St. Johannes Evangelist

Die St. Johannes-Evangelist-Kirche, nach einem Entwurf von Max Spitta 1898-1900 im neoromanischen Stil in die Straßenflucht eingesetzt, bot ursprünglich Raum für 736 Plätze. Die nach dem Krieg stark dezimierte, kleine St. Johannes-Evangelist-Gemeinde, wurde 1978 unter die drei Nachbargemeinden aufgeteilt, die Rechtsnachfolge und damit der Besitz der Kirche auf die damalige Sophiengemeinde übertragen. Zu diesem Zeitpunkt war die Nutzung der Kirche durch einen Mietvertrag schon an die Humboldt-Universität übertragen und wurde als Bücherdepot benutzt.

Feier "Habibi" von Adel Abdessemed
Fot. Thomas Bruns
Inmitten des städtischen Trubels ist St. Johannes-Evangelist ein Ort, der nicht gefüllt, nicht verstellt ist, ein Ort, der nicht ablenkt, sondern konzentriert, der zur Besinnung einlädt. Die St. Johannes-Evangelist-Kirche soll ein offener Raum sein für interreligiöse Fragen, Begegnungen, Aktionen … für Kunst und Kultur.

