige Künstlerpersönlichkeiten, die auf der Bühne zusammenfinden und miteinander, in ihrer je spezifischen "Sprache" interagieren.

Die Arbeit Hans-Werner Klohes ist grundsätzlich geprägt durch die enge Zusammenarbeit mit Protagonisten anderer Sparten wie Stimm- und Sprechkünstlern, Video-Künstlern, Live-Musikern und Komponisten. Mit der aktuellen Produktion wird er sich zum ersten Mal mit klassischer Musik auseinandersetzen. Dafür konnten erstklassige Musiker gewonnen werden: Die Pianistin Anne Le Bozec, die gerade als Professorin an das Conservatoire in Paris berufen wurde, sowie den jungen Bariton Christoph Sökler, der als Sänger an der Staatsoper in Stuttgart engagiert ist.

Detailinfos Hugo-Wolf-Projekt (PDF, 98kB)
Pressekontakt: k3 berlin, Heike Diehm / Isabel Pflug, bureau@k3berlin.de

St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstraße 3
Uraufführung: 15. September 2005, 20:30h
Vorstellungen: 16.-18. & 22.-24. September 2005, 20:30h
Eintritt 12 € / erm. 8 €
Kartentelefon 030 - 48 48 21 43

20. August bis
03. Oktober 2005

St. Johannes-Evangelist-Kirche
Eve Sussmann
89 seconds at Alcazar

Eve Sussman - 89 Seconds at Alcázar

Eve Sussman ist der shooting Star der neuen amerikanischen Kunstszene. Mit “89 Seconds at Alcázar” präsentieren sasha waltz & guests und Kulturbüro Sophien zum ersten Mal in Deutschland für sechs Wochen die Arbeit, mit der sie internationale Berühmtheit erlangte. Der Hit der letzten Whitney Biennale und eines der Neuerwerbungen des MoMA, das zur Neueröffnung in New York bereits Furore machte.

In “89 Seconds at Alcázar” erweckt Eve Sussman “Las Meninas” von Diego Velasquez zum Leben. Das Gemälde, das sich heute im Prado von Madrid befindet, ist eine Ikone der Kunstgeschichte und verhalf seinerzeit seinem Schöpfer zu großer Anerkennung. Eve Sussman begeisterte sich vor allem für die besonders unmittelbare und lebendige Wirkung der in Öl festgehaltenAen Komposition.

In ihrer Imagination ließ sie das Geschehen wie einen Film vor und zurück laufen und ergänzte dabei den von Velasquez gewählten Augenblick um zahlreiche weitere Bilder und Momente. Dank eines lebensgroß projizierten High Definition Videos mit Dolby Surround System können wir nun wirklich Zeugen dessen werden, was sich in jenem Salon abgespielt haben könnte.

"89 Seconds at Alcázar" hatte Premiere anlässlich der Whitney Biennale 2004
in New York.

Konzept / Regie: Eve Sussman
Choreographie: Claudia de Serpa Soares
Sound: Jonathan Bepler

Pressemitteilung Eve Sussman (PDF, 85kB)
Einführung von Dr. Eugen Blume, Leiter des Hamburger Bahnhof, Berlin,
    Museum für Gegenwartskunst (PDF, 50kB)

Eröffnung 20. August, 17.00 Uhr
Ausstellung vom 21. August bis zum 3. Oktober

Achtung, neue Öffnungszeiten!
Mittwoch - Freitag 15 bis 20 Uhr
Samstag 14 bis 22 Uhr
Sonntag 13 bis 20 Uhr

St. Johannes-Evangelist-Kirche
Auguststr. 90 / Ecke Oranienburger Str.

10. September 2005

Zionskirche

Konzert mit opus vocale

Zionskirche, Turm

Giacomo Rossini:
Petite Messe Solennelle

Zum "Tag des offenen Denkmals", Leitung: Julia Spencker

Weitere Informationen zum "Tag des offenen Denkmals" in der Sophiengemeinde

Zionskirche, Zionskirchplatz
Samstag, 10. September 2005
20.00 Uhr, Eintritt frei

Freitag, 19. August 2005

Zionskirche
Orquestra de Cambra de La Noguera (Barcelona)

Joan Pagès Valls

In der Zeit vom 18.-24. August dieses Jahres kommt das Katalanische Orchester “Orquestra de Cambra de La Noguera” nach Berlin um hier ihre bisher erfolgreiche Konzertsaison mit einigen Konzerten zu beenden.

Das La Noguera Kammer Orchester wurde von einer Gruppe junger Musiker im März 2000 mit dem Ziel gegründet, gemeinsam ihre Zeit und Kraft dem Studium, der Darstellung und der Popularisierung der Klassischen Musik zu widmen. Ihre Programme beinhalten Werke verschiedenster Musikepochen, beginnend in der Zeit des Barocks bis hin zum 20. Jahrhundert.

Das Konzertprogramm dieses Jahres beinhaltet fünf Generationen katalanischer Komponisten des 18. Jahrhunderts bis heute: Pau Casals (1876-1973), die Gebrüder Pla (1728-1762), Eduard Toldrà (1895-1962), Xavier Montsalvatge (1912-2002) und Ramón Andr???eu (1969).

Diese musikalische Reise durch die katalanische Welt der Kammermusik wird unter Leitung des Dirigenten Joan Pagès Valls durchgeführt.

Detailinformationen zum Konzert (PDF, 94kB)

Zionskirche, Zionskirchplatz
Freitag, 19. August 2005
20.00 Uhr
Eintritt frei

17., 21., 24., 28. August 2005

St. Elisabeth-Kirche

Improvisationsprojekt
Open Church

im Rahmen des Tanzfestes “Tanz im August”

Tanz im August in St. Elisabeth, 2004

Im Rahmen des letztjährigen Tanzfestes waren an zwei Wochenenden 42 internationale Choreographen, Tänzer, Musiker und Bildende Künstler unterschiedlicher Generationen zu gemeinsamen “Dialoge”-Improvisationen in die St. Elisabeth-Kirche eingeladen. “Open Church” in diesem Jahr versteht sich als radikale Vereinfachung dieses Konzepts. Die Kirche öffnet sich und gibt einen Frei-Raum für eintretende Künstler - und gleichermaßen für den Besucher. Die Stille des Moments und die Leere des Raums bieten sich den Künstlern als Ausgangspunkt für Improvisationen.

Ein Projekt auf Initiative von sasha waltz & guests und Kulturbüro SOPHIEN
In Zusammenarbeit mit “Tanz im August - Internationales Tanzfest Berlin”.

Programminformationen zu "Tanz im August" unter www.tanzimaugust.de
Pressemitteilung "Improvisationsprojekt Open Church"

Mittwoch 17. August 20.30 (ab Sonnenuntergang)
Sonntag 21. August 23.00 Uhr
Mittwoch 24. August 23.00 Uhr
Sonntag 28. August 06.07 Uhr (ab Sonnenaufgang)

St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstraße 3
Eintritt frei

13. August 2005

Zionskirche

Konzert:
“Antiphone und Sequenzen der Hildegard von Bingen”

Frauenschola “ars choralis coeln”
in Kooperation mit den Uckermärkischen Musikwochen

Zionskirche, Zionskirchplatz
Samstag, 13. August 2005
20.00 Uhr
Eintritt 9,- / 6,-

04.-07.08.05
11.-14.08.05

Villa Elisabeth
UNDER - Matanicola vs. Yasmeen Godder

UNDER. Photo by Sandra Rubies.

Ein Stück. Zwei Tänzer. Drei Choreografen.

Nicola Mascia aus Italien und Matan Zamir aus Israel sind "matanicola". Die beiden Tänzer trafen in Berlin aufeinander, wo sie seit Jahren mit Sasha Waltz arbeiten.

In ihrem ersten abendfüllenden Stück "under" begeben sie sich gemeinsam mit der israelischen Choreografin Yasmeen Godder auf die Suche nach all den Widersprüchen und Gemeinsamkeiten ihrer kulturellen und religiösen Herkunft. Wer oder was bestimmt, wer wir sind? Wie beeinflusst die Fremdwahrnehmung unsere eigene Sicht auf unser Selbst? Lösen wir uns von unserer Persönlichkeit, löschen wir unsere Identitäten, entkleiden wir uns unserer Haut, um neu zu definieren, wer wir sind.

“Under” ist eine Produktion von matanicola in Koproduktion mit SW&G Sasha Waltz & Guests, Grand Theatre Groningen und Sophiensæle.

In Kooperation mit dem Kulturbüro SOPHIEN. Mit freundlicher Unterstützung von der European Association for Jewish Culture, der Israel Cultural Excellence Foundation (IcExcellence), der Botschaft des Staates Israel, Berlin und der Französischen Botschaft, Berlin

Regie/Choreografie › Nicola Mascia, Matan Zamir, Yasmeen Godder
Tanz › Nicola Mascia, Matan Zamir
Musik › Tal Hadad, Produktionsleitung › Francesca Noia, Regieassistenz › Sebastiano Ferrigni, Francesca Noia, Bühne › Heike van Bentum, Bühnenassistenz › Jan de Lama, Kostüme › Beate Borrmann, Nicola Mascia, Licht › Thorsten Schneider

Pressemitteilung UNDER (PDF, 56kB)

Vorstellungen 4. bis 7. August, 11. bis 14. August
Jeweils 20 Uhr
Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3, Berlin-Mitte
Eintritt 13,- / 8,- €

30. Juli 2005

Zionskirche

Posaunenterzett Schuster
Werke für drei Posaunen aus zehn Jahrhunderten

Posaunenterzett Schuster

Zum Konzert.
Im besonderen Mittelpunkt des Konzertes steht die Uraufführung eines Werkes des Berliner Komponisten Torsten Sense
mit dem Titel: “in dubio”.

Das Konzertprogramm wird neben zeitgenössischen Werken auch Stücke aus dem Mittelalter, der Renaissance, dem Barock und der Romantik beinhalten.

Anlässlich des 200. Geburtstages der Komponistin Fanny Mendelssohn-Hensel (1805-1847), der älteren Schwester von Felix Mendelssohn-Bartholdy, erklingen drei von ihr verfasste geistliche Lieder, erstmalig zu hören in der Bearbeitung für drei Posaunen.

Weitere Konzertinformationen (PDF, 1.5 MB)

In dubio. Zu seiner Komposition “in dubio” schreibt Sense: “Wirklich glauben bedeutet für viele Menschen, sich immer wieder mit dem Zweifel auseinandersetzen zu müssen. Wer sich auf seinen Zweifel einläßt, kann erstärkt daraus hervorgehen. Meine Komposition “In dubio” beschreibt den Konflikt zwischen Glauben und Zweifel nicht antithetisch, nicht als zwei verfeindete Gedankensysteme, sondern als sich gegenseitig befruchtende, notwendige Zustände”.

Mehr zu Torsten Sense (www.sensereality.com)

Das Ensemble.
Viele biblische Legenden ranken sich um die Posaune. Ihr kraftvoller Ton lässt Mauern einstürzen. Sieben Engel verkündigen mit sieben Posaunen das Ende aller Tage und gleichwohl den Wiedereinzug ins Paradies.
Das Posaunenterzett Schuster entstand im Jahre 2002 mit dem Ziel, die Zuhörer in das einzigartige Spektrum der großen Klangwelt eines Posaunentrios zu entführen. Seit seiner Gründung hat das Ensemble bereits mehrere Konzerte absolviert, die vornehmlich einen geistlichen Bezug haben, so im Rahmen des “Festivals Europäische Kirchenmusik” in Schwäbisch Gmünd, als integriertes Mitglied des Blechbläserensembles “Collegium Canorum”. Da verhältnismäßig wenig Originalliteratur für diese eher ungewöhnliche Besetzung vorhanden ist, machen Bearbeitungen von Werken nach wie vor einen großen Teil des Repertoires aus. Dennoch ist das Ensemble ständig bemüht, in seinen Konzerten Aufführungen von Musikstücken zeitgenössischer Komponisten vorzunehmen, wie beispielsweise den “Two Movements” des 1954 geborenen, amerikanischen Komponisten Brian E. Lynn.

Two Movements Part 1 (MP3, 1.0 MB)
Two Movements Part 2 (MP3, 0.8 MB)

Samstag, 30. Juli 2005, 21.00 Uhr
Zionskirche, Zionskirchplatz
Eintritt frei - um Spenden wird gebeten

17. Juli 2005

Sophienkirche

Björk

sentimental journey

Sommerkonzert
mit Pause und Wein im Park

Katharina Bek,
Chanson und Singende Säge
SophienStimmen / Thomas Noll
präsentieren
Rheinberger, Debussy, Ella und Björk

Das jährliche Sommerkonzert, musikalische Delikatesse und Parkfest, wird in diesem Jahr als “sentimental journey” schöne, ergreifende, gemütvolle und
kitschige Musik präsentieren.

Die SophienStimmen singen Originalkompositionen und Arrangements und durchaus auch zusammen mit der sägenden Sängerin Katharina Bek.

Interessierte und chorerfahrene SängerInnen können sich unter thomas.noll@sophien.de informieren oder anmelden für dieses Sommerprojekt
(Proben an den Wochenenden 25./26.6., 9./10.7. sowie Stimmgruppenproben).

Sonntag, 17. Juli 2005, 19.30 Uhr
Sophienkirche, Große Hamburger Strasse 31

8./9. Juli 2005

Villa Elisabeth

“Musik im Juli”
Inventionen 2005

Villa Elisabeth

“Musik im Juli” ist eine Veranstaltungsreihe des Berliner Künstlerprogramms des DAAD, des Elektronischen Studios der TU Berlin und TESLA im Podewils’schen Palais, in der verschiedene künstlerische Medien präsentiert werden: Klanginstallationen, Ensemblekonzerte, ein Carillonkonzert

und zwei akusmatische Konzerte in der Villa Elisabeth.

Auf dem akusmatischen Programm stehen mehrere aktuelle Werke aus Berlin, Frankreich, England, Belgien und Kanada, die über ein Lautsprecherorchester von ca. 48 Lautsprechern virtuos abgespielt werden.

Vorstellungen Freitag 8. / Samstag 9. Juli 2005
Jeweils 19 Uhr und 21 Uhr
Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3, Berlin-Mitte
Eintritt 10,- / 5,- €

Programm (PDF, 54kB)
Weitere Informationen: www.inventionen.de
Weitere Informationen: www.berliner-kuenstlerprogramm.de

23. Juni 2005

Villa Elisabeth

TRAVA
HELLA! HELLE! (Der Ofen! Die Hitze!)

Vielen Künstlern und Tänzern dient die Villa Elisabeth inzwischen als Inspirations- und Probenort - in einer Preview geben sie Freunden, Kollegen und Interessierten einen Einblick in ihre hier entstandene Arbeit. Im März zeigten wir die Arbeit von Claudia de Serpa Soares, im April die von Sasha Waltz.
TRAVA - HELLA! HELLE!

 

 

TRAVA
HELLA! HELLE! (Der Ofen! Die Hitze!)

Choreografie, Performance: TRAVA (Anna Jankowska und Heini Nukari)
Videoschnitt: TRAVA & Maria Mohr
Musik, Geräusche: TRAVA & Sebastian Schmidt

Wir mischen unsere Identitäten und verlieren Erinnerungen. Unfertige Sätze bleiben auf halber Höhe im Raum hängen und wir fühlen uns wie betäubt. Das Klima ist alles. Extreme Hitze, intensive Menschen, scharfes Essen und zu viel Lärm. Sie dringen in die Zone unserer Intimität ein. Wir flüchten in einen Raum mit Ventilator. 5 US-Dollar pro Nacht, kalte Duschen und Ohrstöpsel. Die Tür hindert uns am explodieren.

HELLA! HELLE! beginnt mit einem zweimonatigen Aufenthalt in Vietnam im Jahr des krähenden Hahnes.

Preview am 23. Juni 20 Uhr in der Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3
Unkostenbeitrag von 5,- / 8,- €
Cafe der Vila Elisabeth ab 19.30 Uhr
Vorreservierungen unter kultur@sophien.de.

Premiere in den Sophiensaelen 30.06.
Vorstellungen - 04.07.2005 >21h
Karten unter 030 283 52 66 oder karten@sophiensaele.com

Eine Produktion von TRAVA, Sophiensaele und TANZTAGE BERLIN - realisiert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung des Fonds Darstellende Künste und Mime Centrum Berlin.

22. Juni 2005

Sophienkirche
Record Release-Party der CD “wie lieblich …”

wie lieblich …

Konzertante Orgelmusik aus der Sophienkirche

Thomas Noll (Orgel)
/ special guests

Mittwoch, 22. Juni 2005
20.00 Uhr

Sophienkirche
Große Hamburger Strasse 31

www.zioncitystage.de
21. Juni 2005  
  www.fetedelamusique.de

Zionskirche, Fête de la Musique

12 bis 23 Uhr umsonst + draußen + drinnen

präsentiert von der evangelischen jugend sophien

Am 21. Juni 2005 um 9.38 Uhr beginnt der Sommer. Wem das zu früh ist, hat dennoch den ganzen Tag bis tief in die Nacht Zeit, den längsten Tag des Jahres zu feiern.

Nach dem enormen Erfolg im letzten Jahr mit über 15.000 begeisterten Besuchern erwartet die ZION CITY STAGE auch 2005 wieder eine große Zuschauermasse, die zu satten Reggae- und Ska-Grooves die Spitze des Prenzlauer Berges beschwingen wird.

Detailinfos: www.zioncitystage.de
PRESSE-INFO (24.05.05, PDF, 149kB)
19. Juni 2005

Sophienkirche
Festkonzert zum Kirchweihtag

Sophienkirche

Sophientrio (Claudia Mayer, Sophia Gulde, Franziska Kraft) spielen das Streichtrio von Eugène Ysaïe;

Josefine Horn, Christhard Kirchner, Julia Spencker spielen C.Ph.E.Bach, Mendelssohn Bartholdy und zeitgenössische Orgelmusik


Im Fest-Konzert werden MusikerInnen, die mit der Sophiengemeinde verbunden sind, Musik aus den wichtigen historischen Epochen der Sophienkirche vorstellen: ein Orgelwerk aus den Jahren zwischen Einweihung und Orgelbau, eines aus der wichtigen bürgerlichen Zeit um 1840, ein Streichtrio aus der Phase des Umbaus um 1890 und eine Orgelkomposition aus der Gegenwart.

Sonntag, 19. Juni 2005, 19.30 Uhr
Sophienkirche, Große Hamburger Strasse 31

sophien.de: Special zur Kirchparkwoche 2005

28. Mai 2005

Konviktsaal, Borsigstr. 5

Kinderchor der Komischen Oper Berlin

Benefizkonzert

zugunsten der Opfer der Flutkatastrophe in Südostasien

Kammerorchester, Kinderchor der Komischen Oper mit Solisten, Kammermusikgruppen
sowie Kinder als Instrumentalsolisten
(Ltg. Doz. Renate Koñas)

Konviktsaal, Borsigstr. 5
Sonnabend, 28. Mai 2005, 16.00 Uhr

27. Mai 2005

St. Elisabeth Kirche

St. Elisabeth-Kirche Berlin

“Denkmal zwischen
Krieg und Frieden”

eine Veranstaltung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, des Kuratoriums Berlin und der Ev. Kirchengemeinde Sophien in der St. Elisabeth-Kirche, Berlin-Mitte

Am 27. Mai lädt die
Deutsche Stiftung Denkmalschutz
zu einer Festveranstaltung
anlässlich der Einführung des Berliner Kuratoriums
in die St. Elisabeth-Kirche der Ev. Kirchengemeinde Sophien ein.

27. Mai 2005
St. Elisabeth Kirche, Invalidenstr. 3, Berlin-Mitte
Eintritt 10,- €
Kartenvorreservierung unter 030-4404 3644

sophien.de: Special
Konzertprogramm (PDF, 127kB)

19., 20. und
22. Mai 2005

Zu Gast in der Villa Elisabeth:
Die Hochschule für Musik mit “La Bohème”

Hochschule für Musik Hanns Eisler

Hochschule für Musik “Hanns Eisler” zu Gast in der Villa Elisabeth mit Giacomo Puccinis “La Bohème”, Oper in vier Akten für Solisten und Chor mit Klavierbegleitung

Dirigent: GMD Edwin Scholz, Regie: Andreas Prohaska, Bühne: Thomas Wollenzien, Klavier: Arno Waschk, Gesang: J. Krumin, Kim H-Ae, L. Laccissaglia, S. Kalauka, E. Tarunzov, Jin S-W, Th. Anderson, Kim S-W, J. Träbing, H. Schaub, R. Scheerer, S. Borries u. a., Chor: opus vocale

Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3
Donnerstag 19., Freitag 20. und Sonntag 22. Mai 2005, 19.30 Uhr
Eintritt: 10,-/ 8,-€, Studenten/Schüler/Kulturkarte 5,- €
Kartenvorbestellungen: HfM Tel: 90 269 850

Eine Kooperation der Hochschule für Musik Hanns Eisler mit Kultur SOPHIEN

Pfingstsonntag
15. Mai 2005

Sophienkirche
Komm!

Orgelkonzert – Thomas Noll, C.Franck und Maurice Duruflé

Sophienkirche
Große Hamburger Strasse 31


Pfingstsonntag, 15. Mai 2005, 19.30 Uhr
Eintritt frei

14. April bis
8. Mai 2005

St. Johannes Evangelist Kirche
“Synapsen 2005” – ein Videoprojekt von knoefel di da und ino

SYNAPSEN 2005

 
In der Videoinstallation SYNAPSEN 2005 thematisiert der Künstler York der Knoefel die Frage nach der weiblichen Identität. Woraus setzt sich unser Bild der Frau zusammen? Wie sehr ist es durch die Gesellschaft beeinflusst? Wie sehen Frauen sich selbst? Welche historischen Vorbilder sind heute noch präsent? Wie sehen Ideal- und Angstbilder aus?

Der Betrachter steht im Mittelpunkt der sechsfachen Projektion. Er ist der Nervenknoten – die Synapse – in dem die unterschiedlichen Stränge zusammenlaufen und sich gegenseitig neue Impulse geben: die Bilder der Videoinstallation und seine eigenen Vorstellungen von Weiblichkeit.

Die Ausstellung der Videoarbeit von York der Knoefel wird realisiert aus den Mitteln des Hauptstadt­Kulturfonds. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturbüro SOPHIEN, Hörmann KG, Kernholz und sld-mediatec.

Weitere Informationen: www.derknoefel.de

St. Johannes-Evangelist-Kirche
Auguststr. 90 / Ecke Oranienburger Str.

Eröffnung am 13. April, 19.00 durch Dr. Eugen Blume
(Leiter des Hamburger Bahnhofs, Museum für Gegenwart Berlin)

Öffnungszeiten 14. April bis 8. Mai
täglich 12.00 - 19.00 Uhr
Eintritt frei

Gefördert aus den Mitteln des Hauptstadtkulturfonds

26. April 2005

Villa Elisabeth
Benefizkonzert mit Lesung

Leonore von Falkenhausen singt

Leonore von Falkenhausen singt Kinderlieder von Mozart, Mendelssohn, Schumann, Brahms, Strauss, Bernstein – Klavierbegleitung

Der Erlös des Abends geht an den gemeinnützigen Verein Perspektiven e.V., der seit 1992 Projekte für sozial benachteiligte, vernachlässigte und behinderte Kinder und Jugendliche in
St. Petersburg, Russland unterstützt.

Leonore von Falkenhausen studierte Gesang bei Ingeborg Most in Freiburg und Margreet Honig in Amsterdam. Eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland (u.a. Spanien, Frankreich, Italien, Belgien, Polen und Jugoslawien) und Engagements bei verschiedenen namhaften Festivals sind nur eine Seite ihrer sängerischen Aktivitäten, denn auch der Oper gilt ihr Interesse.

So sang sie u.a. mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter der Leitung von Kurt Masur und auf dem Musikfest Bremen unter Thomas Hengelbrock mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Weitere Engagements führten sie an die Staatsoper unter den Linden und die Bachtage in Berlin, sowie zu den Ludwigsburger und Schwetzinger Festspielen.

Flyer zur Veranstaltung (PDF, 71kB)
Weitere Informationen: www.kinderspiel-berlin.de

Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3
Dienstag, 26. April, 20.00 Uhr
Eintritt 10,-/8,-/5,- (mit Kulturkarte)

17. bis 24.04.2005

“Gemeinde musiziert”

  • Sonntag, 17. April, 19.30 Uhr / Sophienkirche
    “durch alle Tonarten” (Orgelkonzert)
    Thomas Noll spielt M.G.Fischer, Bach, Mendelssohn-Bartholdy, Schostakowitsch
     
  • Montag, 18. April, 19.30 Uhr / Kirche
    “Kammermusik” (Streich-Trio; Blockflöte; Akkordeon)
     
  • Dienstag, 19. April, 19.30 Uhr / Kirche
    “Großer Lobgesang” (Kantorei / Orgel)
     
  • Mittwoch, 20. April, 19.30 Uhr / Saal
    “viele tasten” (St. Hilsberg, Th. Noll, K. Bergner am Klavier)
     
  • Mittwoch, 20. April, 21.00 Uhr / Kirche
    “Posaunen-Session”
     
  • Donnerstag, 21. April, 19.30 Uhr / Kirche
    “Rhythm & Love” - Jazz & Pop (Kathi & Jacqui)
     
  • Freitag, 22. April, 19.30 Uhr / Saal
    “Childrens Corner” - Kinder musizieren
     
  • Sonnabend, 23. April, 16.00 Uhr / Saal
    “begeistert” - Kinderchornachmittag
     
  • Sonnabend, 23. April, 18-24.00 Uhr / Gethsemane-Kirche (Stargarder Str. 77)
    Nacht der Chöre
     
  • Sonntag, 24. April, 10.00 Uhr
    Kantate - Musikalischer Gottesdienst
21.-23. April 2005

reSearch ­
Dialoge 05 St. Elisabeth
sasha waltz & guests

Nach Abschluss einer fünfwöchigen Probenphase mit vorwiegend jungen Tänzern gibt Sasha Waltz einen ersten Einblick in ihren aktuellen Arbeitsprozess.

Tanz
Moran Abergel, Jiri Bartovanec, Johanna Chemnitz, Robert Clark, Koen De Preter, Claudia de Serpa Soares, Andrea Fagarazzi, Matija Ferlin, Gabriel Galindez Cruz, Stéphane Hisler, Ryan Kelly, Florencia Lamarca, Maya Lipsker, Fanny Maire, Evrydiki Manassi, Maria Öhman, Pinar Ömerbeyoglu, Silvia Ospina, Virgis Puodziunas, Mata Sakka, Matthew Smith, Davide Sportelli, Takako Suzuki, Mihran Tomasyan, Ana Christina Velasquez Lopera, Sasa Queliz

Regie/Choreographie: Sasha Waltz
Bühne: Thomas Schenk / Sasha Waltz
Dramaturgie: Jochen Sandig / Yoreme Waltz
Musikalisches Coaching: David Moss
Licht: Martin Hauk
Regieassistenz: Francesca Noia, Peter Schulz
Regiehospitanz: Denis Ponomarenko
Kostümassistenz: Beate Borrmann/Frederike Retzlaff
Bewegungslehrer:
Ananda Leone/Renate Graziadei/Keren Levi/Clint Lutes/Hanna Hegenscheidt
Produktionsassistenz: Raliza Nikolowa
Produktionsleitung: Anja Schmalfuß
Technische Leitung: Martin Hauk

Der Saal ist weitgehend unbestuhlt. Es gibt nur begrenzte Platzkapazitäten.

Eine Produktion von Sasha Waltz & Guests
in Kooperation mit der Schaubühne am Lehniner Platz.

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.

Mit herzlichem Dank an das Kulturbüro Sophien Thekla Wolff.

Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3
Donnerstag, 21. April bis Samstag, 23. April 2005 - 18.00 Uhr
Unkostenbeitrag Euro 7,-

Carl-von-Ossietzky-Chor
8. April 2005  
  Der Carl-von-Ossietzky-Chor (Ltg. Manuela Kögel)
singt Nystedt, di Lasso, Kreek und Nielsen

Sophienkirche
Große Hamburger Strasse 31


Freitag, 8. April 2005, 20.00 Uhr
Eintritt frei

29. Januar bis
3. April 2005

St. Johannes-Evangelist-Kirche
Zur Vorstellung des Terrors: Die RAF-Ausstellung

Eine Ausstellung von: Klaus Biesenbach, Ellen Blumenstein, Felix Ensslin
Camera Silens

Die KW Institute for Contemporary Art haben diese Ausstellung erarbeitet, deren Ziel es ist, die Reflexionen zur “Roten Armee Fraktion” in den Medien und die künstlerischen Positionen, die sich direkt oder indirekt mit der Geschichte der RAF auseinandersetzen, zu recherchieren und erstmalig gemeinsam zu präsentieren.

Mehr als einhundert Arbeiten von mehr als fünfzig internationalen Künstlern aus drei Generationen werden für die Besucher die spezifische künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema erfahrbar machen und vielschichtig ausdifferenzieren.

In der St. Johannes-Evangelist-Kirche werden vom 29. Januar bis zum 27. März zwei Kunstwerke im Rahmen der RAF-Ausstellung gezeigt.

Stellungnahme der Evangelischen Kirchengemeinde Sophien (PDF, 23kB)
Aus dem Gästebuch zur Ausstellung (PDF, 13kB)

Freitag, 1. April 2005, 20 Uhr: Gesprächsrunde im Rahmen der Ausstellung


Foto: Rob Moonen/Olaf Arndt, Camera Silens (weitere Info)
 

St. Johannes-Evangelist-Kirche
Auguststraße 90

30. Januar bis 3. April 2005 (Verlängerung der Ausstellungslaufzeit)
Ausstellungseröffnung 29. Januar 2005, 17-21 Uhr
Öffnungszeiten Di-So 12-19 Uhr, Do 12-21 Uhr
(vom 10. bis 20. Februar bis 18 Uhr)
Eintritt frei

kunstwerke

KW Institute for Contemporary Art
Auguststraße 69, 10117 Berlin
www.kw-berlin.de
Ausstellungslaufzeit: 30. Januar - 16. Mai 2005
Öffnungszeiten: Di-So 12-19 Uhr, Do 12-21 Uhr
Eintritt 6,- / 4 €

Wir danken:

den Künstlerinnen und Künstlern der Auktion für ihre Unterstützung des Ausstellungsprojektes:

Marina Abramovic, Doug Aitken, Francis Alÿs, Monica Bonvicini, Dinos und Jake Chapman, Thomas Demand, Andreas Gursky, Carsten Höller, Paul Pfeiffer, Ugo Rondinone, Lawrence Weiner und Jane und Louise Wilson.

Mondriaan Foundation - Netherlands Culture Fund of the Dutch Ministries for Foreign Affairs and Education, Culture and Science

Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung

e-flux

2. März 2005

Villa Elisabeth
“Crossroads”

Claudia de Serpa Soares

Claudia de Serpa Soares und Ronald Kukulies arbeiten seit fünf Jahren als Tänzer und Schauspieler an der Schaubühne am Lehniner Platz. Sie haben im Probenraum der Villa Elisabeth gemeinsam ein Duett zum Thema “Crossroad” entwickelt, in dem sich Mann und Frau im leeren Raum begegnen.

Sie präsentieren eine erste Preview ihrer Arbeit am 2. März um 20 Uhr in der Villa Elisabeth - mit freundlicher Unterstützung des Kulturbüros SOPHIEN

Mit: Claudia de Serpa Soares, Ronald Kukulies, Musik: Daniel Teige, Videoinstallation: Rui Cal&ccdil;ada Bastos

Villa Elisabeth
Invalidenstr. 3

2. März um 20 Uhr
Eintritt 6,-/Spende

10. bis 20. Februar 2005

St. Johannes-Evangelist-Kirche
Berlinale Special “Wörterbuch der Sinne”

Berlinale

Die Internationalen Filmfestspiele Berlin zeigen im Rahmen der Berlinale Special während der gesamten Festspielzeit eine Video-Installation in der St. Johannes-Evangelist-Kirche.

Das “Wörterbuch der Sinne” ist eine Installation über die Sprache des Films mit Beiträgen von Baran bo Odar, Augustin Gimel, Athanasios Karani­­-kolas und Studio Soi. Der französische bildende Künstler Armel Réau hat für die
Präsentation ein eigenes Raumkonzept entwickelt.

Angelehnt an das Wörterbuch der Brüder Grimm interpretieren die Filme der vier jungen Künstler und Studenten aus Deutschland und Frankreich die Elemente Form, Farbe, Bewegung, Sound und Rhythmus.

Die Filme sind von cine plus und McKinsey&Company entwickelt und produziert und wurden erstmals unter der SchirmherrschAaft der Internationalen Filmfestspiele Berlin im Rahmen der Langen Nacht der Museen im Sommer 2004 in der Humboldt-Universität Berlin gezeigt.

Die Wiederholung in der St. Johannes-Evangelist-Kirche wird in Kooperation mit dem Kulturbüro SOPHIEN realisiert.

Flyer (PDF, 378kB)
Presseinformationen (PDF, 6MB)

St. Johannes-Evangelist-Kirche
Auguststraße 90

30. Januar bis 27. März 2005
Eröffnung 10. Februar ab 18.30 Uhr
Öffnungszeiten täglich 18 bis 23 Uhr, freitags bis 22 Uhr, um 22 Uhr Spätgebet
Eintritt frei

Parallel zeigen wir weiter täglich von 12 bis 18 Uhr in der St. Johannes-Evangelist-Kirche die beiden Arbeiten der Künstler Rob Moonen/Olaf Arndt und Klaus Metting im Rahmen der der RAF-Ausstellung in den Kunstwerken.

28. Januar 2005

Villa Elisabeth
“Die Winterreise” – ein Frühlingstraum von Franz Schubert nach Wilhelm Müller

Saxolution

“Ich kann weder spielen noch singen, und wenn ich dichte, so sing ich doch und spiele auf. Wenn ich die Weisen von mir geben könnte, so würden meine Lieder besser gefallen als jetzt. Aber getrost, es kann sich ja eine gleichgestimmte Seele finden, die die Weise aus den Worten heraushorcht und sie mir zurückgibt.”
(W. Müller,Tagebuch, 8.10.1815)

Saxolution (Saxophonquartett), Grit Diaz de Arce (Sopran), freie Bearbeitungen von Georg Fischer, Peter Gotthardt, Michael Holder, Tim Florence, Benjamin Rinnert, Marno Schulze, Harry Thiemann

28. Januar 2005, 20:30 Uhr
Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3
Eintritt 13,- € / 8,- €
(5,- € für Gemeindemitglieder)

Kartentelefon: 030 - 40 50 56 50

14. bis 20. Januar 2005

St. Johannes-Evangelist-Kirche
sichten 2004 – Architektur ist mehr als Häuserbauen!

sichten 2004

Jahresausstellung des Fachbereichs Architektur der TU Darmstadt zu Gast in Berlin:

Sichten 2004 zeigt, dass Architektur mehr ist als Konstruktion, Wohnungsbau und Städtebau. Photografie, Malerei, Kunstgeschichte und 3D-Visualisierung sind unter anderem ein wichtiger Bestandteil.

In der Kirche wird es neben dem zentralen Ausstellungsbereich und einer leichten Drahtseil-Konstruktion, auch Installationen zum aktiven Mitmachen geben. Neu eingerichtet wird eine Lounge auf der ehemaligen Orgelempore, mit einem einmaligen Über-Blick auf den Kirchenraum: sie lädt mit Sitzinseln zum Verweilen, Diskutieren und Kaffeetrinken ein...

www.sichten-online.de

14. bis 20. Januar 2005
Freitag 14.01.2005 Vernissage 18.00 Uhr

Mo-Do 11.00 bis 20.00 Uhr
Fr-So 11.00 bis 22.00 Uhr

Ort: St. Johannes-Evangelist-Kirche, Auguststraße 90
Eintritt frei

17., 18. 19., 21., 22., 25. Dezember 2004

Villa Elisabeth
Der Kleine Prinz - zu Gunsten von unicef

Der kleine Prinz

Die DrehBühne Berlin zeigt Saint-Exupérys “Der kleine Prinz” als Theater-Puppenspiel-Filmerlebnis für Kinder und Erwachsene. Von der Bühne aus kommuniziert der kleine Prinz mit den Sternenbewohnern auf der Leinwand.

Für diese Rollen konnten prominente Film- und Theaterschauspieler gewonnen werden.

So wird Bruno Ganz in der Rolle des “Geographen” zu sehen sein, Florian Lukas als “Laternenanzünder”, Dieter Mann als “Geschäftsmann”, Armin Rohde als “Eitler”, Horst Krause als “Säufer” und Michael Mendl in der Rolle des “Königs” (in Koproduktion mit der Filmhochschule in Potsdam-Babelsberg und der Puppenspielabteilung der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” in Berlin).

Der kleine Prinz - Fotos

Einnahmen aus dem Projekt kommen einem Unicef-Projekt im Sudan zugute.

Ein Benefizkonzert für die Kinder im Sudan findet am 11. Dezember in der Golgathakirche statt.

Unicef-Projekt Sudan (PDF, 18kb)
www.drehbuehne-berlin.de

Pressemitteilung 25.11.04 (PDF, 24kb)

Themen u.a.:

Pressegespräch im Automobil Forum,
Unter den Linden 21, 10117 Berlin
am 09. Dezember 2004 um 14.00 Uhr

UNICEF-Gala-Premiere
am 16. Dezember 2004 um 19.30 Uhr
in der Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3 in Berlin-Mitte.

17.12. um 15.00 und 19.30
18.12. um 15.00 und 19.30 Uhr
19.12. um 15.00 und 19.30
21.12. um 15.00 und 19.30 Uhr (19.30 Uhr: ausverkauft!)
22.12. um 15.00 und 19.30
25.12. um 19.30
26.12. um 15.00 und 19.30

Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3

Kartenvorbestellungen ab 7. Dezember
unter 40505650, zwischen 14 und 18 Uhr
oder im Vorverkauf bei Ticket Online 0180-5170517

Karten 14,- / 9,- €
Gemeindemitglieder mit Kulturkarte 8,- / ermäßigt 5,- €.

2. Dezember 2004

St. Johannes-Evangelist-Kirche
Das Neuseeland-Berlin Konzert

Neuseeland-Berlin

Das Programm des Neuseeland-Berlin Konzertes besteht aus neuen instrumentalischen Stücken, die als Basis für die Improvasition geignet sind. Daneben gibt es Lieder, die die neuseeländische sowie die seelische Landschaft des Komponisten widerspiegeln. Die musikalischen Themen des Konzerts: Natur, Gott und das 'Ich'.

Der Komponist/Gitarrist Dan Sperber ist 1972 in Bayern geboren, 1980 mit seiner Familie nach Neuseeland gezogen. Dort ist er bekannt geworden für seine Arbeit mit seinen Gruppen The New LoungeHead und Relaxomatic Project. Jetzt spielt er seine “pazifistischer Jazzmusik” weltweit mit seiner eigenen Gruppe “Dan Sperber Complex”.

Dan Sperber Complex: Dan Sperber (Gitarre, Stimme) Klas Yngborn (Schlagzeug, Stimme) Tim Jarry (Kontrabass)

2. Dezember 2004
20.30 Uhr
Ort: St. Johannes-Evangelist-Kirche, Auguststraße 90
Eintritt 5,- oder Spende

19., 20. und 21. November 2004

Villa Elisabeth
gaumenkino. fußnoten zur teleakustik

gaumenkino. fußnoten zur teleakustik

In einer Mischung aus Vokalperformance, Objekttheater und musikalischem Theater begibt sich leitundlause auf eine Expedition in die wundersame Welt der Sprachcodes und der damit verbundenen Konditionierungsprozesse:

Fünf Frauen im Dschungel der vorfabrizierten Kommunikations- und Erlebnisformen. Bereit, alles zu geben, aber ahnungslos, wie, ziehen sie erstmal eine Wartenummer und beginnen auf ihre Art, die Funktionsweise der Welt moderner
Kommunikationsstrategien zu untersuchen...

19., 20. und 21. November 2004
jeweils 20.00 Uhr
Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3
Eintritt 13,-/8,-
Kartentelefon 030-2835266

Eine Produktion von leitundlause
in Zusammenarbeit mit den sophiensælen und der Villa Elisabeth.

30. Oktober 2004

Villa Elisabeth
Ensemble Estampie

Ensemble Estampie

Benefizkonzert für Tabea e.V.
Mittelalterliche Musik

Estampie entführt den Hörer in die Welt des Mittelalters. Hier treffen archaische Tänze auf sehnsuchtsvolle Liebesdichtung. Hypnotische Rhythmen verschmelzen mit mittelalterlichen Instrumenten. Ein Fundament voll ungeahnter Größe und Kraft, über dem letzten Endes die facettenreiche Stimme der Sängerin Syrah zu thronen scheint.

Das Ensemble Estampie hat sich in den letzten 19 Jahren zurecht einen Platz unter den weltweiten Größen der alten Musik erspielt, denn nur allzu selten klingt die Musik des Mittelalters so mitreißend und zugleich filigran wie bei dem Münchner Ensemble.

Samstag, 30. Oktober 2004
Beginn 19.30 Uhr
Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3
Kartentelefon 80602929 und Theaterkassen (KaDeWe-Wertheim-Karstadt)

Weitere Informationen: www.estampie.de

30. Oktober 2004

St. Johannes Evangelist
Die Berliner Zupforchester

Die Berliner Zupforchester

Die Berliner Zupforchester führen ihr Landesmusikfest durch mit zwei Konzerten zu Ehren zweier Berliner Jubilare:

Konrad Wölki, der in diesem Jahr seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, begann seine Karriere als Mandolinist und Komponist in einer Zeit, als große Mandolinenorchester hauptsächlich romantische Musik im italienischen Stil spielten. Er war es, der die in Vergessenheit geratene klassische Mandolinen-Spieltechnik wieder entdeckte und Werke für Zupforchester schrieb, die weit mehr als das folkloristische Tremolo boten und schließlich die Ensembleform Zupforchester zu einem ernst zu nehmenden Besetzung machte.

Kurt Schwaen, der im vergangenen Juni 95 wurde, ist ein weltweit anerkannter Komponist. Er wurde von Wölki dazu angeregt, für Zupforchester zu schreiben – und seine Werke für Zupforchester wurden exemplarisch dafür, wie mit der von Wölki wieder entdeckten Mandolinenspieltechnik großartige Werke geschrieben werden konnten.

Die verschiedenen Berliner Zupforchester werden an diesem Tag die beiden Komponisten mit der Aufführung bekannter und weniger bekannter Werke ehren.

Als besonderer Höhepunkt werden sie sich für je ein Stück zu einem Gemeinschaftsorchester mit über 100 Mitwirkenden zusammenschließen
- ein Klangerlebnis, das außerordentlichen Seltenheitswert hat!

Samstag, 30. Oktober 2004
16.00 und 20.00 Uhr
Ort: St. Johannes Evangelist, Auguststr. 90
Eintritt frei, Spenden erbeten

Weitere Informationen:
Bund Deutscher Zupfmusiker e.V. Berlin, E-Mail: grimminger@mandoline.de

15., 16., 17. und 19. Oktober 2004

WEINstueck –
Villa Elisabeth im Rausch des Weines

WEINstueck

Das Theaterensemble um Heiko Michels, Fabian Larsson und Thomas Lilge hat sich mit der Weinerei zusammengeschlossen! Nach der Orestie im Stadtbad Oderberger Straße und Schwarz sehen im Dunkel der unsicht-Bar wird nun erneut die Herausforderung eines besonderen Ortes angenommen. Geboten wird ein dionysischer Theaterabend um die Geschichte des Weins, den Frust des Alltags und die Lust des Rausches.

Für die Zeit der Aufführungen zieht die Weinerei in die Villa Elisabeth. Die beste Voraussetzung für ein dramatisches Weinfest!

15., 16., 17. und 19. Oktober 2004
Weinprobe: 16:00 Uhr bis in die Nacht
Theater: 20:00 Uhr
Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3

Weitere Informationen:
Weinerei, Veteranenstr. 14
www.weinerei.com/weinstueck

13., 14., 16. und 17. Oktober 2004

Zionskirche
Eingeschlossen

eingeschlossen

Paul Gullen, Jamie Short und Ed Powell waren am 26. Dezember 1900 bereits spurlos verschwunden, als das Versorgungsschiff Hesperus den Flannan-Leuchtturm 5km vor der Küste anlief.

Basierend auf den Fakten eines der rätselhaftesten Kriminalfälle in der Geschichte der Seefahrt Schottlands ist dieses Theaterstück entstanden über Liebe, tiefste Schuld, Wahnsinn und Mord.

Mit Jens Klug, Ingmar Skrinjar, Michael Putschli, Regie/Buch/Produktion Ingrun Müller

13., 14., 16. und 17. Oktober 2004
jeweils 20.00 Uhr
Ort: Zionskirche, Zionskirchplatz
Eintritt 9,-/7,- (mit Gemeindekarte ermäßigt)

19.9. bis 10.10.2004

St. Johannes-Evangelist-Kirche

Mondspiegel
Installation von Rebecca Horn

Berliner Festspiele und
Neue Nationalgalerie - Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz
In Kooperation mit der Evangelischen Kirchengemeinde Sophien

Rebecca Horn: MoonMirror

Die Ausstellung

Inmitten der St. Johannes-Evangelist-Kirche platziert Rebecca Horn ihre Arbeit “Mondspiegel”, die Architektur und Geist des Ortes aufgreift.

In dieser Installation lässt die Künstlerin eine Atemsäule zwischen einem aus Spiegeln konstruierten Brunnen und einem Lichtwirbel an der Deckenkuppel der Kirche entstehen. An der Nahtstelle zwischen Orient und Okzident wird der Mond gefangen als “Sprach- und Sichtrohr für Menschen”. Der Betrachter fällt hinab in die Tiefe des Brunnens, übersteigt seinen eigenen Horizont, um wieder neu aus der Tiefe den Himmel zu vermessen. Das Zusammenspiel von “Mondspiegel” und sakralem Raum bietet Gelegenheit zu tiefer Konzentration und Meditation.

Der Raum

Mit der St. Johannes-Evangelist-Kirche – von Max Spitta 1898-1900 im neoromanischen Stil in die Straßenflucht der Auguststraße gesetzt – hat sich ein neuer Kulturrraum geöffnet: inmitten des Trubels ist hier ein Ort, der nicht ablenkt, sondern konzentriert, der zur Besinnung einlädt. Nach der Nutzung als Archiv durch die Humboldt-Universität ist dieser Raum nun wieder für die Öffentlichkeit zugänglich geworden. Ausstellungen (“Territories” mit den Kunstwerken, “If I had you” mit der Galerie Max Hetzler) und Vokal-Konzerte (mit Vox Nostra, mit dem Haus der Kulturen der Welt) stellen sich in den Bezug zur Architektur des Raumes und seinem sakralen Charakter. Freitagabendliche Spätgebete ergänzen die kulturelle Nutzung.

Mondspiegel - Installation von Rebecca Horn
19. September bis 10. Oktober 2004
täglich außer Mo 11 – 19 Uhr, Fr bis 22 Uhr
St. Johannes-Evangelist-Kirche
Auguststraße 90 | 10117 Berlin-Mitte
Eintritt frei

Weitere Informationen:
www.berlinerfestspiele.de / Tel. 254 89 100
Kulturbüro Sophien: Tel. 4404 36 44

         

Abbildung: © 2004 Rebecca Horn / VG Bild-Kunst; Foto: Gunter Lepkowski, Berlin
10.10.2004

St. Johannes-Evangelist-Kirche

Hayden Chisholm

Konzerte zur Ausstellung Moon Mirror

Aufgrund der großen Nachfrage: Zusatzkonzert!

Hayden Chisholm:
Music for Rebecca Horn´s Installation Moon Mirror


mit Denizhan Kocer (Stimme),
Thymios Atzakas (Oud),
Adrian Brendel (Violoncello),
Abdel Rhani Krija (Schlagzeug),
Gareth Lubbe (Viola, Stimme),
Hayden Chisholm (Klarinette, Stimme)

So 10. Oktober - 20 Uhr

Ort: St. Johannes-Evangelist-Kirche, Auguststraße 90, Berlin-Mitte
Eintritt 6 € | Ermäßigt 4 € für Studenten und Gemeindemitglieder

17.9. - 10.10.2004

Villa Elisabeth

notango -
Metropolitan Art Preview Buenos Aires - Berlin

Facundo de Zuviría: Siesta Argentina

Das “Movimiento notango” ist eine Generation junger Künstler, die mit den überholten Klischees der kulturellen Wahrnehmung ihres Landes gründlich aufräumen. Die Ausstellung stellt auf drei Stockwerken der Villa Elisabeth neue Positionen der Metropolenkultur aus Buenos Aires und Berlin dar. Die argentinischen Künstler kommen aus den Bereichen Fotografie, Malerei, Installation, Performance, Video und Kurzfilm, arbeiten und leben während der Festivalzeit in Berlin und zeigen neue Projekte, die bislang in Deutschland nicht ausgestellt wurden.

Die Ausstellung wird begleitet von zahlreichen Veranstaltungen in der notango Artlounge, der “Schönen notango Party” in der Kalkscheune, hochkarätigen Workshops und dem Live Metropolitan Artlab, das während der FesAtivalzeit einen lebendigen Arbeitsraum für Projekte bietet, die von Künstlern aus beiden Städten gemeinsam bearbeitet werden. notango bietet vom 17.9. - 10.10.2004 einen lebendigen Querschnitt der urbanen Kunstszenen und einen Einblick in die jeweilige Szenekultur.

17. September - 10. Oktober 2004
Ort: Villa Elisabeth Invalidenstr. 3, Berlin Mitte
täglich 11-19 Uhr

Weitere Informationen: www.notango.org
Pressetext (PDF, 61kB)

2. Oktober 2004

Zionskirche

Verleihung der OFFPOP AWARDS

OFFPOP AWARD

OFFPOP ist ein Alternativen präsentierendes, sich ständig entwickelndes, unkommerzielles und für alle zur Verfügung stehendes Offpopkulturfestival: von allen für alle. Ein bisher in dieser Form noch nicht präsentierter Querschnitt durch innovative und aktuelle Kunst aus dem Off wird vorgestellt.

Die OFFPOP verleiht dieses Jahr in verschiedenen Kategorien den OFFPOP AWARD zum Finale der OFFPOP WOCHE. Wir freuen uns, die Künstler mit dem OFFPOP AWARD in einer traditionsreichen Stätte, mitten im Herzen Berlins, auszeichenen zu dürfen:

Verleihung der OFFPOP AWARDS in der ZIONSKIRCHE BERLIN.

Samstag, 2. Oktober 2004, 20 Uhr, Einlass ab 18.00 Uhr
Ort: Zionskirche, Zionskirchplatz
25. September 2004

Zionskirche

BENEFIZKONZERT FÜR DIE ZIONSKIRCHE

Vicente Larranaga

Berliner Zupforchester
Ltg. Vicente Larrañaga

H. Johannes Wallmann
MAN-DO
Raumklang-Konzert für 6 Instrumentalgruppen

Programm

“PERIO”
Fassung für 12 Zupfinstrumente

“VARIATIONEN 2 - aus leisen Gärten der Wildnis”
Fassung für Zupfinstrumente

“MAN-DO - Musik im Raum für 6 Instrumentalgruppen”

MAN-DO
Raumklang-Konzert für 6 Instrumentalgruppen
Konzert Man-Do Wie in all seinen Raum- und Landschaftsklang-Kompositionen lässt der Komponist H. Johannes Wallmann auch in diesem Konzert Klänge durch den Raum wandern. Die Spieler des Berliner Zupforchesters positionieren sich in sechs Gruppen rund um das Publikum, das die Räumlichkeit der Musik so unmittelbar erleben kann. Im Zentrum: Der Dirigent Vicente Larrañaga, der die tonalen Fäden, die durch das Kirchenschiff gesponnen werden, miteinander verknüpft.

Leise, zarte Töne kontrastierten mit scharfen Rhythmen und Geräuschen, die die Spieler an den Saiten oder auf den Resonanzkörpern ihrer Instrumente erzeugten. Über die räumliche Entfernung hinweg entsteht ein musikalisches Wechselspiel, in dem Klänge und Motive im Raum kreisen oder sich gegenseitig antworten.

Samstag, 25. September 2004, 20 Uhr, Einlass ab 19.30 Uhr
Ort: Zionskirche, Zionskirchplatz
Eintritt 10,- und 8,- €, mit Gemeindekulturkarte ermäßigt

Programm für das Benefizkonzert (PDF, 37kb)
Weitere Informationen: www.berlinerzupforchester.de

18. + 25.09.2004

St. Johannes-Evangelist-Kirche

Hayden Chisholm

Konzerte zur Ausstellung Moon Mirror

Hayden Chisholm:
Music for Rebecca Horn´s Installation Moon Mirror


mit Denizhan Kocer (Stimme),
Thymios Atzakas (Oud),
Adrian Brendel (Violoncello),
Abdel Rhani Krija (Schlagzeug),
Gareth Lubbe (Viola, Stimme),
Hayden Chisholm (Klarinette, Stimme)

Sa 18. September - 22 Uhr
Sa 25. September - 20 Uhr

Ort: St. Johannes-Evangelist-Kirche, Auguststraße 90, Berlin-Mitte
Eintritt 6 € | Ermäßigt 4 € für Studenten und Gemeindemitglieder

08.09.2004

Zu Gast in der Villa Elisabeth:

Der Klubabend im Mai und Juni mit Danckwart/Pohlmann/Hagemeister
mit Musik von Volker Schindel

Danckwart und Hagemeister

"Gerade hatte sie den entscheidenden Fehler ihres Lebens entdeckt, als sie wieder durch irgendetwas abgelenkt wurde.
Während die Dinge also draußen immer schneller wurden, wir aber immer noch drinnen saßen, dachten wir kurz, ob die Dinge hier drinnen nicht genauso schnell oder genauso langsam wie eigentlich draußen und wo bitte ist das und was hast du gerade gesagt?"

Gesine Danckwart, Martin Pohlmann und Claudius Hagemeister präsentieren eine Collage aus Texten zu den Themen “Arbeit” und “Müll”.

Verwendung finden neben eigenen Texten und Gebrauchstexten auch diese Art von eigenen Gebrauchstexten, mit denen Danckwart, Pohlmann und Hagemeister ihren Broterwerb bestreiten - wie zum Beispiel Auszüge aus dem Computerspiel “Wendy - Abenteuer auf der Sunshine Ranch”.

Volker Schindel spielt dazu eigens komponierte Musik auf der Claviola. Schnelle Texte zu langsamer Musik und umgekehrt.

Mittwoch, 08. September, 21.00 Uhr.
(Die angekündigte Veranstaltung am 29. Juni wurde verschoben)
Ort: Café der Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3
Eintritt: 5 €

21., 22., 23.-25., 28. und 29. August 2004

St. Elisabeth-Kirche / St. Johannes-Evangelist-Kirche

Tanz im August zweitausend vier
Internationales Tanzfest Berlin

Tanz im August

Tanz im August, das internationale Tanzfest von Hebbel am Ufer und TanzWerkstatt Berlin, ist das größte jährlich stattfindende deutsche Tanzfestival und versammelt Künstlerinnen und Künstler aus Tanz und Performance über einen Zeitraum von drei Wochen in Berlin. Die St. Elisabeth-Kirche und die St. Johannes-Evangelist-Kiche sind zwei der Spielorte.

Weitere Informationen: www.tanzimaugust.de
Sasha Waltz  

St. Elisabeth-Kirche
Sasha Waltz und internationale Gäste
Dialoge 04 – I – IV

An zwei Wochenenden im August verwandelt sich die St. Elisabeth-Kirche in einen Raum, in dem im Geiste der legendären New Yorker Judson Church unterschiedliche Improvisationen mit wechselnden internationalen Musikern, Tänzern und Bildenden Künstlern stattfinden.

I - Sa, 21.08.2004 um 22.00 Uhr
II - So, 22.08.2004 um 17.00 Uhr
III - Sa, 28.08.2004 um 17.00 Uhr
IV - So, 29.08.2004 um 15.00 Uhr

Ort: St. Elisabeth Kirche, Invalidenstr. 3
Eintritt: 12,- /8,- € mit Gemeindekulturkarte ermäßigt
Sonntags Kinder willkommen, bis 10 Jahre Eintritt frei.
Programmankündigung: www.tanzimaugust.de

Maren Strack  

St. Johannes-Evangelist-Kirche
Maren Strack: 6 Feet Deeper
Uraufführung

Der Ausgangspunkt für Maren Stracks neue Performance war ihre familiäre Verbindung zu Calamity Jane, die im „Wilden Westen“ als Cowgirl Legende schrieb. Für 6 Feet Deeper, eignete sich Strack die Technik des Peitschenschlagens an und macht diese zum Kern ihrer Choreografie.

23. - 25.08., 20.00 Uhr (25.08. in engl. Spr.)
Ort: St. Johannes-Evangelist, Auguststraße 90.
Eintritt: 12,- /8,- € mit Gemeindekulturkarte ermäßigt
Programmankündigung: www.tanzimaugust.de

14. August 2004

St. Elisabeth Kirche

Peter Ehwald Trio

Peter Ehwald Trio

Peter Ehwald - saxophon
Henrik Jensen - bass
Wolfgang Höhn - drums

Am 14. August wird der Wahlkölner Saxophonist Peter Ehwald mit seinem international besetzten Jazz-Trio in der St. Elisabeth Kirche zu hören sein. Nachdem das Trio im letzten Jahr mit Ihrer Hommage an den Gitarristen John Scofield für Furore sorgte, hat nun ein eigens für das Trio geschriebenes Programm Premiere.

Man darf sich nicht nur auf die neuen Kompositionen Peter Ehwalds freuen sondern auch auf seine beiden Mitstreiter, den Berliner Schlagzeuger Wolfgang Höhn und den Londoner Bassisten Henrik Jensen, deren garantiert feuriges Zusammenspiel ebenfalls Premiere haben wird.

Ort: St. Elisabeth Kirche Invalidenstr. 3, Berlin Mitte
Eintritt: 8,- /5,- €, mit Gemeindekulturkarte ermäßigt

Weitere Informationen: www.peter-ehwald.net

6. bis 8. August 2004

St. Elisabeth Kirche

Sommernachtstraum

Sommernachtstraum

In der Zeit vom 6. bis 8. August 2004 findet in der St. Elisabeth-Kirche das Festival der Kultur Sommernachtstraum statt. Die feierliche Eröffnung ist am 6. August um 19.00 Uhr.

Das Festival bietet ein vielfältiges Programm aus folgenden Kunstrichtungen: Klassische Musik, Jazz, elektronische Musik, moderner Tanz, Lesung, Film, Fashion, Malerei und Kochkunst.

sophien.de-Thema: Sommernachtstraum

Ort: St. Elisabeth Kirche, Invalidenstr. 3
Eintritt: Festivalticket: € 35.-/25.-
Tageskarte: € 15.-/10.-
mit Gemeindekulturkarte ermäßigt

15. Juli
16. und 17. Juli
22. - 25. Juli 2004

Villa Elisabeth

Theatersalon:
Der unbekannte Bruder Grimm
Ein Gesellschaftsspiel

Der unbekannte Bruder Grimm

Ein Salonabend Mitte des 19. Jahrhunderts. Im Hause der Brüder Jakob und Wilhelm Grimm, der beiden berühmten Gelehrten und Märchensammler, über die wegen ihrer demokratischen Umtriebe ein Berufsverbot verhängt worden ist, trifft sich ein illustrer Freundeskreis: Annette von Droste-Hülshoff ist dabei, die stets auf Anstand haltende Dichterin der “Judenbuche”, und Bettina von Arnim, die gerade an ihrem Erinnerungsbuch an die Jugendfreundin Günderode arbeitet. Mit einem Mal fliegt die Tür auf, und herein tritt der “unbekannte Bruder Grimm”: Ferdinand, der jüngere Bruder, der ebenfalls begabte Dichter, aber immer erfolglos und immer sich selbst im Wege stehend. Der stets unausgesprochene Konflikt der drei Brüder eskaliert, als Ferdinand eine bitterböse Erzählung vorliest, in der zumindest einige der Anwesenden sich wieder erkennen müssen...

“Der unbekannte Bruder Grimm” ist ein literaturhistorisches Parabelspiel – nichts war wirklich so, wie es dieses Stück erzählt, aber so hätte es sein können. In den Figuren der Brüder Jakob und Wilhelm einerseits und Ferdinand andererseits prallen beispielhaft Konzepte von Erfolg und Selbstbehauptung in der Welt auf Selbstzweifel, Skrupel und das Ringen um die eigene Identität.

Text Hartmut Mechtel
Regie Ania Michaelis
Bühne Stefan Grebe
Kostüme Kattrin Michel / Adelheid Wieser
Dramaturgie Christel Hoffmann

Mit Patricia Christmann, Ulrike Monecke, Minouche Petrusch, Uta Schulz, Matthias Bernhold, Stephan Korves

Produktion Busche und Mans – Secretariat für Cultur

Premiere am 15. Juli 2004, 21 Uhr
Vorstellungen: 16. und 17., 22. – 25. Juli 2004, 21 Uhr

Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3
Eintritt: 12,-/ 8.- €, mit Gemeindekulturkarte ermäßigt

Do 24.6. bis
So. 4.7.2004

Sophienkirche

Inventionen 2004 -
zwischen sprechenden Flammen und tönenden Schatten ...

Inventionen 2004

Die Klang-Installation “requiem for fossile fuels” setzt die Zusammen-
arbeit der Evangelischen Kirchen-
gemeinde Sophien mit dem Festival “Inventionen” fort und präsentiert einen Klang-Dialog zwischen historischem Innenraum der Sophienkirche, Orgel, elektronischen Medien und Besuchern.

Die Komposition, die sich formal an die Totenmesse, das “Requiem” anlehnt, beginnt zu jeder vollen Stunde.

O+A (Sam Auinger und Bruce Odland), Klangalchimisten, entwickeln eine Hör-Perspektive auf unsere Kultur. Ihre Arbeiten haben die Klangidentität bedeutender Architekturräume verändert, darunter das Trajansforum in Rom, die Berliner Kongresshalle, MASSMoCA (USA), das Linzer Schloss, das Miro-Labyrinth in Vence (Frankreich), den West Side Highway in New York City, die Erasmusbrücke in Rotterdam, den Potsdamer Platz und den Alexanderplatz in Berlin.

Dieser anhaltende Dialog mit dem öffentlichen Raum, mit Resonanz und Architektur, will ein Umstimmen unserer gemeinsamen industriell geprägten Klanglandschaft provozieren.

Weitere Informationen: www.o-a.info
Programminfo “Inventionen”: www.kgw.tu-berlin.de/inventionen

requiem for fossile fuels
Donnerstag 24. Juni bis Sonntag 4. Juli 2004
täglich 14.00 - 20.00 Uhr
Ort: Sophienkirche, Große Hamburger Straße, Mitte

www.zioncitystage.de
21. Juni 2004  
  www.fetedelamusique.de

Zionskirche, Fête de la Musique

12 bis 23 Uhr umsonst + draußen + drinnen

präsentiert von der evangelischen jugend sophien
Detailinfos: www.zioncitystage.de
19. Juni 2004

Zionskirche

Chor: OPUS VOCALE
Leitung: Volker Hedtfeld

opus vocale Programm:
Josef Gabriel Rheinberger: CANTUS MISSAE,
Felix Mendelssohn Bartholdy: Deutsche Liturgie (Kyrie, Gloria, Sanctus), Mitten wir im Leben sind op.23, Nr.3, Sechs Lieder im Freien zu singen op.59,
Johannes Brahms: Sieben Lieder op.62
Samstag, 19.Juni, 21 Uhr
Ort: Zionskirche, Zionskirchplatz
Eintrittspreise: 10,-/ 7,- €
28. März - 13. Juni 2004, sonntags

St. Johannes-Evangelist

Nokturn
Vokalensemble Vox Nostra singt mittelalterliche Musik.

Vox Nostra

Zwölfmal Sonntagnacht: das sechsköpfige Vokalensemble Vox Nostra singt mittelalterliche Musik, eine Stunde lang.

Mitten in Mitte, August Ecke Oranienburger steht die neo-romanische Kirche St. Johannes Evangelist. Psalmen, Antiphone und Respon-
sorien erheben sich zwischen den Säulen und füllen die Gewölbe. Besucher sitzen, stehen oder liegen und erleben Gesänge aus einer anderen Zeit.

Kein Konzert im eigentlichen Sinne, sondern ein Raum zum Innehalten und Durchatmen.

sophien.de: Thema-Seite zur Veranstaltungsreihe
Veranstaltungsplakat und Info (PDF, 725kB)
Weitere Information unter: www.vox-nostra.de

28. März - 13. Juni 2004
immer sonntags, 22.00 - 23.00 Uhr
Ort: St. Johannes-Evangelist, Auguststraße 90.
Eintritt: 3 Euro, frei für Gemeindemitglieder mit Kulturkarte

Nokturn wird unterstützt vom Hauptstadtkulturfonds und Kulturbüro Sophien.
12. Juni 2004

Zionskirche

Tangokonzert: “Akkordeon – Bandoneon”

Tangokonzert Sinfonia e.V. präsentiert:
Akkordeonorchester Euphonia
- Leitung Sonja Merz
Bandoneon: Klaus Gutjahr
Jazz Vocals - Leitung: Susanne Faatz

www.euphonia-berlin.de
Postkarte Konzert (PDF, 12kB)

Samstag, 12. Juni, 20 Uhr
Ort: Zionskirche, Zionskirchplatz
Eintrittspreise: 8,-/ 5,- €, mit Gemeindekulturkarte ermäßigt

11. Juni 2004

Villa Elisabeth

Barock Ensemble Berlin
"in stil moderno...-frühbarocke Violinmusik aus Oberitalien"

Barock Ensemble Berlin

Werke von Castello, Rossi, Fontana, Uccellini, Farina

Im Mittelpunkt des Programms stehen die faszinierenden "sonate concertate in stil moderno" des Venezianers Dario Castello, einem der musikalischen Revolutionäre des frühen 17. Jahrhunderts, umgeben von anderen "modernen" Kompositionen seiner Kollegen aus Oberitalien, wo die Violine ihre Heimat hat.

Ein affektgeladenes Programm voller Virtuosität.

Ausführende: Barock Ensemble Berlin

Violine & Viola
Anja-Regine Graewel, Kerstin Erben, Clemens Nuszbaumer
Violoncello
Thomas Ahrndt
Theorbe
Ophira Zakai
Cembalo
Andrea Häufele
Freitag, 11.Juni, 20 Uhr
Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3
Eintrittspreise: 8,-/ 5,- €, mit Gemeindekulturkarte ermäßigt
7. Juni - 11. Juni 2004

Zionskirche

incidental music :
5 komponisten der edition wandelweiser

incidental music

Das 3. Berliner Projekt, welches von incidental music verantwortet wird, bringt vom 7. bis 11. Juni 2004 5 Komponisten der Edition Wandelweiser zusammen. Jedem Komponisten ist ein Tag gewidmet.

Größtmögliche Freiheit steht Ihnen zur Verfügung, um in einer präzisen Intervention vor Ort ihre Arbeit exemplarisch vorzustellen: Die offene Zeitdauer, die freie Aneignung des Raumes sowie die Anwendung vielfältiger Ausdrucksmittel. Alle beteiligten Komponisten sind erfahrene und ausgezeichnete Interpreten ihrer eigenen Werke.

Dem Moment, wo die - einsame - Verbundenheit des ausführenden Komponisten mit seinem Werk aufscheint, wo diese Verbundenheit in eine äußerst differenzierte Ausdrucksqualität übergehen kann, soll in ganz spezifischer Weise Raum erschaffen werden. Dieser Raum soll dann an fünf aufeinander folgenden Tagen einen Austausch zwischen allen Beteiligten und dem Publikum ermöglichen. Stilistische und konzeptionelle Ähnlichkeiten der Komponisten können so im Prozess des konzentrierten und wiederholten Hörens als erstaunlich unterschiedlich und originär in Bezug auf Klang- und Raumkonzepte, also der Denkwege, aufscheinen.

07. Juni, 16.00 - 21.00 Uhr, Radu Malfatti
08. Juni, 14.00 - 21.00 Uhr, Jürg Frey
09. Juni, 6.00, 10.00, 14.00, 16.00, 20.00 Uhr, Antoine Beuger
10. Juni, 12.00, 14.00, 16.00, 18.00, 20.00Uhr Michael Pisaro (incidental music)
11. Juni, 15.00 - 21.00 Uhr, Manfred Werder

Ort: Zionskirche, Zionskirchplatz
Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Weitere Informationen...

Mit freundlicher Unterstützung der Initiative Neue Musik Berlin, der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und der Zionskirche
5. Juni 2004

Villa Elisabeth

friedrich liechtenstein
“please have a look from above” – Konzert

friedrich liechtenstein: Ich träume mich als Entertainer und lebe als Delphin.
friedrich liechtenstein

Der in Berlin lebende Schauspieler und Musiker Friedrich Liechtenstein sieht seine Songs als Tableaus. Texte schmiegen sich an Sounds, die man schon ein wenig kennt. Und zusammen mit den Musikern wird das Ganze dann zu einer speziellen Stimmung. Glanz und Glamour gehören zu Liechtensteins Auftritten dazu.

“Im Theaterkontext so aufzutreten ist phantastisch – es gibt die schönen, großen Räume und man umgibt sich mit Glamour – es darf auch mal schön sein und glänzen. Das ist toll. Und ich merke, dass auch andere das Bedürfnis haben, es auch einmal schön zu haben.”

Jeder Song hat bei Friedrich Liechtenstein eine lange Geschichte. Seine Texte sind Ereignis-Collagen, die seine eigene Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft auf eine Ebene bringen.

friedrich liechtenstein friedrich liechtenstein:
Konzert und Record-Release-Party der CD “please have a look from above”

Samstag, 5. Juni 2004
Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3
20.00 Uhr

Weitere Informationen unter
    www.boobang.com

6. - 16. Mai 2004

St. Johannes-Evangelist-Kirche

Im Osten geht die Sonne auf

Designmai 2004

Für den zweiten Berliner Designmai zeigen Designer und Designerinnen, die schon zum 1. Designmai 2003 unter dem Namen TUBE formierten, ihre Arbeiten zum Thema Licht.

Unter dem Titel "Im Osten geht die Sonne auf" werden Lichtarbeiten und Leuchten, Prototypen und experimentelle Installationen in einer für diesen besonderen Raum konzipierten Ausstellung gezeigt.

Weitere Informationen unter
www.sonne-im-osten.de
Info-Flyer (PDF, 252kB)

Geöffnet vom 6.-16. Mai 2004
Mo-Fr von 14-20 Uhr, Sa/So von 12-20 Uhr
Vernissage: Samstag, 08. Mai ab 18.00 Uhr
Ort: St. Johannes-Evangelist, Auguststraße 90
Eintritt frei

www.designmai.de
14. Mai 2004

Zionskirche

church-unplugged

church unplugged

Ethno- und Weltmusik von 25 Musikern, mit afrikanischen Rhythmus-, australischen Blas-, südamerikanischen Zupf-, und europäischen Streichinstrumenten - das akustische Erlebnis wird durch eine Obertongesangsgruppe abgerundet.

Eingerahmt durch ansprechende Architekturbeleuchtung unserer Kirche, werden Augen und Ohren des Besuchers auf ganz besondere Art und Weise verwöhnt, in dem wir ihn auf eine Art musikalische Traumreise rund um den Globus schicken.

14. Mai 2004, Einlass ab 18.30, Beginn 20 Uhr
Ort: Zionskirche, Zionskirchplatz
Eintritt mit Kulturkarte ermäßigt
Info unter 50 17 62 69

Weitere Information unter: www.church-unplugged.de

8. April,
10.-12. und
15.-17. April 2004

Villa Elisabeth

Nackt entblößt, sogar - Ein theatralischer Aufschub in Musik

Nackt entblößt, sogar

Ein Musiktheaterabend nach “Der Freischütz” von Carl Maria von Weber und Friedrich Kind

Max, dem die von allen begehrte Försterstochter Agathe versprochen ist, schießt daneben. Er stellt darauf eine Frage, die um 1650 unerhört ist: Gibt es keinen Gott? Für die Erfüllung seiner romantischen Ziele geht er einen Bund mit dem Teufel ein. Die Freikugel, eine Garantie für den Volltreffer, eine Garantie für die Hochzeit scheint das Zaubermittel zu sein. Doch das Doping fliegt auf...

Nackt entblößt, sogar

Premiere: 8. April 2004
Vorstellungen: 10.-12. und 15.-17. April 2004, jeweils 20 Uhr
Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 4
Eintritt: 11,-/ 6.- €,
mit Gemeindekulturkarte ermäßigt
Kartentelefon: 030/2835266

Produktion:
PERFORMART, in Kooperation mit den sophiensælen und Kulturbüro SOPHIEN.
Realisiert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und des Fonds Darstellende Künste e.V., Bonn.

sophien.de: Thema-Seite zur Veranstaltung

19. Februar bis 13. März 2004

Villa Elisabeth

Oh You mei Austria!
Auch ein Österreichabend

von und mit Peggy Lukac und dem Vokaltrio transalpin, Produktion transalpin & Gäste, mit freundlicher Unterstützung der sophiensæle

Mit Texten von H. C. Artmann, Wolfgang Bauer, Konrad Bayer, Elfriede Gerstl, Ludwig Hirsch, Ernst Jandl, Hermann Nitsch, Gerhard Rühm und mit der Musik unbekannt gebliebener österreichischer Künstler.

Aus der Zusammenarbeit von transalpin mit der austroamerikanischen Schauspielerin Peggy Lukac entstand ein Österreichabend, der die prä-postmodernen Texte der Wiener Gruppe neben alpenländische Jodler und Gschtanzln stellt.

Städtisch großstädtische Lyrik, ironisch bis zynisch das Leiden des modernen Individuums vor Augen führend, trifft auf eine verschwundene Welt, ein fremdes, vergessenes Lebensgefühl.

Vom "dra e hoe di je ho e" zu "ich bin so froh / so furchtbar froh / so furchtbar furchtbar / furcht" liegen der Untergang des Habsburgerreiches, zwei Kriege, das Bauernsterben, die Landzersiedelung, Luftwerte am Brenner wie in Mailand im Sommer.

sophien.de: Thema-Seite zur Veranstaltungsreihe
Weitere Informationen: www.transalpin-web.de

19. bis 21. Februar,
26. bis 28. Februar,
4. bis 6. März,
11. bis 13. März 2004,

jeweils 20 Uhr im Café der Villa Elisabeth, Invalidenstraße 4
Eintritt 12,- € / ermäßigt 7,-€,
Karten unter sophiensæle 283 52 66,
an der Abendkasse mit Kulturkarte ermäßigter Eintritt

In der Reihe “Zu Gast in der Villa Elisabeth” soll die Tradition des Cafés aus der Zeit der Jüdischen Kulturtage in der Villa Elisabeth literarisch-musikalisch-theatralisch-kulinarisch fortgesetzt werden. Und wer sonst als die Sarah Wiener GmbH sollte dazu beitragen, die Reihe zu eröffnen und die “O you mei Austria”-Abende zu begleiten!

www.sarahwieners.de

14. Februar bis 14. März 2004

St. Johannes-Evangelist-Kirche

Darren Almond
Filminstallation “If I had you”

Im Zentrum von Darren Almonds Filminstallation "If I had you" steht eine Projektion, auf der das Gesicht von Darren Almonds Großmutter abgebildet ist. Mit ihren Augen verfolgt sie ein tanzendes Paar. Almond hat die Aufnahmen im Tanzpalast des englischen Badeortes Blackpool aufgenommen, wo seine Großmutter ihren Honeymoon verbracht hat. Eine dritte Projektion zeigt eine beleuchtete Windmühle, der beliebteste Treffpunkt in Blackpool, nahezu in Originalgröße, die vierte Projektion einen kleinen Springbrunnen, umgeben von bunten Blumen.

Darren Almond

Darren Almond, geboren 1971 in Wigan, England, lebt in London. Er hat an einigen der wichtigsten Institutionen für zeitgenössische Kunst ausgestellt, darunter die Tate Britain und das Institute for Contemporary Art, London, die Kunsthalle Zürich und die Renaissance Society in Chicago. Darren Almond hat an Gruppen-
ausstellungen wie "Sensation" (Hamburger Bahnhof, Berlin; Royal Academy of Arts, London; Whitney Museum, New York) und an der letzten Biennale in Venedig teilgenommen.

Themen-Seite sophien.de

Für weitere Informationen rufen Sie bitte die Galerie Max Hetzler: 030 - 24 04 56 30 an oder besuchen Sie die Website www.maxhetzler.com

15. Februar bis 14. März 2004
Ort: St. Johannes-Evangelist-Kirche, Auguststr. 90.
täglich 11 bis 18 Uhr, Eintritt frei
27. - 29. Februar 2004

Villa Elisabeth

festival: uchiage!
improvised music in japan and here.

uchiage

Im Zentrum des Festivals stehen sechs japanische ImprovisatorInnen, die hier in Berlin auf einige KollegInnen treffen sollen.

Eine Woche später findet das Festival in Wien/Österreich unter Einbeziehung lokaler MusikerInnen statt.

uchiage

Mit Ami, Sachiko M., Tetuzi Akiyama, Toshi Nakamura, Taku Sugimoto, Otomo Yoshihide (alle Japan) Fritz Ostermayer, Boris Hauf, Christof Kurzmann (alle Österreich), Kai Fagaschinski, Burkhard Beins, Axel Dörner, Michael Renkel, Annette Krebs, Andrea Neumann, Ignaz Schick, Andrea Ermke, Sabine Ercklentz, Serge Baghdassarians, Boris Baltschun, Nicholas Bussmann (alle Deutschland), Alessandro Bosetti (Italien), Robin Hayward (England), Tony Buck, Steven Heather (alle Australien), Joe Williamson (Canada).

Veranstaltet von charhizma
( www.charhizma.com)
und dem Wiener Institut Fünfhaus

Programm:

Fr, 27.02.04
1) Otomo Yoshihide/ Sachiko M./ Taku Sugimoto/ Kai Fagaschinski/ Burkhard Beins/ Axel Dörner/ Robin Hayward/ Annette Krebs/ Andrea Neumann/ Nicholas Bussmann/ Joe Williamson/ Fritz Ostermayer
2) Akiyama/ Baltschun/ Bussmann/Buck
3) Sachiko M./ Neumann/ Hayward/ Fagaschinski/Unami

Sa, 28.02.04
1) Sachiko M./ Ami
2) Nakamura/Akiyama/ Hauf/Renkel
3) Yoshihide/ Buck
4) Sugimoto/ Krebs/ Dörner/ Bosetti/ Schick

So, 29.02.04
1) Guitar Quartet
2) Ami/ Ermke/ Ercklentz/ Beins
3) Sugimoto/ Hayward/ Koganezawa
4) Nakamura/ Baghdassarians/ Williamson/ Unami

27. - 29. Februar 2004
Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 4.
Beginn jeweils 20:00 Uhr
Eintritt: 8 Euro / 3 Tage: 20 Euro, ermäßigt für Gemeindemitglieder mit Kulturkarte
Weitere information unter uchiage.klingt.org

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes (Deutschland), Japan Foundation (Tokyo/Japan), Japanische Botschaft in Wien, Wien Kultur

Japan Foundation
kulturstiftung des bundes
22. Februar 2004

Villa Elisabeth

Hortus Legrace: Die Troubadore treten auf

Hortus Legrace

Hortus Legrace, was etwa “Ort des Vergnügens” bedeutet, gastiert von 20.02. bis 22.02.04 an wechselnden Orten in Berlin.

Die Musiker von Harpagon und Cantilena aus Deutschland, Chor Brecy und der Drehleier-
spieler Jiri Wehle aus Tschechien sowie der Kammerchor Adoramus aus Polen, präsentieren ihr 2stündiges Programm mit Stücken und Liedern aus der Renaissance und dem Mittelalter.

Auf historischem Instrumenten wie Dudelsack, Harfe, Laute, Cistar, Schalmei, ver-
schiedenen Flöten und Trommeln beherrschen die Künstler ein breites Repertoire, das durch erzählte Geschichten über die Instrumente und Stücke ergänzt wird.

Die Konzerte finden statt:
am Freitag den 20.02.2004 (20:00 Uhr) in der Samariterkirche (Friedrichshain, Bänschstr./Samariterstr.),
Samstag 21.02.2004 (18.00 Uhr) in der St. Petrus Kirche (Wedding, Bellermannstr. 92) und
Sonntag 22.02.04 (18.00 Uhr) in der Villa Elisabeth (Invalidenstr. 4).

Weitere Informationen sind unter der Telefonnummer 0177 857 6891 erhältlich.
22. Februar 2004
Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 4.
18 Uhr
20. Dezember 2003 bis 31. Januar 2004

St. Elisabeth-Kirche

Takurô Ôsaka, Satoshi Otsuka
“Mirage - Beyond the light, Beyond the space”

mirage

Takurô Ôsakas Werk hat tausende Lichtpunkte. Diese Lichter reagieren auf unsichtbare kosmische Strahlungen, die bei Explosionen von Sternen im Stadium ihrer Entstehung und ihres Verschwindens freigesetzt werden und auch unseren Körper 200mal pro Sekunde durchdringen.

Satoshi Otsuka benutzt Spiegel und Spiegelglas und in dieses Material setzt er einen Punkt aus künstlichem Licht. Durch Reflexion entsteht eine lange Lichtpunktkette.

Die Künstler Takurô Ôsaka und Satoshi Otuka beschäftigen sich mit Licht. Beide arbeiten für ein Jahr mit einem Stipendium in Berlin.

20. Dezember 2003 bis 31. Januar 2004
Eintritt frei, Mittwoch bis Sonntag 13 - 20 Uhr
Ort: St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 3

Geschlossen am 31. Dezember und 1. Januar
Letzte Öffnung: Lange Nacht der Museen, 31. Januar 2004

sophien.de: Thema-Seite zur Ausstellung
sophien.de: Langen Nacht der Museen
31. Januar 2004

Villa Elisabeth, Ballsaal

Young Talents: "Bananinale 04"
Kurzfilm-Theater-Lesung-Fest

bananinale

Zum ersten Mal wird in diesem Jahr in der Villa Elisabeth die “Bananinale” stattfinden.

Zelebriert wird dabei die Premiere mehrerer Kurzfilme, die im Wechselspiel mit Lesung, einem Theaterstück und einem anschließenden Fest am Samstagabend, dem 31.1.2004 im Ballsaal der Villa Elisabeth präsentiert werden.

Verbunden werden die einzelnen Projekte durch ein simples aber visuell prägnantes Objekt:
Die Banane. Die Einfachheit und anmutende Banalität dieses Objektes provoziert, erfordert inhaltliche Vielfalt und ermöglicht unterschiedlichste Assoziationen.

Die Aufmerksamkeit der Jungregisseure richtete sich auf die unterschiedlichen Techniken und Möglichkeiten eine Geschichte zu erzählen.

So entstand ein abwechslungsreiches Programm; Schlag auf Schlag gibt der Protagonist der Leinwand das Wort an den leibhaften Schauspieler.

Sieben junge Filmemacher, ein Theaterregisseur und ein Kurzgeschichtenautor haben sich dazu zusammengefunden. Gemeinsam wollen sie ein abwechslungs-
reiches und doch in sich geschlossenes Programm inszenieren.

31. Januar 2004
Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 4.
Vorhang auf 20 Uhr. Film ab 20.30 Uhr. Fest ab 22 Uhr.
Eintritt 5 Euro
17. Dezember 2003

St. Johannes Evangelist

Weihnachtliche Improvisationen von Matthias Eisenberg

Werke von Ph. Telemann, J. S. Bach und G. F. Händel
Matthias Eisenberg (Orgel), Joachim Schäfer (Piccolotrompete)

Matthias Eisenberg

Matthias Eisenberg (Orgel), geboren 1956, ehem. Gewandhausorganist, konzertiert als freischaffender Organist und Cembalist, Konzerte beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Luzerner Festwochen, den Ludwigsburger Festspielen und beim Rheingau Musikfestival, mehrere Konzerte in Zürich, Hong Kong und Tokyo, im Rahmen kirchenmusikalischer Aktivitäten spielt er im gesamten Bundesgebiet, Konzertreisen führen ihn in zahlreiche europäische Länder, Asien, in die USA, nach Kanada und Süd- und Mittelamerika. Seit 1992 als Kirchenmusiker auf Sylt tätig. Bei zahlreichen Orgelneubauten und -renovierungen wird er als Orgelspezialist hinzugezogen. Rundfunk- und Schallplattenproduktionen, u. a. liegt eine Ausgabe der Orgelwerke von Johann Sebastian Bach auf 12 CDs vor.

Weitere Informationen: www.matthias-eisenberg.de

Joachim Schaefer

Joachim Schäfer (Piccolo-Trompete), geboren in Dresden, studierte von 1990 bis 1994 in seiner Heimatstadt an der Hochschule für Musik “Carl Maria von Weber” und gilt als eine der hoffnungsvollsten Begabungen der jungen, nachdrängenden Trompeter-Generation. Die Kritik würdigt zuvörderst seine technische Souveränität sowie sein müheloses und dynamisch sensibles Spiel, mit dem er auf der Piccolotrompete hohe Maßstäbe setzt.
 

Weitere Informationen: www.joachim-schaefer.com

Mittwoch, 17. Dezember 2003, 20 Uhr
Karten 10,-/ 7,- €
Kartenvorbestellung: Telefon 030 / 4210 5250
Ort: St. Johannes Evangelist, Auguststraße 90, Berlin-Mitte
Amarcord
14. Dezember 2003

St. Johannes Evangelist

Festival of Sacred Music – Haus der Kulturen der Welt:
ensemble amarcord

Geistliche Vokalmusik von der Renaissance bis zur Gegenwart

Sakrale Lieder aus dem christlichen Kulturraum hat sich das ensemble amarcord zum Thema gemacht. Ihr Name ist Programm - a m'arcord heißt “ich erinnere mich” -, wollen die Sänger doch an heute kaum mehr bekannte Meisterwerke aus dem Mittelalter und der Renaissance erinnern, daneben aber auch junge zeitgenössische Komponisten vorstellen.

Das Ensemble gründete sich 1992 aus ehemaligen Mitgliedern des Leipziger Thomanerchores und hat mittlerweile durch zahlreiche Konzerte in Europa und den USA außergewöhnliches Können und Sinn für das Besondere bewiesen. Ihre Musik ist eine Aufforderung an die Zuhörer, die Töne zwischen den Notenzeilen zu entdecken, die s? ?E??????? ?? ubtilen Nuancen, mit denen das Wort in Klang geformt wird: “Perfekter, in sich stimmiger, konzentrierter, geschmeidiger und stilistisch erfahrener im Umgang mit alter und neuer Musik ist kaum ein anderes Solistenensemble vorstellbar,” urteilte die Hannoversche Allgemeine Zeitung.

Festival of Sacred Music Sonntag, 14. Dezember 2003, 20 Uhr
Ort: St. Johannes Evangelist, Auguststraße 90, Berlin-Mitte
Karten 13,- / 10,- €
Informationen und Kartenvorbestellung: Telefon 030 / 39 787 175
Weitere Informationen: www.amarcord.de

Foto: Rolf Arnold
4. – 7. Dezember 2003

St. Johannes-Evangelist-Kirche

OVERSEAS (Tanztheater)

20 Uhr, Eintritt.

overseas

Vier Menschen stranden in der Großstadt Berlin. Vier Menschen von unterschiedlichen Kontinenten, aus verschiedenen Kulturen. Missverständnisse scheinen vorprogrammiert, potenziert durch Vorurteile

… wie kommt es zur Kommunikation? Was wird über Bord geworfen, um den Anderen zu verstehen? Wie prägend ist das kulturelle Gut, das man aus der Heimat mitbringt? Gibt es zwischen den Vieren einen kleinsten gemeinsamen Nenner, der sie verbindet? Ist es die Musik, die sie hören? Ist es die Suche nach einer Insel, die ein Ankommen bedeuten könnte? Liegt das Verbindende in den Jobs, die man machen muss, um nicht unterzugehen? Oder in der Sehnsucht, einen Partner, eine neue Heimat, eine Erfüllung zu finden?

Ein tänzerischer Versuch der “Völkerverständigung”.

Konzept und Choreografie: Lourenco Homem
Musik: DJ Embee
Tanz: Lourenco Homem in Zusammenarbeit mit Marise Dinis Sousa, Bülent Musdu und Andrew Start
4. – 7. Dezember 2003, 20 Uhr
Eintritt: 15,- / 10,- €
Ort: St. Johannes Evangelist, Auguststraße 90, Berlin-Mitte.
Kartenvorbestellungen: 0160 - 92 21 58 94.
Tangoball
29. November 2003

Villa Elisabeth

Tangoball

Am Samstag, den 29. November haucht der Tangoball „Tango de Orquídeas“ der Villa Elisabeth argentinisches Leben ein.

Inspiriert vom einladenden Saal, den verwinkelten Treppen und der schummrigen Empore können die Tangueros und Tangueras ihrer Phantasie auf der Tanzfläche freien Lauf lassen. Tango-DJs aus etablierten Milongas und die Gruppe “Nuevo Quinteto Àngel” aus Berlin nehmen mit ihrer Musik den lebendigen Dialog mit den Tänzern auf.

Um den Körper während des Balles wieder zu stärken, bieten wir den Gästen neben Getränken auch kulinarische Leckereien an.

Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 4.
ab 21.00 Uhr

Informationen und Kartenvorbestellung: Telefon 0179 – 752 07 96

Weitere Informationen unter: www.tangoballberlin.de
15. - 29. November 2003

Villa Elisabeth und St. Elisabeth-Kirche

Jüdische Kulturtage
“Jiddisch Land in Berlin”

Samy Molcho

Zwischen dem 15. und 29. November finden die diesjährigen "Jüdischen Kulturtage" unter dem Motto "Jiddisch Land" in verschiedensten Veranstaltungsstätten ganz Berlins statt.

Während dieser beiden Wochen steht die Villa Elisabeth - gemeinsam mit der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Synagoge Beth Zion in der Brunnenstraße 33 - im Mittelpunkt vieler Veranstaltungen. Licht-, Raum- und Klanginstallationen, Ausstellungen und Performances, szenische Aufführungen der unterschiedlichsten Art werden für die unterschiedlichsten Aspekte der jiddischen Sprache, Kultur und Geschichte sprechen.

An der Aktion "Zeitzeugen gesucht" der Evangelischen Kirchengemeinde Sophien beteiligen sich auch die Jüdischen Kulturtage. Alle jüdischen und christlichen Zeitzeugen werden den ganzen November in der St. Elisabeth-Kirche als großes Klangbild zu hören sein.

Mitteilung der Jüdischen Gemeinde zur Aktion "Zeitzeugen gesucht" (PDF, 190kB)
weitere Informationen der Sophiengemeinde zur Aktion

Ort: St. Elisabeth-Kirche und Villa Elisabeth, Invalidenstr. 3 und Invalidenstr. 4.

Jüdisches Kaffeehaus täglich außer Freitag ab 16 Uhr in der Villa Elisabeth

Informationen und Programm:
Telefon 030 / 88 02 82 54 oder im Kulturbüro SOPHIEN
oder unter www.juedische-kulturtage.org
23. November 2003

Zionskirche

Die 7 Wunder von Berlin
Performanceprojekt, Konzept/ Regie: Cora Frost

7 verschiedene Aktionen, inszenierte kleine “Wunder” ereignen sich an verschiedenen Orten in Berlin.

7 Wunder von Berlin

Cora Frost macht im tristen November ihre ganz persönlichen “7 Wunder von Berlin” für andere erlebbar.

Etwa 120 “Pilger- Zuschauer” können an zwei Tagen in jeweils drei Reisebussen neben den rund einhundert “Wunderhelfern” die Orte des “Wundergeschehens” aufsuchen.

Das erste und größte Wunder, die Liebe, ist zum Auftakt auf einem U-Bahnsteig unterm Alexanderplatz für jedermann erlebbar.

Die 7 Wunder der Cora Frost, die außerdem von Selbstliebe (Großbeerenbrücke), Hören - Erschaffung der Welt (Zionskirche), Hoffnung (Haus des “Neues Deutschland”), Gerechtigkeit (Rudi- Dutschke- Weg), ??Ewigkeit (Hochhausdach, Platz der Vereinten Nationen) und dem “letzten Gott” (ein Hotel) zeugen, werden an den Erscheinungsorten jeweils der heiligen Bernadette von Berlin (Sachiko Hara-Franke) offenbart.

Eine herzerwärmende Pilgerreise durch eine schnelle und kalte Stadtwelt, geleitet von unseren Sehnsüchten und der Hoffnung auf Zeichen und Wunder, begleitet von einem kruden Soundtrack von Hildegard von Bingen über Frank Schöbel und Belle and Sebastian bis Lambarena.
Ein Einblick in ein anderes Berlin, ein neuer Blick auf unsere Stadt.

“Sehen, Hören, Fühlen sind Wunder, und jeder Fetzen von mir ist ein Wunder!”
(Walt Whitman) - I close my eyes and count till ten...

Am 23.11.2003 wird das Wunder des Hörens zwischen 16.00 und 18.00 Uhr in der Zionskirche zu erleben sein.

Ort: Zionskirche, Zionskirchplatz.

Für die komplette Wunderreise: Infoline ab 6. November 2003, Tel.: 030 - 449 70 42

Termine:

1. Wunder (Liebe): 15.11., 15 Uhr, U-Bahnh. Alexanderpl., Bahnsteig U8;
2., 3., 4. Wunder (Selbstliebe, Hören - die Erschaffung der Welt, Hoffnung), 23.11., Busshuttle ab 14 Uhr;
5., 6., 7. Wunder (Gerechtigkeit, Ewigkeit, "der letzte Gott"), 30.11., Busshuttle ab 14 Uhr;
den Ort der Abfahrt bitte telefonisch erfragen.
12. - 15. November 2003

Villa Elisabeth

MACBETT von Eugène Ionesco
Eine Produktion der Sophiensaele mit Unterstützung des Kulturbüros SOPHIEN

20 Uhr, Eintritt. Premiere: 12. November 2003.

Macbett

Nach dem Krieg. Auf der Bühne ein trauriges Häufchen Übriggebliebene. Überlebende des Dramas um Macbett vielleicht? Eines anderen Gemetzels der Vergangenheit? Oder eines zukünftigen Krieges?

Mit Verve stürzt sich die gänzlich unheroische Truppe in die Geschichte ihrer verlorenen Helden, mimt Schlachtengetümmel, Untertanengebaren, Verschwörungsszenario und Intrigenspiel. Virtuos verbinden die Antihelden sketchartige Miniaturen, Opernparodien und Shakespeare-Zitate zu einem ausgelassenen Totentanz: Sie spielen MACBETT.

Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstr. 4.
Eintritt: 13,- / 8,- €
Informationen und Kartenvorbestellungen: Telefon 030 / 283 52 66 .
26. September bis
4. Oktober 2003

St. Elisabeth-Kirche

Jubiläumsprogramm 20 Jahre Freunde Guter Musik e.V..

jeweils 20 bzw. 22 Uhr, Eintritt

Sven-Ake-Johansson

Freitag, 26.9.
20 Uhr:
Glenn Branca «Symphony No. 14 (Retrospective)« Uraufführung
22 Uhr:
zeitblom »Motion Picture Soundtrack«, Konzert »biomorph source music III/audiotracts« Soundprojekt im Netz, Lounge Olaf Arndt / BBM, zeitblom

Sonntag, 28.9.
20 Uhr:
Michiko Hirayama »Canti del Capricorno« von Giacinto Scelsi, Tenores di Bitti (Sardischer Männerchor), Lounge DJ REDO aka Werner Durand

Mittwoch, 1.10.
20 Uhr:
Eliane Radigue »L’Ile Re-Sonante« Maryanne Amacher »Excerpts: RESEARCH & DEVELOPMENT« Lounge Natascha Sadr Haghighian

Freitag, 3. 10.
20 Uhr / Zionskirche:
R.U.B. Ned Rothenberg, Uchihashi Kazuhisa, Samm Bennett The No Ensemble
Alex Hacke, Rudi Moser, zeitblom

22 Uhr / Villa Elisabeth:
Hudson Riv »Autumn in N.Y.« Sven-Åke Johansson, Rüdiger Carl, Joe Williamson, Lounge: The Beige Oscillator & DJ Attaché

Samstag, 4. Oktober 2003
20 Uhr / Villa Elisabeth oder Zionskirche:
Martin Creed & Band, Rodney Graham & Band

Lounge / Villa Elisabeth
Record Player aka Laura Kikauka

Ort: Villa Elisabeth und St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 4 und Invalidenstr. 3.
und Zionskirche, Zionskirchplatz

Informationen und Kartenvorbestellungen: Telefon 030 / 615 2702.
Weitere Informationen: www.freunde-guter-musik-berlin.de
und/oder hier: Programm (PDF, 45kb)
17., 19., 20. und 21. September 2003

St. Johannes-Evangelist-Kirche

Ordo Virtutum – Das Spiel der Kräfte
Singspiel von Hildegard v. Bingen (1151)

Premiere: Mi. 17. September 2003, 20 Uhr
weitere Aufführungen: 19. bis 21. September 2003
jeweils 20 Uhr, Eintritt

Ordo Virtutum

Hildegard von Bingen, eine der bedeutendsten Frauen des deutschen Mittelalters, hat das Ordo Virtutum (wörtlich übersetzt “Die Ordnung der Tugenden”) im Jahre 1151 erschaffen. Es steht als liturgisches Singspiel am Anfang der mitteleuropäischen Theatertradition. Die Figuren dieses –- frei übersetzt – Spiels der Kräfte werden in der Inszenierung von Gislinde G. Strunz im faszinierenden Raumerlebnis der St. Johannes-Evangelist-Kirche zum Leben erweckt und kämpfen gegen die Versuchung des Bösen. Das Drama endet mit der gewaltigen Hymne “In Principio – im Anfang war die Schöpfung grün und frisch”.

Szenische Aufführung mit dem
Scivias-Chor Berlin
Musikalische Leitung: Maria Jonas, Norbert Rodenkirchen, Regie: Gislinde G. Strunz

Weitere Informationen: www.scivias-chor.de

Ort: St. Johannes-Evangelist-Kirche, Auguststraße 90, Berlin-Mitte
Kartenvorbestellung unter 030 / 74 73 25 40

20. September 2003

St. Elisabeth-Kirche

Martin Kondziella Orgelzentrum in Berlin, Orgelkonzert
Martin Kondziella, Berlin,

spielt Werke von J.S. Bach, E. Grieg, L. Vierne, D. Antalffy-Zsiross, M. Archer und E. Elgar.

20 Uhr, Eintritt 8 Euro, erm. 5 Euro
Ort: St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 3.
Informationen und Kartenvorbestellungen: Telefon 030 / 4210 5250.
12. September 2003

St. Elisabeth-Kirche

Musikalische Exequien von Heinrich Schütz.
Es spielt die Lautten Compagney Berlin.

21 Uhr, Eintritt

Lautten Compagney Berlin

Heinrich Posthumus Reuß bestellte die „Musikalischen Exequien“ bei Heinrich Schütz für seine eigene Leichenfeier, deren Vorbereitung er schon zu Lebzeiten minutiös betrieb. Entstanden ist ein besonderes Werk, das in seiner Eindringlichkeit und Klangsinnlichkeit bis heute eine große Faszination auf den Hörenden ausübt. Die Exequien kommen verbunden mit literarischen und philosophischen Texten zur Aufführung.

Ort: St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 3.
Informationen und Kartenvorbestellungen: Telefon 030 / 442 87 61.
Weitere Informationen: www.lauttencompagney.com
6. September 2003

Zionskirche

Music from the Middle Ages, Jewish and Christian Heritage
Archaische Polyphonie – “Vox nostra resonet”

Ensemble Granadin – Musik des Mittelalters:
Gertraud Mariam Zotter (Gesang, Sinfonia), Orna Zakai (Gesang)

Zwei Sängerinnen bringen die Zionskirche mit mittelalterlichen Gesängen zum Klingen. Ihr Dialog soll eine Brücke bauen zwischen den Kulturen und den Religionen mittels der Vokalmusik des Mittelalters.

21 Uhr, Eintritt frei, um Spenden wird gebeten

Mit freundlicher Unterstützung der Israelischen Botschaft
Ensemble GRANADIN

Ensemble GRANADIN -
Musik des Mittelalters
-forscht nach Musikhandschriften und vergessenen Quellen.
-gearbeitet wird ausschließlich mit den Originaldokumenten.

Gertraud Mariam Zotter und Orna Zakai gehen bei der musikalischen Umsetzung von theoretischen Traktaten des Mittelalters aus. Den Tonsystemen der verschiedenen modi und den reinen Intervallen im pythagoräischen Sinn, sowie den Mikrotönen schenken sie besondere Aufmerksamkeit. Im Sinne des experimentellen Zuganges orientieren sie sich an lebendigen Gesangstraditionen des mittelmeerischen und östlichen Raumes.

Das Ergebnis dieser komplexen Auseinandersetzung wird in Konzerten im In- und Ausland präsentiert.

Ort: Zionskirche, Zionskirchplatz.
Weitere Informationen unter 030 / 4404 36 44.
28. Mai bis
27. Juli 2003

St. Elisabeth-Kirche

„Dialog des Geistes – Wege zur Backsteingotik“

28. Mai bis 27. Juli 2003, täglich von 10 bis 22 Uhr, Eintritt

Dialog des Geistes

“Die Ausstellung 'Dialog des Geistes' lädt ein zum Nachdenken und zum Gespräch darüber, was dem Leben und dem Zusammenleben Halt gibt. Sie kündet von tiefer Frömmigkeit und von selbstbewusstem Bürgersinn; sie zeigt erlesene Kunst im Dienste demütigen Glaubens; und sie lädt ein zur Teilhabe am Dialog der Kulturen und der Gottsuche der Weltreligionen schon zur Zeit der Backsteingotik.

Ich wünsche mir, dass möglichst viele Menschen diese Einladung annehmen.”

Bundespräsident Johannes Rau

Was die Gotik im Innersten zusammenhält? Mehr als Backstein und Mörtel. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz lädt ein zur Ausstellung „Dialog des Geistes – Wege zur Backsteingotik“ in der Elisabethkirche. Tauchen Sie ein in die faszinierende mittelalterliche Glaubenswelt, verfolgen Sie auf einer 20 Meter langen und 3,50 Meter hohen Pergamentrolle die Geschichte des Christentums und bestaunen Sie u.a. eine mittelalterliche Kirchenbaustelle.

Die Ausstellung findet statt mit Unterstützung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Mecklenburgs, der Pommerschen Evangelischen Kirche und der Evangelischen Kirchengemeinde Sophien und ist geöffnet vom 28. Mai – 27. Juli, täglich von 10 - 22 Uhr. Eintritt.

Ort: St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 3, 10115 Berlin.
Weitere Informationen unter 030 / 4404 47 33 und www.wege-zur-backsteingotik.de.

Tempera Quartett
17. Juli 2003

St. Elisabeth-Kirche

Tempera Quartett

19.30 Uhr, Eintritt

Das Streichquartett aus Helsinki spielt Werke von Joseph Haydn, Pehr Henrik Nordgren und Felix Mendelssohn-Bartholdy.

Das Konzert findet im Rahmen der Ausstellung “Dialog des Geistes” statt.

Der “Dialog des Geistes” führt über die Landesgrenzen hinweg: dank Kooperation mit den Kulturfesten im Land Brandenburg ist das finnische Streichquartett zu Gast in der St. Elisabeth-Kirche. Wo sonst historische Größen der mittelalterlichen Geistesgeschichte miteinander in Dialog treten, bringen Laura Vikman und Silva Koskela (Violine), Tiila Kangas (Viola) und Ulla Lampela (Violoncello) sowohl klassische als auch zeitgenössische Musik zu Gehör. So verbindet sich finnisches Temperament und ausdrucksstarkes Spiel mit dem nordischen Ambiente der Ausstellung in Schinkelscher Kirchenbaukunst zu einem Hörerlebnis der besonderen Art.

Das “Tempera Quartett”, 1997 an der Sibelius-Akademie in Helsinki gegründet, trat 2001 u. a. beim Schleswig-Holstein Musikfestival und im belgischen Festival van Vlaanderen auf, im Jahre 2002 in Spanien,Rumänien, Belgien, Österreich, Schweden und in den Arabischen Emiraten. 2003 folgen weitere Tourneen u. a. nach Deutschland, Belgien, England und Japan. Das “Tempera Quartett” ist bei der schwedischen Schallplattenfirma BIS unter Vertrag.

Eine Kooperation der Kulturfeste im Land Brandenburg mit dem Kulturbüro SOPHIEN. Gefördert durch die finnische Botschaft und die Deutsch-Finnische Gesellschaft Berlin-Brandenburg e.V.

Die Ausstellung “Dialog des Geistes” ist an diesem Tag nur bis 19 Uhr geöffnet.
Ort: St. Elisabeth-Kirche, Invalidenstr. 3.
Weitere Informationen unter 030 / 4404 36 44.
12. Juli 2003

Zionskirche

Chorkonzert des Cantus Domus e. V. - Leitung: Ralf Sochaczewsky

Mit Werken von Bach, Schein, Bruckner und Stanford

20 Uhr, Eintritt

Cantus Domus

Der Berliner Chor Cantus Domus e. V., der heute über 45 junge Sängerinnen und Sänger umfasst und ganz ohne öffentliche Förderung auskommt, ist über die Jahre durch großes Engagement und die enorme musikalische Begeisterung seiner Mitglieder getragen worden.

Das Repertoire des Cantus Domus umfasst Werke aus der weltlichen und geistlichen a cappella Literatur und reicht von der Renaissance über die Romantik bis in die Moderne.

Den entscheidenden Anteil an der musikalischen Weiterentwicklung des Chores hat dabei der Dirigent Ralf Sochaczewsky, der den Chor seit seiner Gründung leitet und dessen erstaunliche musikalische Fähigkeiten und hohen Qualitätsansprüche die jungen Sängerinnen und Sänger immer wieder vor neue Herausforderungen stellen, um am Ende einer Probenphase die Konzerte zu einem besonderen musikalischen Erlebnis werden zu lassen.

Ort: Zionskirche, Zionskirchplatz.
Weitere Informationen unter 030 / 4404 36 44.
2. Juni bis
6. Juli 2003
al-aktza

St. Johannes-Evangelist-Kirche

„The Model State“ von Zvi Efrat
im Rahmen der Ausstellung „Territories“
in den Kunstwerken.

2. Juni bis 6. Juli 2003
Öffnungszeiten: Di – So 12 – 18 Uhr; Do 12 – 20 Uhr, Eintritt frei.

Das Israel-Projekt. Bauten und Architektur 1948-1973 ist Bestandteil der Ausstellung „Territories“, die gleichzeitig in den Kunstwerken stattfindet.

Das Israel-Projekt ist ein facettenreiches Ausstellungsprojekt, das sich mit dem Prozess der Staatswerdung Israels in den Gründungsjahrzehnten der 1950er und 1960er Jahren befasst. Im Mittelpunkt steht das architektonische, städtebauliche und landschaftliche Antlitz des neuen Staates Israel.

Die Ausstellung wurde in den Jahren 2000/2001 bereits im Tel Aviv Museum of Art gezeigt und hat dort sowohl in Fachkreisen als auch in der breiten Öffentlichkeit überaus große Resonanz gefunden.

In der Johannes Evangelist-Kirche wird eine Präsentation per Video-Beamer gezeigt. Zu diesem Zwecke werden in der Kirche acht großformatige Projektionsflächen aufgestellt, auf die die Ausstellung projiziert wird.

Ort: St. Johannes-Evangelist-Kirche, Auguststr. 90, 10117 Berlin
Info unter Kunstwerke 030/24 34 59 50 und www.kw-berlin.de

28. Juni 2003

Villa Elisabeth (Gemeindehaus St. Elisabeth)

Geschmeidig sein - Auftakt zum Programm von “unser graceland” 2003
28. Juni 2003, 19 Uhr

geschmeidig sein Programm:

Thomas Hauck:
Arbeit und Leben ist eins, Präsentation eines Monitoringsystems zur Beobachtung der eigenen Arbeits- und Beziehungsnetze

Ute Marxreiter:
Zwischen Terminator und Barbapapa. Welche Typen braucht der Markt?
Vortrag in patenter PowerPoint-Anmutung.

bank-leer:
Fit - For Flexploitation-Training, Publikumsaktives Ökonomieperformancegemetzel I

Die Arbeitsfilmrolle aus dem Institut für Kunst im Kontext (UdK) von und mit Carola Schmidt, Kristina Girke, Sandra Contreras, Peer Hunsicker, Barbara Engel, Silke Nowak und Patrick Jambon.

Club Real und Florian Gass: darf ich um diesen Tanz bitten

Anna (amSTARt)
legt schallplatten und cds auf
(gitarre, rock, elektro(nik), cold wave, ... )
Ort: Villa Elisabeth, Invalidenstraße 4, 10115 Berlin.
Weitere Informationen unter 030 / 4404 36 44 und www.unsergraceland.de.
28. Juni 2003

Zionskirche

Chormusik a capella – Carl-von-Ossietzky-Chor, Leitung: Manuela Kögel
28.6.2003, 20 Uhr, Eintritt frei / Kollekte

Programm:

Madrigalkomödie von A. Banchieri
norwegische und isländische Chormusik des 20. Jahrhunderts

Instrumentalensemble „Sanddorn“ mit Folklore aus Deutschland, der Bretagne und Schweden
Ort: Zionskirche, Zionskirchplatz.
Weitere Informationen unter 030 / 4404 36 44.
22. Juni 2003

Zionskirche

KenFM live aus der Zionskirche von 14 bis 18 Uhr auf Radio Fritz, moderiert von Ken Jebsen

Kex

“Auch diesen Sonntag solltet ihr unbedingt ab 14 Uhr bei KenFM vorbeischauen. Denn die Gäste und die Location sind im wahrsten Sinne des Wortes großartig.

Wir senden live aus der Zionskirche in Berlin Mitte auf dem Zionskirchplatz in der Zionskirchstraße!

Dort ist die Band Soulia am Start. Bei ihrem Mix- der sowohl Beats und Funk, als auch jazzige Harmonien umfasst, ist für jeden was dabei. Und das vor allem live! Doch damit nicht genug. Matthias Arfmann, den die treuen Hörer unter euch kennen, weil der ja schon mal mit dem Turtle Bay Country Club da war, kommt kurz vorbei. Und besonders freuen wir uns auf die Frau, die hinter dem Pseudonym Somersault steckt. Das heißt übersetzt Salto, Überschlag oder Purzelbaum- das passt zu uns!

Also, wir erwarten euch!!!”

Ort: Zionskirche, Zionskirchplatz.
Weitere Informationen unter 030 / 4404 36 44 und www.kenfm.de.

www.cafejg.de : fete de la musique
21. Juni 2003  
  www.fetedelamusique.de

Zionskirche, Fête de la Musique

12 bis 23 Uhr umsonst + draußen + drinnen

Detailinfos:
Café Jüngstes Gerücht
(Evangelische Jugend Sophien)


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